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Noch Fragen?

Tipps zur Fotoausrüstung für Einsteiger?

Ein freundliches Hallo in die Runde,

vor einigen Monaten konnte ich mich langsam aber sicher für das Thema Fotografie begeistern. Auslöser hierfür war doch tatsächlich mein Smartphone, mit dem ich hin und wieder ein Bild gemacht gemacht habe. Da ich keine "richtige" Kamera besitze bin ich in den Mediamarkt gefahren und habe mich etwas beraten lassen. Die Kollegen dort haben mit nun zu einem Spiegellosen Kamerasystem geraten. Schön finde ich daran, dass das Model sehr klein ist (Eine Sony Alpha 6000).

Meine Frage: Ist so etwas das richtige für einen Einsteiger oder sollte ich mich liebe noch einmal zu günstigen Spiegelrefelexkameras aufklären lassen?

Auf Youtube schau ich hin und wieder Tutorials, aber dort benutzen die Profis natürlich die großen Spiegelreflexsysteme. Ein Blog zum Thema fotografieren den ich gerne lese, vertritt die Meinung dass man mit jeden Equipment gute Bilder machen kann. Wie steht Ihr dazu?
Frage Nummer 3000069562
Antworten (21)
Datt mit den Verlinkungen, dem iss sich ne schwere Sache. Wenn de schon unbedingt werben musst, machet denn auch richtig, Du Stümper.
Die A6000 ist eine wertige Kamera die zudem auch sehr handlich ist. Als Einsteigerkamera ist sie geeignet, man muss aber auch dabei das Zubehör im Blickfeld haben, also Objektive, Blitzgeräte etc.
Eine Nikon der 3000 Serie oder Canon der 700 Reihe sind günstige und gute Einsteigerkameras mit einem großem Objektivangebot.
Aber im Prinzip ist die Ausstattung, wie du schon schreibst, fast Nebensache, es kommt immer auf die eigene Kreativität, das Motiv und wie es dargestellt wird, an.
Fotografieren ist ein Handwerk wie jedes andere auch. Und in jedem Handwerk gibt es Werkzeug in verschiedenen Qualitätsstufen.
Zunächst musst Du Dich mit der Technik auseinandersetzen; fachliches Hintergrundwissen um Dinge wie Blende, Lichtstärke, Schärfentiefe, Brennweite, Leichtungsdauer etc musst Du Dir aneignen. dann brauchst Du eine Kamera, mit der Du diese Dinge einstellen kannst. Dafür reicht erst einmal eine halbwes preiswerte Kamera aus. Wenn Du dann feststellst, dass Dichdas Thema wirklich interessiert, dass es Dir Spaß macht, auch mal zu probieren und "herumzuspielen", dann kannst Du Dir auch besseres, teueres Material mit mehr Einstellmöglichkeiten holen. Wenn nicht, hast Du wenigstens nicht sooo viel Geld umsonst ausgegeben.
@hphersel,
ich finde nicht, dass Fotografie ein Handwerk ist, das jeder lernen kann.

Ganz im Gegenteil ist sie eine Kunst. Und um ein guter Künstler zu sein, muss man Talent haben.
Daher sind 99% aller Fotos ohne künstlerischen Wert. Es freut die Menschen aber, wenn sie Fotos ihrer Kinder und Hunde und Katzen haben, und nerven andere Leute damit.

Ich gebe dir recht, zu Anfang sollte man sich etwas nicht so Teures kaufen, die A6000 ist eine gute Wahl.
Damit kann man herausfinden, ob man Talent hat, und ob einem die Sache überhaupt Spaß macht.

Dann behält man entweder die Camera oder kauft sich eine Nikon oder Canon.

Oder man schmeißt die A6000 in die Tonne und kehrt zurück zum Smartphone.
Damit muss man wenigstens nichts einstellen.
@Schwan, Fotograf war zumindest noch vor wenigen Jahren ein Ausbildungsberuf und natürlich ist Fotografie zunächst ein Handwerk, genau so wie plastischen Gestalten, Malen, Schreiben, Musizieren, Filmen ...

Kunst kann daraus werden, dann sprechen wir von Bildhauern, Malern, Schriftstellern, Komponisten ...

Die Kunst ist im stetigen Wandel, das ist aus meiner Sicht die wichtigste ihrer Wesensarten.

Ab Mitte des 20. Jahrhunderts werden tritt die Bedeutung der handwerklichen Fähigkeiten in vielen Teilbereichen der Kunst in den Hintergrund, Aktion wird zur Kunst, siehe Joseph Beuys.

hphersel hat daher recht, wenn er ausführt, daß eine Kamera ein Werkzeug ist. Jeder muß für sich ausprobieren, mit welchem Werkzeug er in welcher Situation am besten klar kommt.

Ich bin eher "Old School" und fotografiere meist mit (D)SLRs, da ich mit dieser Bauart groß geworden bin und sie mir die vielfältige Einstellmöglichkeiten und umfangreiches Zubehör bietet.

