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Gast

Ungerechtfertigte Lohnkürzung

Hallo.
Ich bin in einem Angestelltenverhältnis und habe am 03.07.2016 meine Anstellung begonnen.
Meine Probezeit waren 6 Monate. Ich habe 12 Tage Urlaub aus dem Jahr 2016 ins Jahr 2017 mitgenommen.

Dieses Jahr habe ich 15 Tage Urlaub genommen. Aufgrund der Situation beim Arbeitgeber habe ich zum 28.02.2017 gekündigt. (Fristgerecht) Jetzt sagt die Cheffin das sie mir nur 5 Tage Urlaub zahlen möchte. Also sie sagt einfach das sie mir 10 Tage von meinem Lohn abziehen möchte da ich ja in den ersten beiden Monaten nur 5 Tage nehmen darf... Sie möchte also meinen Resturlaub nicht anerkennen. Das ich den Urlaub mit ins Jahr 2016 genommen habe war mit Ihrem Ehemann (beide zu gleichen Teilen Geschäftsführer) abgesprochen.

Wie kann ich dafür sorgen, das ich mein volles Gehalt bekomme?
Lieben Gruß
Frauke
Frage Nummer 3000069870
Antworten (2)
Nimm Dir einen Anwalt für Arbeitsrecht!
Das ist kein Thema für ein Diskussionsforum.
Man trifft sich immer zweimal im Leben, daher bin ich persönlich kein Fan davon, sofort mit dem Anwalt aufzukreuzen. Da wird es ganz schnell persönlich und eine Frage des Prinzips, Recht behalten zu wollen.
Am Anfang sollte das Gespräch stehen (wobei man keinen Hehl daraus machen sollte, notfalls den Anwalt einzuschalten).

Wenn die Chefin von der Absprache nichts weiß, dann sprich zuerst mit dem Chef. Mit ein bischen Glück löst sich alles in Wohlgefallen auf.

Danach würde ich die Lohnabrechnung und mein Zeugnis abwarten. Wird tatsächlich gekürzt, dann würde ich ein Schreiben aufsetzen, in dem ich darlege, dass mir für die acht Monate insgesamt 20 Tage Urlaub zustünden. Ich hätte 15 genommen und erwarte die Auszahlung des vollen Gehaltes zuzüglich eines Ausgleiches für die 5 nicht genommenen Tage innerhalb einer angemessenen Frist (z.B. zwei Wochen).
Das ganze natürlich per Einschreiben.

Geht das Geld innerhalb der Frist nicht ein, dann bleibt Dir m.E. wirklich nur noch der Anwalt. Dann solltest Du damit aber auch nicht zögern.