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Skorti

Skorti

Aktiv seit: 18.06.2007
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Skorti

Gibt es den Fachkräftemangel?

Soso, haben die vom Stern die Wissenscommunity umbenannt ohne Bescheid zu sagen. Um also zur "Diskussion" beizutragen und Wissen zu teilen: 1. Azubis sind keine Fachkräfte. Viele Fachkräfte waren nie Azubis. 2. Die 40% Jugendarbeitslosen in Südeuropa sind auch keine Fachkräfte, die, die Fachkräfte und flexibel sind, können sich ja als EU-Bürger überall niederlassen. 3. Unelastische Löhne gibt es für wie du sagst niedrig qualifizierten Tätigkeiten, hat also nichts mit Fachkräften zu tun. 4. Fachkräfte sind somit auch nicht von dem Abstand zur Sozialhilfe betroffen. Fehlende Fachkräfte sind zum Bespiel: Im Bauwesen Klempner, Gas/Wasser/Sch...-Installateure, Klimahandwerker etc. In der IT-Branche Programmierer, Netzwerktechniker etc. Im Gesundheitssektor Krankenpfleger, Altenpfleger etc. Also da wo der Arbeitnehmer auch mit Kindern nicht aufstocken muss. (Alles Berufe, die auch von der Digitalisierung nicht betroffen sind.) 5. Vereinzelte "Erfolgsgeschichten" von Flüchtlingen kenne ich höchstens von Reportern, Ärzten, Anwälten. Mir hat noch nie jemand die Geschichte "6 Jahre bei der Müllabfuhr" als Erfogsgeschichte eine Asylbewerbers verkaufen wollen. Nebenbei die Dauerwelle für 200,00 Euro gibt es vielleicht bei Udo Walz, eine einfache Friseurin neben an freut sich, wenn sie 100,00 Euronen nehmen kann. Davon bleibt dann nämlich so viel, dass sie den Mindestlohn auch zahlen kann. Mehr kann sie auch nicht verlangen, die Kundin geht nämlich sonst zur Kette und bekommt die Dauerwelle für 75,00 Euro. Friseure können sich nur freuen, dass es die Dauerwelle nicht bei Amazon gibt, sonst hätte sie gar keine Kunden mehr.

Kann ein rechtsstaatlicher "Spurwechsel" grundsätzlich funktionieren?