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Noch Fragen?

Überall wird von Energie sparen gesprochen, was unternehmt ihr in dieser Hinsicht?

Bei einem Vortrag über Nachhaltigkeit war ein Thema Energie sparen. Der Referent stellte eine „verschwenderische“ und eine „sparsame“ Energie-Tagesbilanz in Bezug auf Kohlendioxid vor.
Frage Nummer 823
Antworten (13)
Wir fahren nach Möglichkeit mit dem Fahrrad (Schule, Arbeit) - wir fliegen nicht - unser Auto hat eine Standheizung um im Winter den Verbrauch niedrig zu halten (unglaublich, aber es funktioniert!) - wir heizen hauptsächlich mit Holz - auf unserem Dach ist eine Solaranlage für's warme Wasser - unsere Kleidung ist in der Regel second-hand - Wäsche trocknet an der Luft - Spülmaschine immer voll - seit dreißig Jahren nur Energiesparlampen - ach, mehr fällt mir jetzt nicht ein. - Ich bin seit fast vierzig Jahren "gemäßigter" Öko. Motto Jute statt Plastik - kennt das noch einer ? ?
Ich habe mich beruflich mit der Thematik Energie sparen und Kohlendioxid-Ausstoß befasst: Wenn ein Radiowecker, der anspringt, eine halbe Stunde dudelt und tagsüber am Netz hängt, werden 22,26 Gramm Kohlendioxid verbraucht. Zähneputzen mit der elektrischen Zahnbürste setzt 137,8 Gramm Kohlendioxid frei. Die Werte bei einem analogen Wecker und einer „normalen Zahnbürste“ liegen natürlich bei Null.
Wenn man drei Minuten heiß duscht, werden 54 Liter Warmwasser verbraucht. Das ist doch der Wahnsinn! Die Heizung einer 90 Quadratmeter Wohnung schlägt täglich mit einem Ausstoß von 9562 Gramm Kohlendioxid zu Buche. hier lassen sich sechs Prozent Energie sparen, wenn man die Heizung um ein Grad in der Temperatur absenkt. Ich finde diese Beispiele für den Alltag sehr eindrucksvoll .
Ich finde überhaupt, dass mit Ressourcen zu gedankenlos umgegangen wird. Für die Herstellung von 0,25 Liter Bier braucht man 75 Liter Wasser, für ein Baumwoll-T-Shirt werden 2000 Liter Wasser benötigt. Energie sparen heißt für uns, dass wir den Stand-by Geräten den Saft abdrehen. Interessant finde ich den Appell des österreichischen Professors Johann Millendorfer zur „alternativen Sanftheit“.
Wenig Autofahren, wenn dann spritsparend. Meist Fahrrad oder "Öffis" und Zug. Keine Flugreisen, kein Fleisch, Mehrwegflaschen bevorzugen, Müll trennen, Ökostrom eines sehr guten Anbieters, der wirklich in Neuanlagen viel investiert und keine Verbindungen zu Atomstromherstellern hat, Stromverbrauch bei 3-Personenhaushalt auf etwa 1.100 kWh im Jahr reduziert (25 €/ Monat), ohne Komforteinbußen übrigens, und ökologische Geldanlagen (z.B. Riestervertrag).
Gute Tipps gibt es hier: http://www.klima-sucht-schutz.de/energiesparen/energiespartipps.html
Ach ja und noch programmierbare Thermostatventile nutzen für die Heizkörper, ein Energiesparkonto führen zum Überblick über Verbrauch und Kosten für Heizen und Strom und die Wöhnungstür isoliert. Möglichst nur stoßlüften. Und eher Pulli an als Heizkörper zu hoch drehen. Sparsamer Kühlschrank mit angemessener Größe, immer Energiesparprogramme nutzen und Waschmaschine meist auf 30 Grad.
Ich habe einfach angefangen mich selbst genau zu überprüfen, an welchen Stellen ich unnötige Energie verursache. Daraufhin habe ich einfach mal angefangen immer das Licht auszumachen, wenn man es gerade nich benötigt, oder mein Ladekabel nach dem Aufladen des Handys aus der Steckdose gezogen. Habe also viel an kleinen Ecken angefangen Energie zu sparen.
Mal abgesehen davon, fahre ich mit der Bahn zur Arbeit.
Daneben sind wir nun am Überlegen eine Solaranlage zu installieren.
Ich spare Energie wo es nur geht, z.B. habe ich mir eine neue Küche gekauft und darauf geachtet, dass nur A+ Geräte verbaut wurden..Außerdem habe ich zu einem Anbieter gewechselt, der einen Bonus bei geringerem Stromverbrauch auszahlt. Leider gibt es nicht viele Stromanbieter, die sowas anbieten..
Aber das macht richtig Spaß: man verbraucht weniger Strom und bekommt dafür noch einen Bonus. Wenn einem Sachen Spaß machen, gehen sie auch bedeutend leichter.
hmm liebe Steffi, ich fürchte Sie sind da einer Werbekampagne zum Opfer gefallen. A+ bedeutet mittlerweile MINDESTSTANDART, das heisst, man hat Ihnen das mindestmögliche verhökert. Schlechter geht es nicht.
Das ist manchmal gar nicht so einfach, wenn man von einem Moment auf den anderen sich umstellen muss und auf Kleinigkeiten achten muss. Zuerst muss gesagt sein, dass ein Strompreisvergleich an erster Stelle stehen muss. Sonst sparst du Strom im Haushalt und zahlst trotzdem soviel wie ein anderer, der nicht spart...
Ich z. B. nutze sehr viel den PC zum arbeiten zuhause. Daher ist ein Laptop bei mir Pflicht, obwohl ein Stand PC sicherlich günstiger wäre.. aber Laptops verbrauchen einfach viel weniger Strom. Oder sind bei mir im ganzen Haus Steckerleisten angebracht, damit die Geräte im Standby nicht unnötig Strom fressen.. Unverständlich warum die Elektronikhersteller dem nicht entgegenwirken!
Jap - meine Rede, jeder will Windkraft aber keiner vor der eigenen Haustür. Jeder Will Photovoltaikanlagen und den Ausbau der Netze aber keiner will dass Baustellen vor der eigenen Haustüre entstehen! Irgendwie konträr.
Wenn ihr Infos über Hersteller von Photovoltaikanlagen, Pelletheizungen und Solaranlagen wollt dann schaut mal im Forum auf nachfolgender Seite:
Geile Antworten. Radiowecker verbraucht CO2, aber Zähneputzen setzt CO2 frei. Dann wird ein bisschen geworben. Dann die Empfehlung nach den Strompreisen zu schauen, das spart natürlich unwahrscheinlich Ressourcen.

Hauptsache Blödsinn von Leuten, die weniger als keine Ahung haben. Nichtsdestotrotz besser als Richterin Salesch zu kucken.,