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Noch Fragen?

Unser Kleiner hat eine Hausstauballergie. Was können wir für ihn tun, damit er möglichst wenig zu leiden hat?

Frage Nummer 40394
Antworten (7)
Staubwischen? Staubsaugen?
Desensibilisieren.
Die Hausstaubmilben fernhalten ...
Oberstes Gebot: Hygiene.
Entsprechende Bettwäsche verwenden und alle Böden im Haus durch gutes Linoleum ersetzen (und dieses richtig pflegen).
Diese Allergie ist eine Überempfindlichkeit gegen den Kot der Hausstaubmilben, die besonders dort leben, wo Nahrung zu finden ist: Im Matratzen, Teppichen, Kuscheltieren etc.
Milbendichte Überzüge für die Matratzen, häufiges Waschen der Bezüge, so wenig Staubfänger wie möglich, Kuscheltiere monatlich 24 Std. einfrieren und vor allem den herkömmlichen Staubsauger verkaufen und dafür nur noch einen Luftwäscher mit Wasserfilter verwenden. Kostet, aber ist das einzig Sinnvolle.
Wir haben aus den gleichen Gründen den Delphin angeschafft, die Probleme gehen gegen Null, und die Teppichböden können auch drin bleiben. Nur mit diesem Gerät kann man z.B. Matratzen vakuumieren und so die Milben meucheln. Das Gerät 2-3x die Woche als Luftreiniger laufen lassen, und man staunt, wie der Staub im Haus mit der Zeit nahezu verschwindet.
Normalerweise entwickelt man so eine Allergie nicht, hat sie vielmehr schon immer gehabt. Es kann allerdings sehr gut möglich sein, dass du tatsächlich auf Milbenkot reagierst. Deine Symtome wären Ausschlüge, allgemeines Unwohlsein und selbstverständlich der obligatorische Husten.
Eine Allergie kann tatsächlich jederzeit ausbrechen. Die Symptome sind da extrem unterschiedlich: zum Einen kann es zu Atembeschwerden wie z. B. Niesen, Husten oder einer laufenden Nase kommen, zum Anderen kann es aber auch bei Hautkontakt zu Rötungen oder Ausschlag kommen. Auch allgemeine Symptome wie Schwinde oder Erbrechen sind im Extremfall möglich.

Gewissheit gibt da aber nur ein Allergie-Test beim Arzt, der bei begründeten Verdacht auch von jeder Krankenkasse gezahlt wird.
Dasselbe leider mit unserem Sohn. Wir haben mehrere Maßnahmen ergriffen, um Besserung zu erzielen.
1. Häufiges Entfernen des Milbenkot/Staubs ist oberstes Gebot! Wir saugen und wischen jeden(!) Tag; dazu noch etwas mehr weiter unten.
2. Matratze mit Allergikerbezug ausrüsten. Wir haben uns für den Stftung Warentest Testsiger "Allergopharma Allergocover" entschieden. Teuer, erhält aber Bestnoten.
3. Hyposensibilisierung. (Läuft noch)
Allein mit 1 und 2 konnten wir die Symptome schon spürbar reduzieren. Ganz wichtig beim Staubwischen einen Wischer verwenden, der nicht einfach nur aufwirbelt. Beim Staubsaugen sollte der Kleine nicht in der Nähe sein; bei allen Staubsaugern gelangt immer auch etwas in die Raumluft. Daher haben wir einen neuen Sauger mit sehr gutem Rückhaltevermögen gekauft (Philips FC9150/01 Test). Beim Allergikerbezug für's Bett nicht vergessen, den Bezug regelmässig zu waschen!