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Noch Fragen?

Gast

Unser Enkel wird durch eine Menschenhandelsorganisation in der Schweiz festgehalten...

Unser 5-jähriger Enkel ist deutscher Staatsbürger und wird in der Schweiz von einer Menschenhandelsorganisation KESB festgehalten. Um unseren Enkel aus den Fängen zu holen, brauchen wir rechtliche Beratung oder zumindest Info's über Organisationen die sich mit solchen Machenschaften auskennen um ihn in seine eigentliche Heimat zu bringen.
Frage Nummer 3000108947
Antworten (48)
Versucht es doch mal im Internet.
Die KESB dient dem Schutz der Kinder. Die KESB ist bei ihrer Tätigkeit an die Gesetze gebunden und darf nur dort handeln, wo dafür eine Rechtsgrundlage besteht.

Dadurch werden die betroffenen Personen vor ungerechtfertigter Einmischung des Staates in ihre privaten Angelegenheiten geschützt.Eine Massnahme wird nur angeordnet, wenn sie zum Schutz der betroffenen Person zwingend erforderlich ist.

Wenn ich du wäre, würde ich mit einem Anwalt an die Behörde herantreten und darlegen, warum das Kind bei dir gut aufgehoben ist. Aus Spass an der Freude behält der Kanton das Kind übrigens nicht. Die Schweiz ist nicht eben bekannt dafür, gerne Geld für Menschen aus anderen Ländern auszugeben.
Überlege aber vorher, ob diese Massnahme dem Kindswohl dient. Ich habe da meine Zweifel.


Was mich an der Frage stutzig macht, ist die Formulierung „eigentliche Heimat“
Kann es sein, dass die absolut seriöse Schweizer KESB das Enkelkind davor bewahrt, in irgend eine „eigentliche“ Heimat entführt zu werden, die aber nicht Deutschland ist?
Und jetzt suchst du nach jemand, der das Kind aus behördlicher Obhut entführt.
Wo sind eigentlich die Eltern? Weiß die Mutter, wohin ihr das Kind bringen wollt?
Aus einer Schutzbehörde eine Menschenhandelsorganisation zu machen ist schon so extrem daneben, da verzweifle ich fast.
Begriffe sind nicht immer objektiv zu werten, das hängt auch mit den verschiedenen kulturellen Sichtweisen zusammen.
Dann wollen wir den Großeltern doch mal ganz klar mitteilen, dass die korrekte, eigentliche Heimat Deutschland ist. Sie haben kein Recht, das Kind in ein anderes Land zu entführen. Wenn sie das tun, kommen sie zu Recht ins Gefängnis.
Die Schweizer Behörden werden das Kind ordnungsmäßig den deutschen Behörden oder der Mutter übergeben.
Am besten noch mit einem Besuchsverbot für die Großeltern.
Mir wäre es recht, wenn sich diese Großeltern endgültig in ihre eigentliche Heimat begeben würden.
Rumänien?
Dorfdepp, Du sprichst mir aus der Seele.
Wie kommt ihr auf die schmalen Bretter, die Großeltern wollten das Kind in ein Drittland bringen und seine eigentliche Heimat sei Deutschland?
Das Kind lebt in der Schweiz, also werden seine Eltern auch dort gelebt haben, solange sie sich kümmern konnten. Jede Vermutung, die eigentliche Heimat sei nicht die Schweiz, ist durch nichts zu belegen.
Und die Großeltern wohnen in D und betonen die deutsche Staatsbürgerschaft, auch hier gibt es keine Basis, etwas anderes zu vermuten.
Und wenn doch, was spricht gegen Norwegen? Was soll das also mit dem anderen Kulturkreis?
bzw. Serbien, Albanien und Mazedonien.

Weil norwegische Kinder nicht zum Betteln, Klauen und Betrügen erzogen werden, denke ich mal.
Gegen Norwegen spricht, dass die Fragesteller von einer Menschenhandelsorganisation sprechen, in deren Fängen sich das Enkelkind befindet. Da kann einem schon der Gedanke an einen anderen Kulturkreis kommen, weil das eine Denkart ist, die uns fremd ist, und an die wir uns hier eigentlich auch nicht gewöhnen wollen.
Woraus beziehst du diese Weisheit mit den Erziehungszielen? Hast du wieder vergessen, deinen Alu-Hut aufzusetzen?
Vermute mal ing, den haben seine Eltern blöd erzogen, irgendwo muss die Dummheit ja herkommen.
Die Formulierung "um ihn in seine eigentliche Heimat zu bringen." ist komisch.
Warum nicht "zurück nach Deutschland"?

