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Noch Fragen?

USB 3.0

Mein Mainboard (von ASUS) hat USB-Anschlüsse in blauer Farbe mit USB 2.0 statt 3.0, obwohl ja blau USB 3.0-Anschlüsse kennzeichnen soll. Damit wird man als Kunde oder Händler hinters Licht geführt. Ist das jetzt schon Betrug oder erlaubte Trickserei?


Frage Nummer 45555
Antworten (12)
Wie kommst Du darauf es sein nur USB 2.0?
@antwortomat

Sehr verdächtig ist schon das Handbuch. Da steht, es handelt sich entweder um USB 2.0 oder 3.0. Beim Test mit Linux, das USB 3.0 unterstützt ist es dann eindeutig, dass es nur eine USB 2.0-Schnittstelle ist. Ich habe mir jetzt eine Schnittstellenkarte gekauft mit USB 3.0 und die wird auch korrekt von Linux mit USB 3.0 angezeigt. Eindeutiger geht es wohl nicht. Das ärgert mich schon etwas, dass die Unternehmen einen für dumm verkaufen wollen und denken, es wird schon niemandem aufallen.
Ich vermute eher, dass Du die 3.0-Anschlüsse mit 2.0-Anschlüssen durcheinander wirfst. Hattest Du schon ein 3.0-Gerät angeschlossen?
Hast Du mal im Bios nachgesehen, wie die Anschlüsse eingestellt sind? Vielleicht kann man das von 2.0 auf 3.0 ändern?
Das sind alles Möglichkeiten die es zu prüfen gilt.
@antwortomat

Danke für deine Tipps!
Im BIOS gibt es auch eine USB-Konfiguration aber von USB 3.0 ist da nirgendwo die Rede, nur von 2.0.
Da gibt's auch 'ne Chipsatzkonfiguration. Evtl. Kannst Du da einen USB-3.0-Chip zuschalten. Das ist leider manchmal komplizierter als nötig.
Salü. USB 1und USB 2 Anschlüsse haben keine Farbvorgaben. Die wurde erst mit den USB 3 Spezifikationen eingeführt.
1 + 2 kann jeder Hersteller farblich halten wie er mag. Lila, blau, grün orange.. Vielleicht hatte der Hersteller noch ne Palette blau dastehen und hat die halt erstmal verbaut. Du wiederum hast dich von der Farbspezifikation '' Blau = USB 3 '' in die Irre führen lassen ohne vorher nachzulesen. Wenn das nur USB 2 Ports sind hat der Hersteller nichts Falsches gemacht.
Im BIOS kann ich nichts finden zu USB 3.0. Ist also wohl wirklich nur 2.0.
Danke auch an PorterC für die Antwort.
3.0 ist immerhin abwärtskompartibel auf 2.0, was bei 2.0 auf 1.0 nicht der Fall war.
Die Kompatibilität besteht in folgendem Sinne:

USB-3.0-Kabel können auf Grund der Anbauten nicht mit USB-2.0-Endgeräten benutzt werden – USB 3.0-Typ B-Stecker sind nicht abwärtskompatibel.
USB-2.0-Kabel können an USB-3.0-Endgeräten benutzt werden.
USB-3.0-Kabel können an USB-2.0-Hosts benutzt werden, erfordern dann aber USB-3.0-Endgeräte.
USB-2.0-Kabel können an USB-3.0-Hosts benutzt werden.
USB-3.0-Endgeräte können an USB-2.0-Hosts angeschlossen werden. Ggf. gibt es Probleme, wenn diese mehr als 500 mA Strom aufnehmen (USB 3.0 erlaubt bis zu 900 mA, USB 2.0 nur bis 500 mA).
USB-2.0-Endgeräte können an USB-3.0-Hosts angeschlossen werden.

USB-3.0-Übertragungen finden aber nur statt, wenn alle drei Komponenten (Host, Kabel, Endgerät) USB-3.0-tauglich sind. Ansonsten wird auf USB 2.0 heruntergeschaltet.
* Zitat Ende* ( Quelle Wiki)
Wenn Sie statt der Farben die korrekte Bezeichnung das Mainboards angegeben hätten, könnte man in einer Minute sagen, welche Spezifikation die Anschlüsse haben.
*
Bei neuen Boards (gerade vom Vorreiter ASUS) gibt es immer dezidierte Treiber, die man nach der klassischen Windows-Installation einspielen muss.Erst dann gibt es die speziellen Fähigkeiten der Komponenten.
*
Ob sie echte USB 3.0 Anschlüsse haben, kann man nur mit Programmen wie HWInfo oder SiSoft Sandra ermitteln, so etwas gibt es bei Chip-Online.
Wie man mit einer Software in ein USB 2 Verbindungskabel ein paar zusätzliche Adern einzaubern mag will sich mir gerade nicht so wirklich erschliessen.
Eingesetzte Software dient lediglich dazu, daß USB 2 Endgeräte an USB 3 Anschlüßen erkannt werden und umgekehrt. Sind beide Endpunkte ( Ausgang und Endgerät ) nicht USB 3 tauglich wird auf USB 2 Stadart Datendurchsatz heruntergefahren. Mit dieser Software kann man also keinen USB 2 Port auf USB 3 Standart ( und damit den Datendurchsatz ) aufrüsten/upgraden .
II ( Nachtrag )
Die verwendeten USB 3.0 ) Kabel enthalten neben den bisherigen Signal-Adernpaar (D+ und D−) und der Stromversorgung (GND, VCC) zwei weitere Signal-Adernpaare (SSTX+ und SSTX−, SSRX+ und SSRX−) sowie eine zusätzliche Masseverbindung (GND). Deshalb sind für USB 3.0 sowohl neue Stecker am Host und an den angeschlossenen Geräten, als auch neue Kabel notwendig. Die Kabel sind auf Grund der gestiegenen Aderanzahl und der notwendigen besseren HF-Übertragungseigenschaften (ähnlich wie eSATA oder CAT-5e/6-Kabel) dicker und weniger flexibel. *zitat Ende*