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Skorti

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Aktiv seit: 18.06.2007
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Skorti

Bezahlbare Miete statt fetter Rendite?

Du willst es nicht lesen oder verstehen, kann das sein? Du kommst immer mit dem "privaten Wohnungsvermieter", gegen den keiner etwas hat, auch nicht die Linken. Es geht um die Konzerne wie Vonovia, die gerne mal ganze Blöcke aufkaufen und die dann gerne mit 0-Instandhaltung herunterkommen lassen, bei gleichzeitigen "moderaten" Mietsteigerungen. Die später dann Wohnungen "sanieren" zu einem Wert, der eigentlich weder zur Wohnlage, noch zu den Mietern passt, anschließend die Miete um 11% der Renovierungskosten erhöhen und die alten Mieter so aus dem Haus drängen. Wenn Venovia deine Beispielwohnung aus Utopia gekauft hätte, dann hätte Venovia die Wohnung (bzw. das Haus in dem die Wohnung lag) besonders isoliert, einen zusätzlichen Balkon angebaut und das Bad mit Wanne ausgebaut. Das hätte dann mal anteilig auf die Wohnung 38.500 Euro ausgemacht, dadurch hätte die Firma 4230 Euro auf die Jahresmiete umlegen also ca. 350 Euro im Monat. Damit hätte sich die Kaltmiete (bei 560 Euro Warmmiete nehme ich mal 350 Euro Kaltmiete an) von 350 auf 700 Euro erhöht. Die Einnahmen wäre um 100% gestiegen, die Anschaffungskosten nur um knapp mehr als 25%. Da sieht die Rendite schon wieder besser aus. Für die Rendite sind nämlich die Kaltmieten, nicht die Warmmieten heranzuziehen. Wenn dann die Mieter sich die Miete nicht mehr leisten können, müssen sie sich eine preiswertere Wohnung suchen, was ja einer deiner früheren Aussagen nach kein Problem ist, in MeckPomm stehe ja ganze Dörfer leer. Der nun neue Mieter bekommt die Wohnung dann gerne zu einem neuen Mietpreis mit noch einem Aufschlag.

Warum hat die SPD in Bayern verloren und die Grünen gewonnen?

@rayer Das in anderen Ländern das Rentenniveau höher liegt, stimmt zwar, aber die Gründe sind vielfältig. "So gibt es in den Niederlanden zum Beispiel eine Mindestrente, die staatlich garantiert wird. Was darüber hinaus geht, hängt von den privaten Einzahlungen in die Arbeitnehmerversicherung ab. Ähnlich ist es in Schweden: Auch dort wird ein Existenzminimum in der Rente gewahrt, der Rest wird über ein Zusatzrentensystem geregelt." Also sorgen die zukünftigen Rentenempfänger mit freiwilligen Beiträgen vor. "Außerdem, so erklärt die Studie der Hans-Böckler-Stiftung, zahlen die Österreicher auch einen höheren Beitragssatz (22,8 % gegen über 18,9 % in Deutschland)" Zwanzig Prozent höhere Beiträge führen natürlich auch zu höheren Renten. "Seit dem Jahre 1999 gibt es in Schweden ein neues Rentensystem in Schweden. Es gibt so zu sagen, eine Einheitsrente. Bei durchschnittlichen Löhnen, liegt das Rentenniveau etwa bei 50% des letzten Einkommens. Hat man sehr gut verdient, zum Teil weit darunter." Auch nicht das, was ich mir wünsche. Norwegens Rentner stehen gut da: Konsequent wird auf die obligatorische betriebliche Altersvorsorge gesetzt, und langfristig hilft, dass der Staat für seine Rentenzahlungen auf den weltgrößten staatlichen Pensionsfonds zurückgreifen kann. Betriebliche Altersvorsorge findet ja so gut wie nicht mehr statt. Dazu wäre es ja auch erforderlich langfristige Arbeitsverhältnisse zu haben. Das entspricht nicht der Hire-and-Fire-Mentalität der heutigen Ausbeuter und internationalen Konzerne. Als Staat mit großem Ölvermögen kann man auch besser die Renten aufstocken.

Warum hat die SPD in Bayern verloren und die Grünen gewonnen?