Könnte man schon drauf kommen, dass hier mit der Staatsbürgerschaft gepokert wird...
Ein deutscher Staatsbürger wird im Ausland festgehalten und soll in seine eigentliche Heimat gebracht werden.
Man könnte das jetzt so verstehen, dass die Schweizer der Meinung seien, er sei dort in der Heimat - vielleicht, weil er da geboren und/oder aufgewachsen ist? Die Großeltern sind halt anderer Meinung. Auch wenn der Knabe D nie gesehen hat, sei das doch seine eigentliche Heimat. Die Formulierung, er sei "deutscher Staatsbürger" anstelle von "in D geboren" deutet für mich darauf hin.

Und das mit der "Menschenhandelsorganisation" deutet schlicht darauf hin, dass man sich seitens der KESB um Pflegeeltern bemüht. Diese Begrifflichkeit aus unserem Kulturkreis zu verweisen heißt die "Herrenrasse" zu ignorieren, von der es ganz sicher noch einige hier gibt.
Diese Art, sich an einem Begriff zu stören, den die meisten für völlig normal halten, dann verquere und verwundene Theorien aufzustellen, denen keiner folgen mag, kenne ich eigentlich nur von Lempel.
Lempel hat heute keinen Ausgang!

hrhrhrhrhrhr
... deswegen wundert es mich so, dass das diesmal von Elfi kam. Das kenne ich von ihr so nicht.
Dass Du darauf anspringst, das verstehe ich dagegen sofort und über unseren Münsteraner Kollegen breite ich den Mantel des Schweigens ...
Jetzt hab ich mir Eflis Antworten nochmal durchgelesen.

Welcher Begriff stört dich denn? Die eigentliche Heimat?
Wo dies eindeutig nur die Frage zitiert?
Mich stören an der Frage alle Formulierungen. Aber besonders die "eigentliche Heimat". Warum schreibt er nicht "zurück" oder "nach Deutschland". Warum warten sie nicht einfach, bis die schweizer Behörden das Kind einem deutschen Jugendamt überstellen, was sie ganz gewiß tun werden?
Da gingen in mir die mütterlichen Alarmsirenen an.
Mich stören aber auch die abfälligen Bemerkungen über fremde Kulturen und dergleichen, den hier die üblichen User sofort meinten, mitteilen zu müssen.
Die Frage erinnert mich an die Fälle, in denen Väter, deren Herkunftsland außerhalb der EU ist, vorwiegend über die Schweiz versuchen, ihr Kind zu den Verwandten in ihrem Herkunftsland zu entführen. Die Väter wollen sich in der Regel an der Mutter für die Scheidung rächen. Sie selbst kümmern sich dann selten um das Kind. Dem Vater und den Großeltern geht es um den "Besitz" des Kindes. Die Mütter haben keine Chance, ihr Kind zurückzubekommen. Oft finden sie es nicht mal, oder erst nach Jahren. Die Schweiz als Ausreiseland wird gewählt, weil dann das Kind schon mal außerhalb der EU ist.
Über die KESB leistet die Schweiz aber Amtshilfe, wenn die Papiere der Kinder Verdacht erregen. Einen anderen Grund, dass das Kind mit deutscher Staatsbürgerschaft in Obhut der KESB ist, gibt es eigentlich nicht. "Festgehalten" - bis die Ausreisepapiere geklärt sind.
Solche Fälle sind nicht selten, es gibt dafür den Amtsbegriff Kindesentziehung. Deshalb sind auch inzwischen Kinderpässe mit Foto auch für kleine Kinder eingeführt worden, und an den Grenzkontrollen schaut man genauer hin.
Die Frage, mit allen Formulierungen passt zu so einem Fall von Kindesentziehung. Komisch ist auch, dass die Elterrn nicht erwähnt werden.
Falls ich den Großeltern Unrecht tue, dann merken sie an den Antworten zumindest, dass sie sich im Ton gegenüber den Behörden vergriffen haben.




elfigy,
wie gewohnt fantasierst du hier mal wieder rum.
Ohne jeden Grund oder Beweis, nur auf deine unqualifizierte Vermutung hin, bezichtigst du den Vater der Kindesentziehung.

