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Nichtswisser

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Schulden des Ehemannes

Mahlzeit, im Allgemeinen sieht es so aus: für Verbindlichkeiten, die während der Ehe entstanden sind, in diesem Falle also ziemlich sicher das gemeinsame Konto, haften beide gesamtschuldnerisch -> Stichwort Zugewinngemeinschaft. Die Verbindlichkeiten, die bereits zu Beginn dieser Gemeinschaft bestanden, fallen auch nach der Trennung demjenigen zu, der sie mit in die Ehe gebracht hat. Wenn Du für die Wohnung und/oder das Auto mit unterschrieben hast, und Du im Falle der Wohnung auch mit im Grundbuch stehst, erhälst Du nach dem Zugewinnausgleich die Hälfte des Wertes, der nach Abzug der Schulden übrig bleibt. Stehst Du nicht mit im Grundbuch, sieht es eher schlecht aus, denn dann kann die Bank Dich auch zur Haftung heranziehen, ohne dass Du vom Wert profitierst. Sprich zahlen, ohne dass Du beim Verkauf etwas davon bekommen würdest. Beim Auto gibt es ja kein Grundbuch, da würde ein Gutachter den Wert des Wagens schätzen, und Dein angehender Ex-Mann müsste Dir die Hälfte des Wertes, der dabei herauskommt, bezahlen, meines Wissens ebenfalls nach Abzug des verbleibenden Kreditbetrags. Wenn Du für nichts von alledem unterschrieben hast, ist alles gut. Zum Anwalt: Such Dir einen Anwalt Deines Vertrauens, und der muss dann für Dich Prozesskostenhilfe beantragen. Verfügt Dein Mann über genug Geld, wird diese zwar abgelehnt, aber dafür muss er dann für die Kosten der Scheidung aufkommen und könnte sich dann wiederum die Hälfte im Wege der Zivilklage zurückholen. Auch hier wieder gesamtschuldnerische Haftung...