Warum muss ich grad an den alten Slogan denken: "Kinder haben Sternchen gern, Sternchen ist das Kind vom Stern" ... Vielleicht weil hier ein Sternchen in seiner Trotzphase kindisch auf dem Boden rumstampft? Sternchen, wenn du dich mit Erwachsenen unterhalten willst, DANN SCHREIBE NICHT IN GROSSBUCHSTABEN und verwende nicht ständig Ausrufezeichen!!!!!!! Das bedeutet für alle anderen nämlich: "Ich hab keine Ahnung von der Materie, aber ich schreie im großen Chor mit." Aber dann will ich mal so tun, als kämst du mir erwachsen vor und nehme mal ein paar Aussagen ernst. "mit welchem Recht diskutiert der Bundestag über unsere Rentenbeiträge" Nun, weil die Rente einen großen Beitrag des Bundeshaushaltes ausmacht. Ohne den Beitrag aus dem Staatshaushalt gäbe es schon längst nicht mehr soviel Rente oder die Rentenbeiträge lägen deutlich über 20%. Der Staat schließt die Lücke zwischen den Beiträgen und den Auszahlungen 2012 waren dies 80 Milliarden Euro. "wobei doch diese Beamten das meiste aus dem Topf nehmen und kein einzigen Pfennig einzahlen und dann noch alle Reisen." Nein, die Beamten bekommen nichts aus diesem Topf. Die Pensionen der Beamten kommen aus einem ganz anderen Haushalt. Darum heißt es bei denen auch Pensionen und nicht Renten. "Und warum in unseren Nachbarstaaten die Menschen 30 % mehr Rente als du später" In welchem Land denn? Mit Sicherheit haben die Rentner in dem Land private Altersvorsorge betreiben müssen. "Der Staat nimmt dir dein Geld weg.siehe Zinsen auf der Bank." Aha, nun sicher wird der Vorsitz bei der EZB durch Politiker besetzt, aber die EZB betreibt ihre eigene Zinspolitik mit dem Ziel die Inflation klein zu halten und die Wirtschaft anzukurbeln. Dass die Notenbanken unabhängig agieren, kann man zum Beispiel daran sehen, dass Trump über die FED schimpft wie ein Rohrspatz. Dass die Unabhängigkeit wichtig ist, kann man daran sehen, dass es in der Türkei deutlich bergab geht, seitdem Erdogan die Unabhängigkeit der türkischen Notenbank beendet hat. Also zusammengefasst: Du hast scheinbar von nichts Ahnung, aber echauffierst dich toll. Komm ab zur Montagsdemo zu den anderen PeGiDoofen.

Wie kann der Betrug in der Abrechnung von Pflegediensten wirksam verringert werden?

Nun, zumindest können einige Krankenkassen diese Betrügereien deutlich besser aufdecken als andere und es wäre schon mal ein wichtiger Schritt. Ich hab denn aber mal ein paar Artikel mehr gesucht. Die wichtigsten Betrugspunkte sollten sein: Die Täter fälschen Nachweise und rechnen nicht erbrachte Leistungen ... ab. Bei deinem Vorschlag, würde der Betrug einfach weiterlaufen und die Täter hätten halt nur 10% weniger, bzw. müssten 10% mehr fälschen. Da die ganze Abrechnung gefälscht ist, hat auch kein echter Patient unterschrieben. Die Täter schulen vermeintliche Patienten , um die Prüfer des Medizinischen Diensts der Krankenkassen und den Sozialfachdienst über die tatsächliche Pflegebedürftigkeit der Betroffenen zu täuschen. Nun, da dürft sich auch mit Eigenanteil nichts ändern. Der Patient braucht (ohne Betrug z.B. für 800,00 Euro Pflege und muss 80,00 Euro selber zahlen 720,00 EUro zahlt die Kasse. Der Bedarf wird auf 1.200,00 Euro getrickst. Die Kasse zahlt 1.080,00 Euro das sind 360,00 Euro mehr, die sich die Täter irgendwie teilen. Der Patient hat immer noch eine geringere Selbstbeteiligung. Dann gibt's noch die Möglichkeit mit Scheinrechnungen die Steuer, nicht die Kasse zu betrügen. Vom Spiegel: "Patienten und Angehörige wirken häufig an den Betrugshandlungen mit", sagt ein Ermittler aus Nordrhein-Westfalen. "Dafür erhalten sie einen Teil der Beute." Da hilft wie oben aufgeführt keine Selbstbeteiligung, da der Mittäter ja nicht seinen (Eigen-)Anteil am Betrug auch bezahlt. Auch wenn es schwierig ist, es bleibt dabei, es hilft nur Kontrolle und dazu muss der Wille vorhanden sein.