Und du willst mal Schöffin gewesen sein?
Vermutlich ist der Vater selbst der Gast. Das schließe ich aus den Deutschkenntnissen.
Die Schweiz gibt sicher kein Geld aus, um ein deutsches Kind bei Pflegeeltern unterzubringen. Die schicken es umgehend nach Deutschland. Problem gelöst.
Das passiert auch, falls die in der Schweiz lebenden Eltern verstorben oder ungeeignet sind. Wenn dann die Großeltern in Deutschland dem Kindeswohl zuträglich sind, bekommen sie vom deutschen Jugendamt auch den Enkel.
Dann gibt es keinen Grund die Frage hier so zu stellen und nach einer Organisation zu fragen.
Offenbar kann sich der Gast aber nicht an die Behörden wenden. Verdächtig.
primusinterpares,
auch du gehst von Verdächtigungen aus und nicht von Tatsachen, genau so wie elfigy.

Und wer einen solchen Unfug schreibt [Zitat]; »… falls die in der Schweiz lebenden Eltern verstorben sind …« sollte besser aufhören zu schreiben oder bei mir einen Deutschkursuch besuchen.
So gibt es für jeden etwas, dass ihn stört, das ist gelebter Meinungspluralismus. Mich stört, dass Leute, die sich ansonsten für vernünftig halten, pawlow'sch reflexartig reagieren, sobald ein vermeintlicher Reizbegriff auftaucht.

Dass es andere Kulturkreise mit anderen Werten gibt, mögen einige als rassistisch enmpfinden, ist objektiv eine Tatsache, die keinerlei Wertung. auch keine Abwertung, enthält. Subjektiv wird es, wenn man Zweifel hegt, ob diese fremden Kulturen mit unseren Werten kompatibel sind.

Dazu darf man eine Meinung haben, und wenn Andersdenkende beleidigend darauf reagieren, dürften diese auch anderswo Schwierigkeiten mit dem demokratischem Umgang untereinander haben. Sie nennen das "politisch korrekt", ich nenne das Meinungsdiktatur.
Lempel, jetzt aber: In der Frage finden sich nun wirklich ausreichend Indizien für Elfigys These. Nur weil du sie manchmal als zu mütterlich empfindest, denke ich doch, dass sie hier die richtige Intuition hat. Allein eine dem Kindsschutz verpflichtete Behörde eines der "Top-Rechtsstaaten" in der Welt als "Menschenhandelsorganisation" zu diffamieren, lässt doch den Schluss zu.

Ich habe hierzu folgendes Bild im Kopf:
Mann aus Arabien/Anatolien heiratet deutsche Frau, bekommt Kind, Scheidung. Zur Ehrerhaltung des Mannes soll Kind in die Heimat der Grosseltern gebracht werden, die die "eigentliche Heimat" eines jeden Menschen ist. Kind wird zur Vertuschung der Absicht in die Schweiz gebracht, Entführung fliegt auf, Kind wird von der KESB in Schutz genommen.
Grosseltern sind sauer, Mutter ist verzweifelt, dem Vater ist es egal, er sinnt nur auf Rache.

Klar muss das nicht stimmen. Aber es ist genau das Bild, das ich zu der Frage im Kopf habe.

Lempel, welches Bild hast du zu der Frage im Kopf?
Stechus,
auch du fantasierst bei dieser Frage, gibst es jedenfalls zu.
Andere hier betrachten ihre Fantasie jedoch als Wahrheit und suchen sich irgend einen Scheiß als Beweis.

Ich gehe hier jetzt nicht noch einmal darauf ein, was elfigy über mich gelogen hat, das so haarsträubend war, dass es gelöscht wurde.