DSMLs sehe ich bezüglich der Einstellmöglichkeiten als gleichwertig, sogar mit dem geringen Vorteil des Entfalls des mechanischen Bauteils Klappspiegel, jedoch mit dem Nachteil des Entfalls des optischen Suchers und dem großen Nachteil des im Vergleich zu (D)SLRs (noch?) eher eingeschränkten Objektivangebots.

Recht gebe ich dir in dem Punkt, daß die meisten der verfügbaren Fotos ohne künstlerischen Wert sind, das sind die meisten Figuren, Bücher oder Musikstücke aber auch und trotzdem betrachten wir sie oder hören sie an.

Die Alpha 6000 ist eine sehr gute Systemkamera, sie kostet nicht weniger als eine vergleichbare DSLR, daher sollte die Systemauswahl gut überdacht werden.

Übrigens muß ich beim oft Smartphone wesentlich mehr als bei einer DSLM oder DSLR einstellen, um handwerklich enigermaßen vernüftige Fotos zu machen, da die Vollautomatik eines Smartphones, zumindest unter ungüstigen Belichtungsumständen, bei weitem nicht an die Qualität von Systemkameras herankommt.
@miele,
dann haben wir eine unterschiedliche Auffassung von dem, was Kunst ist.
Damit kann ich leben, du sicher auch.
Freundliche Grüße.
Kunst kommt zu allererst von Können. Ein Maler, der nicht weiß, wie er Farben einsetzen kann, hat es zumindest extrem schwer, seine Ideen auszudrücken. Für einen Fotograf, der seine Kamera nicht bedienen kann, gilt das Gleiche. Handwerk ist die Basis von Kunst, die meisten Künstler beherrschen ihr Handwerk.
Ich sehe das eher so wie Kant:

‘Mit Kant lässt sich schließlich die Trennung der Begriffe konstatieren: »Im engern Sinne sind Handwerk und Kunst genau unterschieden, obwohl es an naher Berührung, ja Verfließen von beiden nicht fehlt.«’
[Wikipedia]
Schwan erinnert mich immer mehr an Crock, oder Panther, oder Paul ...
Und Hanswurst erinnert dich an Bananabender, weil die Wurst, auf die er sitzt, aussieht wie eine Banane.

Und Croc trägst du anscheinend immer noch in deinem Herzen. Wie herzallerliebst.

Viel Spaß mit deinen Verschwörungstheorien.
@ Schwan

Mich würde interessieren, was Kant denn nun anderes als ing793 gemeint hat. Ich kann keinen Unterschied erkennen.

ing793 schreibt, dass das Handwerk die Basis der Kunst ist, dass die Kunst also auf dem Handwerk aufbaut und somit nicht dasselbe ist.

Kant drückt es wie immer etwas verschwurbelter aus, aber dass er sowohl eine Beziehung wie auch den Unterschied von Handwerk und Kunst anspricht, verstehe sogar ich.
Einer muss sich ja Gedanken machen, damit nicht alles aus dem Ruder oder dem Outback, gerät.
@solitude32,
auch bei dir wird sich die Aufregung bald legen.
@Dorfdepp,
das ist der Unterschied:

‘Im engern Sinne sind Handwerk und Kunst genau unterschieden’.
@ Schwan
Und? Das hat ing793 für meine Begriffe auch so ausgedrückt. Wo hat er geschrieben, dass er das gleichsetzt?
@Dorfdepp,
ing793 schrieb:

‘Handwerk ist die Basis von Kunst …’

Das ist etwas anderes als wenn Kant schreibt ‘Handwerk und Kunst sind unterschiedlich’.

Und wenn es dir recht ist, möchte ich diese Diskussion nun beenden. Wir haben in diesem Punkt verschiedene Ansichten, und das bleibt so wohl auch.

Ich bedanke mich für deine Beiträge.
Schön gewunden, Aal. Überzeugt aber nicht. Daher schließe auch ich die Diskussion. Bringt nichts.
Hallo Daniel,

zum Erlangen der praktischen Grundkenntnisse der Fotografie reicht tatsächlich zunächst die Kamera eines mittelmäßigen Smartphones.
Die Leicas unserer Altvorderen konnten weniger, aber die Ergebnisse waren oft frappant.
Ein gutes Bild entsteht im Kopf, nicht an der Marktkasse.

Anleitungen gibt es im Netz zuhauf.

tb
@solitude32, 11.02., 18:17
Ich war, was unser Schwänlein angeht, von Anfang an absolut derselben Meinung. Was meinst Du, wird es eine Demaskierung geben?
Hier ist ein guter Artikel welcher auch beschreibt wo die Unterschiede zwischen den Kamera-Typen sind (SLR/System) und wo dir auch ein paar Kameras für den Einstieg empfohlen werden:
https://gebrauchtpreis.net/ratgeber/secondhand-macht-es-moeglich-high-end-schnaeppchen-fuer-fotografen-14