User Image User
User Image User

Noch Fragen?

Treppenlift

Da ich nun älter werde, denke ich darüber nach, einen Treppenlift in mein Haus einzubauen, damit es einfacher vom Erdgeschoß in die zweite Etage geht. Hat damit jemand Erfahrungen gemacht bezüglich Eigeneinbau? Ich würde gerne Geld sparen und es selbst machen, sofern der Arbeitsaufwand die Kostenersparnis rechtfertigt.
Frage Nummer 59105
Antworten (12)
Herr Meyerhuber: daß das eine Juxfrage ist, wissen hier alle! Wenn Du einen Treppenlift brauchst, bist Du nicht in der Lage, ihn selber einzubauen. Schau am besten in die ADAC-Zeitung! *fg*
@amos, ich bin weder ADAC Mitglied, noch kann ich diese Zeitschrift hier einlesen, deshalb meine ernstgemeinte Frage an die Bastler.
bei dem Lohnniveau in Deiner Zeitzone würde es mich auf das Äußerste wundern, wenn der Aufwand die pekuniäre Ersparnis rechtfertigen würde.
Als Ergomane wirst Du die Schlussfolgerung längst gezogen haben...
Abrmals Schlußfolgerungen, die auf keinen Gegebenheiten beruhen. Wie immer, erstmal schlau machen, bevor man etwas von sich gibt.
doch, sie beruhen auf Gegebenheiten.
Die mögen falsch sein und dann werde ich mich halt wundern...
Ich habe einen Freund, der hat eine anderen, wie ich finde, interessante Lösung gefunden. Er hat zwischen dem Erdgeschoß und der oberen Etage einen Fahrstuhl eingebaut, der sich in dem toten Raum, um den sich die Treppe "schlängelt", befindet. Er hat dazu eine baumarkt-übliche elektrische Seilwinde mit einer Tragkraft von 500 kg genommen, einen Käfig bauen lassen, und seitliche Führungsstangen. Oben und unten begrenzen Endschalter das Heben und Senken. Alles in allem hat ihn das etwa 500 Euro gekostet, und funktioniert verblüffend gut. Wenn du willst, kann ich dir ein paar Aufnahmen davon schicken. Der finanzielle Aufwand ist minimal, und wenn man da mehr Geld in die Hand nimmt, geht sogar eine Konstruktion aus Edelstahl oder Kunstschmiedeeisen.
@bh_roth, interessante Lösung. Trotz Ermangelung deutscher Baumärkte, lassen sich Seilwinde und Endschalter problemlos beschaffen. Aus 500 € werden hier dann wahrscheinlich 100€. Habe gerade eine neue Geschäftsidee, laß uns morgen mal email Adressen austauschen (neu erstellte, nur für diesen Zweck), dann reden wir weiter.
Ok, wo kein Kläger, da ist auch kein Richter, trotzdem, das wäre mir zu unsicher. Hoffentlich ist jemand im Hause, wenn der selbst gebaute Aufzug benutzt wird, Ausfall oder Fehlfunktion zwischen 2 Geschoßen, immer ein Mobiltelefon einstecken!
Fremde würde ich damit auch nicht fahren lassen, wegen dar Haftung im "Fall" der Fälle.
In der BRD sind die Vorgaben für die Errichtung und den Betrieb von Aufzugsanlagen in den TRA und in vielen Normen relativ streng geregelt.
Wenn überhaupt in Eigenmontage, dann nur eine geprüfte und zugelassene Treppenliftanlage.
@miele: Einwand korrekt. Aber weder der, der sich dafür interessiert, noch der, der dies schon gebaut hat, befindet sich im deutschsprachigen Raum.
Der Fahrstuhlbau funktioniert jetzt schon ca. 10 Jahre ohne eine einzige Störung. Und ist für die in ihrer Bewegung stark eingeschränkten Bewohnerin die einzige Möglichkeit, mit ihrem Rollstuhl in den oberen Stock zu kommen. Mit Treppenlift müsste sie sich aus dem Rollstuhl auf den Treppenlift wuchten, und oben müsste ein 2. Rollstuhl stehen, in den sie sich wieder hineinquält.
Vollkommen klar, dass du über so eine Konstruktion maximal nachdenken kannst.☺
@bh_roth: 10 Jahre ohne jegliche Funktionsstörung, schaffen die nach deutschen und europäischen Normen und Vorschriften gebauten Anlagen nicht, zumindest ist mir noch keine begegnet, bei der das der Fall gewesen wäre. Vermutlich sind zu viele Sensoren verbaut, die bei der kleinsten Abweichung vom Sollwert die ganze Anlage einfach abschalten.
Ansonsten, klar von dir erkannt, ich muß halt immer vom größten möglichen Risiko ausgehen.
Ergänzung: falls ein innenliegender Aufzug mangels Platz nicht möglich ist, kann man ja über einen Aussenlift (Prinzip Dachdeckeraufzug ) nachdenken. Ich finde es grundsätzlich Klasse, jenseits von Normen und Vorschriften vernünftige Lösungen zu finden.
Wie ist denn der aktuelle Stand der Dinge?

Es kommt natürlich auf das handwerkliche Geschick und das Budget an, auf die individuelle Situation vor Ort und wie viel Zeit + Nerven + Arbeit man letzten Endes da reinsteckt, bzw. reinstecken möchte.

Das lässt sich online relativ schwer sagen.

Ich würde mir einfach ein Angebot vom Experten einholen und dann gegenrechnen. Dann kann man sich ausrechnen, ob sich die Sache lohnt, oder nicht. Hier, das ist der Testsieger vom deutschen Institut für Service-Qualität https://www.sanimed-treppenlift.de/.

Da stehen alle möglichen Infos auf einen Blick. Ansonsten einfach mal kostenlos da anrufen und sich beraten lassen.

Alles Gute, Gruß