Zu der Frage habe ich überhaupt nichts im Kopf, weil ich die Tatsachen nicht kenne. Und mit Spekulationen vergeude ich mein Leben nicht.
Der Gast schreibt doch selbst, dass er rechtliche Beratung braucht.
Naja, davon hat er hier nun reichlich bekommen.
„Wer Geist hat, hat sicher auch das rechte Wort, aber wer Worte hat, hat darum noch nicht notwendig Geist“ Konfuzius
„Wer Geist hat, hat sicher auch das rechte Wort, aber wer Worte hat, hat darum noch nicht notwendig Geist“ Konfuzius
„Wer Geist hat, hat sicher auch das rechte Wort, aber wer Worte hat, hat darum noch nicht notwendig Geist“ Konfuzius
Schwache Wörter, DerDoofe, weil sie nur Brei treten, der bereits breit ist.
@Dorfdepp niemand bestreitet, dass es andere Kulturen mit anderen Gesetzen gibt. Aber wenn du das erwähnst, kannst du dir meist eine (ab)wertende Nebenbemerkung nicht verkneifen. Oder deinen Kommentar von gestern 18:28. Du kannst den wahren Jakob nicht verbergen.
Man kann auch nicht pauschal sagen, ob verschiedene Kulturen kompatibel sind oder nicht, das ist von Mensch zu Mensch veschieden. Manchmal sind die Gegensätze innerhalb einer Kultur unterschiedlicher als die zwischen verschiedenen Kulturen. Und in diesem Fall speziell - Kindesentziehung findet auch von biodeutschen Vätern statt. Manchmal bringen sie sie auch um. Das heißt dann Familientragödie und ist auch nicht selten.
Wie ein verlassener Vater und Ehemann reagiert, liegt an ihm selbst. Ganz individuell an seiner Persönlichkeit.

@Lempel, der stern hat die ganze Frage gelöscht, unter der im Thread die Beweise zu sehen waren, dass du in dem Australienforum Macrotis heißt und wegen Unverschämtheiten gesperrt bist.
Nix von Lügen und so. Waren ja auch keine.

zu diesem Thread hier: wenn du verstehen würdest, was du liest, könntest du feststellen, dass ich keine Tatsachenbehauptungen aufgestellt habe.
elfigy,
dein Beitrag wurde gelöscht, weil du offensichtlich gelogen hattest.
Und natürlich hast du keineswegs Tatsachen benutzt für deine Fantasien, sondern nur Behauptungen.
Deshalb hast du ja auch diesen Ausdruck »Tatsachenbehauptungen« benutzt.

Oh je.
Oh je 😂 Danke für den Beweis, dass du inhaltlich nix verstehst. Witzig
Kann man gockeln: "Australienforum Macrotis".
Da kommt lattenweise der Schwachsinn des @lämpel zutage und es verwundert nicht, dass man den rausgeschmissen hat. Der Oberlehrer tritt auch da ungeschminkt zutage und ist sofort zu erkennen. Nur hier ist man zu gutmütig dazu den Blödel zu entfernen.
Uhhh da ist er ja noch vielmals übler als hier, pfui.

Das geht gar nicht. *Kopfschüttel*
@ elfigy

Was wäre denn das Gegenteil von dem, was ich gestern um 18:28 geschrieben habe? Dass ich froh bin, dass wir solche Leute hier haben, und dass von denen noch möglichst viele kommen sollen, weil sie unsere Gesellschaft bereichern?

Du stellst die individuelle Einzelfallbetrachtung in den Vordergrund. Bei Einzelfällen mag das funktionieren, aber nicht bei Masseneinwanderung in einer Dimension, wie wir sie unlängst hatten. So etwas überfordert jede Gesellschaft, vor allem, da sie nie gefragt wurde, ob sie das will, und nie repräsentativ zugestimmt hat, auch ihre gewählten Volksvertreter nicht.

Ideologische Maulkörbe, moralische Zurechtweisungen und pauschale AfD-Vorwürfe sind dabei nicht unbedingt hilfreich.
Bis jetzt scheint nur ein Teil unserer Gesellschaft damit überfordert zu sein, nur so ca. zwischen 14 und 16% scheinen überfordert zu sein, der Rest geht damit eigentlich sehr gelassen um.

Bei einzelnen Themen die Bürger nicht alle 2 Wochen zur Urne zu schicken, ist übrigens der Zweck der repräsentativen Demokratie. Dazu sind die Volksvertreter da.

