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Skorti

Skorti

Aktiv seit: 18.06.2007
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Skorti

Ich bin Freiberufler und werde diskreditiert!

Natürlich gibt es homophobe Arbeitgeber und Kollegen, aber auch Kunden, die nicht mit Homosexuellen zusammen arbeiten wollen. Das mit den Kunden sollte bei deinem Job kein Problem sein. Denn so wie ich dich verstehe, gehörst du zu den sogenannten freiberuflichen "Promotern", die an einem Stand im Elektrofachhandel oder in den sogenannten Stores in der Fußgängerzone , Leuten Handyverträge aufschwatzen soll. Da ist der Kundenkontakt einfach nicht lang genug, als das Aversionen aufgrund der sexuellen Orientieren aufkommen würden. Dann hast du für einen anderes Handyanbieter einen Tag zur Probe gearbeitet. Dabei wurde die Person, die deine Arbeit beurteilen sollte, deinen früheren Kollegen angesprochen, oder hat sie angesprochen, um zu erfahren, ob es vernünftig wäre dich einzustellen. Ein Telefonat im Hintergrund zwischen deinen Bossen und dem potentiellen neuen Arbeitgeber hat es nicht gegeben. Dabei wurde ihr abgeraten. aus welchen Gründen, ist offen, du bist dir sicher, dass es deine Homosexualität war. Korrekt zusammengefasst, bzw. zusammengereimt? Natürlich kann das stimmen, aber es kann auch sein, dass deine Umsätze nicht stimmen, weil: a. du den Stoff nicht beherrscht und die Kunden nichts verstehen und deshalb weitergehen. b. es an der persönlichen Hygiene hapert und die Kunden lieber einen großen Bogen um deinen Stand machen. c. du zu den kommunikativen Menschen gehörst und dein Stand öfters leer ist, weil du in der Zigarettenpause bist, oder ein Schwätzchen hältst. Es kann auch sein, dass du ein unangenehmer Kollege bist, der den anderen Promotern die Kunden abjagst, obwohl man ein Team ist. etc. Soweit ich es mitbekommen habe, geht man gerade in dem Job relativ frei und ungezwungen mit homosexuellen Kollegen um. Ein guter Freund hat in dem Bereich gearbeitet und obwohl allen bekannt war, der dieser schwul und mit einem Mann verheiratet war, hatte er nie Probleme. Im Gegenteil er wurde öfters mal abgeworben und hat für verschiedene Anbieter von Handyverträgen bis zu Küchengeräten gearbeitet. Auf seiner Geburtstagsfeier habe ich mehrere seiner Kollegen kennengelernt. Er war auch nicht der einzigen Schwule, der in den Märkten als Promoter gearbeitet hat.

Gibt es heute die bühenden Landschaften im Osten?

Ich verstehe nicht, warum die AFD-Wähler ihre Entscheidung so treffen, ich habe nur den Wissenschaftler verstanden, der die Zahlen untersucht hat und die Wahlkreise in Ost und West verglichen hat. Dabei ist rausgekommen: Eine vergleichbare Lebenssituation ergibt ein vergleichbares Ergebnis im Wahlergebnis. Ob nun entlang der deutsch-polnischen oder deutsch-tschechischen Grenze oder im Land zwischen Wilhelmshafen und Bremen. Die Leute müssen ihre Lebenssituation gar nicht mit jemand anderen vergleichen. Höchstens mit ihrer eigenen Situation vor 20 Jahren. Die jungen Leute hatten keine Lust auf dem Land zu bleiben und sind in die Stadt gezogen. - Dadurch hat die Kaufkraft nachgelassen und der letzte - Supermarkt hat geschlossen. - Dadurch sind die Zahlen der schulpflichtigen Kinder gesunken und die Grundschule hat sich nicht mehr gelohnt. - Dadurch lohnte sich die regelmässige Busverbindung nicht mehr und Busse fahren nur noch 2 mal am Tag. Morgens um 8 Uhr, zu spät um irgendwo zur Arbeit zu kommen, und nachmittags um 16 Uhr, zu spät für die Schüler um nachhause zu kommen. Der letzte Zahnarzt im Nachbardorf und der Allgemeinmediziner sind in den Ruhestand gegangen und neue haben sich nicht niedergelassen. Und die Politik macht nichts dagegen. Was auch immer die Politik dagegen machen soll? (Zwangsrekrutierung von Medizinern für ländliche Gebiete? Zwangsansiedelung kindereicher Familien im ländlichen Raum damit die Schulen sich wieder lohnen? Neugründung des "Konsums", damit auch ohne Wirtschaftlichkeit Läden bestehen können?)