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umjo

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Fristlose Kündigung des Mietvertrages

@Stechus: Deine Quelle juraforum ergeht sich, wie viele andere auch, in höchstrichterlich ausgeurteilten Beispielfällen. Keiner davon greift hier allerdings. Ich nehme mal Stellung zu den drei von Dir angesprochenen Punkten: 1. Die Empfehlung an den Straftäter (ja, ein solcher ist er schon jetzt!), doch bitte auszuziehen, dürfte auf der Gegenseite bestenfalls ein im notdürftig verknoteten Bademantel offeriertes, mildes Grinsen hervorrufen. (Hier wäre evtl. eine Info des Vor-Vermieters angebracht, ob dieser über die perversen 'Tätigkeiten' in Bilde war). 2. Du möchtest also in der Tat per Abmahnung die verbindliche Zusage eines Exhibitionisten erwirken, dass er -dududu!- sein abartiges sexuelles Verhalten künftig unterlässt? Sonst aber jetzt wirklich fristlose Kündigung? Hut ab, Du bist echt ein(e) Gutmensch(In)! 3. Die geschädigte Nachbarin dürfte -m.E. bestenfalls- darüber erleichtert sein, dass überhaupt irgend eine Maßnahme ergriffen wurde. Ihre Ängste würden dadurch sicherlich nur marginal gemindert. Auch ich habe Zweifel, ob angesichts der Faktenlage eine sofortige fristlose Kündigung Erfolg hätte. Allerdings hätte ich -genau aufgrund dieser Faktenlage (Nachbarschaftsverhältnis, nicht irgend jemand!) keine Hemmungen, eine solche umgehend auszusprechen! Sollte sich dieses kranke Subjekt glauben, sich gerichtlich dagegen zur Wehr setzen zu können: Bitteschön, er kann (leider)! Ich habe damit aber zum eine der WEG-Gemeinschaft damit die Ernsthaftigkeit meines Vorgehens nachgewiesen (Teilungsvertrag bestimmt evtl. Folgen), zum anderen mich u.a. von evtl. sogar begründeten Klagen der Mieterin gegen mich frei gemacht. So, und jetzt dürft ihr mich zerreissen, ihr Zauderer!