Ideologische Maulkörbe, moralische Zurechtweisungen und AfD-Vorwürfe sind dabei nicht pauschal, sondern auf den Einzelfall zugeschnitten.
@Dorfdepp. Das Gegenteil ist gar nicht gefragt. Du mußt Menschen aus anderen Kulturen und Religionen nicht mögen. Es reicht, wenn du sie respektierst. So wie du auch Respekt für deine Kultur und deine Religion verlangst und erwarten kannst. Auf der Basis von Respekt und unseren Gesetzen können wir sehr gut alle miteinander in D leben.
Dass du in einem Thread über Kindesentziehung einen Zusammenhang mit der Anzahl der Flüchtlinge siehst, lässt tief blicken. Die haben mit diesem Delikt überhaupt nichts zu tun. Da sind das langjährig in D lebende, oft mit der deutschen Staatsbürgerschaft und/oder mit einem deutschen Partner verheiratete Personen.
Und die Bevölkerung hat sehr wohl abgestimmt, wenn auch nachträglich, ob die Flüchtlingspolitik für sie ok ist. 87% der Wähler wählten Parteien, die nicht fremdenfeindlich sind und die zum Asylrecht, zum GG und zur parlamentarischen Demokratie stehen.
Und wenn du dich zehnmal aufregst, wenn ich die AfD erwähne, du benutzt genau deren Vokabular und du hast genau die Ängste, die sie schüren.


@ Skorti

Wenn ein lieber und netter Mensch wie du einem bösen Menschen wie mir widersprechen will , aber keine Argumente hat und deswegen persönlich wird, muss ich irgendetwas richtig gemacht haben.

@ elfigy

Respekt, du bist sehr geschickt. Zwar wählten 87% der Wähler Parteien, die nicht fremdenfeindlich sind, aber selbst dir kann nicht verborgen geblieben sein, dass die Migrationsproblematik innerhalb weniger Jahre die ehemaligen Volksparteien ordentlich geschrumpft haben. Das können unmöglich alles Rechtsradikale sein.

In der CDU wird das gerade diskutiert, in der SPD wird leider nichts diskutiert, die sind mehr mit sich selbst beschäftigt.

Ich habe nie AfD gewählt, aber dir fällt nicht mehr ein, als mir AfD- Vokabular zu unterstellen. Einfach erbärmlich, wenn man nicht mehr drauf hat, als andere zu diskreditieren.
@dorfdepp: ich glaube, Du überschätzt bei weitem die Problematik fremder Kulturen in D.

Es ist richtig, dass die Volksparteien gehörig geschrumpft sind. Aber die Flüchtlingsproblematik ist da allerhöchstens der Anlass, aber weit weg davon, der Grund zu sein.
Es hat im Vorfeld der Landtagswahlen in Bayern und Hessen Umfragen gegeben, welche Fragen am brennensten sind und Flüchtlinge rangierten unter "ferner liefen". Gerade z.B. die CSU hat es überhaupt nicht verstanden, dass es den Leuten am A*** vorbei geht, ob man Asylsuchende schon an der Grenze abweisen kann oder nicht. Die Leute fragen nach Jobs mit Zukunft, sauberer Luft und sicherer Rente und DARAUF kann ihnen die Politik keine Antworten geben, weil alle wie die Blöden mit der AFD und ihren Thesen beschäftigt sind. DESHALB verlieren die großen Parteien.

Alle? Nein, nur fast alle. Die Grünen sind die einzigen, die ihr Wahlprogramm nicht haben von diesen Volkstrotteln beeinflussen lasse. Nun rate mal, warum die soviel Zulauf haben.

Im Übrigen bist Du mindestens so polemisch wie Elfi. Selbstverständlich sind nicht alle Wähler der AFD rechtsradikale Nazis. Da gibt es schon noch ein paar Abstufungen auf dem Weg dorthin. Es sind noch nicht einmal alle Gesocks. Aber die meisten schon.
Meine These dazu ist ja, dass unter den AfD-Wählern viele dabei sind, die kurz davor waren, von der SED-Diktatur in der DDR zu profitieren. Grenzer, Vopos, Perteibonzen. Davon gibt es mehr als man denkt.
Alle diese waren irrsinnig frustriert, dass ihnen die erwartete Macht nicht zufiel.
Und sind seither stinkesauer auf die geschmähte BRD.

