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Noch Fragen?

Übernimmt meine Bank die Fondsverwaltung und kostet das etwas?

Frage Nummer 1450
Antworten (4)
Wenn man über die Bank Geld anlegt, übernimmt diese auch die Fondsverwaltung, das ist für Laien nämlich viel zu kompliziert. Dafür muss man natürlich schon bezahlen, schließlich macht das Arbeit. Wie teuer das ist, muss man aber bei der Bank erfragen.
Zuerst eine Bank aussuchen die das Wertpapierdepot kostenlos führt - z.B. die ING-DiBa. Darauf achten das die Fonds beim Kauf über die Kapitalanlagegesellschaft (KAG) durch meine Depotbank ohne Ausgabeaufschlag abgegeben werden, denn nur dann bekomme ich den Kauf der Fonds ohne jegliche Kosten. Die Gebühr für die Fondsverwaltung und das Management bekommt die Kapitalenlagegesellschaft und entnimmt diesen Betrag in der Regel einmal jährlich aus dem Fondsvermögen, dadurch vermindert sich der Wert des Fonds gering und der Kurs geht ein wenig nach unten. Von dieser Gebühr wird das Fondsmanagemnt bezahlt, ich als Anleger werde also nicht direkt belastet. Beim Verkauf von Fonds über die Kapitalanlagegesellschaft (KAG) ist auch diese Transaktion kostenfrei, nur wenn ich Wertpapiere über die Börse handle fällt die Ordergebühr an und da gibt es erhebliche Unterschiede. Darauf achten das die Ordergebühren nach oben gedeckelt sind.
Verbraucherinformation: http://www.biallo.de/fonds/index.php
Für die Fondsverwaltung gibt es keine festen Gebühren, sondern einen prozentualen Aufschlag. Die Bank verdient also an der Geldanlage umso mehr mit, je mehr man investiert. Deshalb dürfen Großaktionäre meist auch mit besonderem Service rechnen.
Nichts ist umsonst, auch nicht die Fondsverwaltung, aber für den Aufschlag bekommt man auch eine gute Gegenleistung. Ich wollte mich da jedenfalls nicht selbst drum kümmern müssen und überlasse so etwas gerne Profis, die dann ruhig entsprechend bezahlt werden dürfen.