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Gast

Trotz lüften Schimmel Bildung an der Wand

Hallo, an der Aussenwand vom Zimmer meines Sohnes und über dem Fenster bildet sich Schimmel. Das Hydrometer zeigt zwischen 60-70 an. Das Zimmer ist sehr klein. Er hat fast immer die Tür zu. Wir lüften und wir heizen.
Was machen wir nicht richtig.
Frage Nummer 3000109099
Antworten (5)
Gibt es eine mögliche potenzielle "Schimmelquelle" in dem Raum? Wird bsw. nasse Wäsche dort getrocknet? Ansonsten würden mir noch solche Gründe wie Risse in der Außenwand einfallen, durch welche Feuchtigkeit eindringen kann. In einem akuten Fall würde ich da aber definitiv einen Spezialisten draufschauen lassen, der kann dir da sicher kompetenter und genauer Auskunft geben als wir mit einer "Ferndiagnose".
>Das Zimmer ist sehr klein. Er hat fast immer die Tür zu.

Lüften und Heizen sind die natürlichen Feinde von Schimmel!

Ein kleines Zimmer mit geschlossener Tür hört sich nicht gut an.
Tür auf! Oder "wohnt" der da 24 Std. am Tag drin?
Vereinbart offene Stunden und abends zum Porno gucken kann er ja die Tür dann schließen und über Nacht dann wieder öffnen!
Und was das Lüften betrifft: Immer nur lüften, wenn es im Zimmer wärmer ist als draußen! Speziell im Sommer, sonst holst Du dir die feuchtigkeitsgesättigte, warme Luft ins Zimmer, diese kühlt ab und es wird feucht im Zimmer.
Falls an der Wand Tapeten sind - die sind der beste Nährboden für Schimmel. Wenn der Schimmel beseitigt ist, die Wand mit einer Kalkhaltigen Farbe streichen. Es gibt spezielle Farben dafür. Baumarkt gucken oder Maler fragen.
Schimmel bildet sich da, wo die Wand feucht wird. Feucht wird sie dort, wo entweder von aussen Feuchtigkeiit eindringt oder (sehr viel häufiger) wo Feuchtigkeit kondensiert.

Das kommt z.B. vor, wenn das Zimmer von Innen wärmeisoliert wurde. Die Wand bleibt dann, trotz heizen, hinter der Isolierung kalt, so dass dort dann die feuchtigkeit kondensieren kann. Eine Wand sollte immer auf der kalten Seite isoliert sein.

Schimmel über dem Fenster oder in der Nähe des Fensters entsteht oft, wenn man lüftet, indem man das Fenster dauer-kippt. Durch die ständig herein kommende kalte Luft kühlt dann die Wand ums Fenster herum aus, und die Feuchtigkeit kondensiert dort.

Besser "Stoßlüften". Also: Fenster zu, damit die Wand warm werden kann, alle 2 Stunden Fenster für 2-3 Minuten richtig auf, so dass die feuchte Luft ausgetauscht werden kann, ohne dass in der kurzen Zeit die Wand auskühlt. Da man nachts nicht alle 2 Stunden lüftet, morgens etwas ausführlicher lüften und dann vor allem Feuchtigkeits-Speicher ordentlich lüften. Also Bett aufdecken, damit die Feuchtigkeit aus der Matratze verdunsten kann und Bettdecke und Kopfkissen aufschütteln und ordentlich lüften.

Offene Tür hilft vermutlich nicht so viel, weil dann auch die Feuchtigkeit aus der restlichen Wohnung, Küche und Bad in das Zimmer hinein ziehen kann.