Die fängt keiner mehr ein. Selbst wenn sie mit Geld zugeschüttet werden. Den Machtverlust wird Geld nie kompensieren könen.
Das waren zum Grossteil Nichtwähler und sie rächen sich nun durch die Wahl der AfD an der BRD.
@Dorfdepp

Keine Argumente hast du, nicht ich. Du stellst immer nur Behauptungen auf und beschwörst "Krisen", die nicht existieren.
Die Umfragen in den letzten Jahren haben immer wieder gezeigt, dass die Mehrheit in der Ausländerproblematik keine Problematik sieht. Es sind halt nur die Lautesten, die die Schlagzeilen bestimmen und damit den Eindruck erwecken.

Das Schrumpfen der Volksparteien hat auch nur indirekt mit den Flüchtlingen zu tun. Sicher da gibt es die 16% AFD-Wähler, bei denen dies das wichtigste Thema ist, aber die CSU hat in gleicher Zahl an die AFD wie an die Grünen verloren, durch Wähler, die von dem Ton in der CSU abgestoßen waren.
Die SPD hat in den letzten Jahren wesentlich mehr Wähler an Grüne und Linke verloren, als nach Rechts. Die Gründe liegen zum Teil in der Vergangenheit (Hartz IV) und teils an der Regierungsbeteiligung, sie wurden abgemerkelt.

Du siehst also das Ergebnis und führst es auf die falsche Ursache zurück.


Wenn du dich durch die Einschätzung deiner Person persönlich angegriffen führst, hast du nichts richtig gemacht, sondern solltest dein Vokabular überdenken.

Was watschelt wie eine Ente und quakt wie eine Ente, wird auch eine Ente sein.
@ Skorti

Unrichtige Behauptungen meinerseits?

Tatsache ist, dass es in der letzten Woche eine dpa-Meldung in meiner Lokalzeitung gegeben hat, dass 36% der hier Lebenden unter 18 Jahren einen Migrationshintergrund haben. Da ich das im Netz nicht gefunden habe, hier eine ähnliche Meldung über 2015 mit 33% der Schüler. Es werden also nicht weniger, sondern mehr. Und wem die Naturgesetze nicht ganz fremd sind, kann sich in etwa ausmalen, wie es hier in zwei Generationen aussehen wird.

Das ist ein Fakt. Offen ist nur, wie man damit umgeht. Ich biete folgende Möglichkeiten an:

( ) Ey Alder, dat is mir scheißegal.

( ) Finde ich gut, die Deutschen haben ohnehin nur Unheil angerichtet.

( ) Na ja, wenn ich das jetzt schlecht finde, bin ich rechtsradikal, also besser nicht.

( ) Ändern können wir es nicht mehr, aber zukünftig beeinflussen, wer zu uns kommt.
Ich habe nie behauptet, dass du Unwahrheiten gepostet hast. Auch diese Zahl bezweifle ich nicht, sie bezieht sich aber auf den Migrationshintergrund. Das beinhaltet alle Nachfahren von "Deutsch"-Russen, EU-Mitgliedern, Gastarbeitern in der 3. Generation. Ja, sicher auch derzeitig hier untergekommene Flüchtlinge und Asylanten.

Genaue Zahlen über die Zusammensetzung finde ich nicht, aber wenn diese Kinder in 15 Jahren meine Rente zahle, dann ist mir das nur Recht.

In meinem Bekanntenkreis gibt es viele, die aus Polen stammen. Deren Kinder sprechen Deutsch, fühlen sich als Deutsche und können kaum Polnisch. Zumindest ihre Eltern haben dasselbe Problem wie viele Türken. Sie haben zwei Heimaten. Sie wollen hier leben, haben hier ihre Wurzeln, aber fühlen sich auch noch mit Polen verbunden. Zum Teil wohnen die Eltern noch dort und werden regelmäßig besucht, aber keiner sehnt sich zurück.

Wo ist das Problem? Die Hugenotten sind Deutsch geworden, vor 200 Jahren sind unzählige Polen zum Arbeiten nach Deutschland gekommen und Deutsche geworden. Warum soll das in Zukunft ein Problem sein?