User Image User
User Image User

Noch Fragen?

miele

miele

Aktiv seit: 20.06.2010
8 Antworten in den letzten 30 Tagen
Alle Antworten von
miele

Ist die Geschlechtertrennung beim Fußball noch zeitgemäß?

Fußballprofis und Profispielerinnen erhalten für die Spiele in der deutschen Fußballnationalmanschaft keinen Arbeitslohn. Es handelt sich um Aufwandsentschädigungen und Prämien, deren Höhe teilweise auch von dem in einem Wettbewerb erreichten Erfolg abhängen. In den Liegen verdienen Profis selbst in der 2. Fußballbundesliga zwischen einhundertausend bis über eine Million Euro pro Saison, in der 1. Fußballbundesliga bis zu mehrere Millionen Euro pro Saison. Hierbei gilt, wer gut ist verdient mehr, wer nicht so gut ist eben entsprechend weniger, unabhängig vom Geschlecht. Der Verdienst in den Ligen ist bei weiblichen Profispielerinnen deutlich geringer, das ist so, da weniger Zuschauer die Spiele besuchen und die Vermarktung in den Medien wesentlich weniger attraktiv ist, als bei den Herren. In anderen europäischen Fußballliegen wird teilweise deutlich mehr verdient, die gelder die ausgezahlt werden kommen hauptsächlich au8s der Vermarktung der Spiele im Fernsehen. Sollen die deutschen Herrenprofis jetzt darüber klagen, dass sie weniger verdienen als die englischen, spanischen oder italienischen Kollegen? Bei den Frauen verhält es sich im Vergleich mit anderen europäischen Ligen ebenso. Was in der Nationalmanschaft an Einkommen generiert wird ist quasi nebensächlich, es kann als Sahnehäubchen betrachtet werden, zumal erfolgreiche Spieler und Spielerinnen über Werbeverträge zusätzliche Einnahmen generieren. Frauenfußball mit Herrenfußball zu vergleichen ist wie der Vergleich von Äpfeln mit Birnen, beides ist Obst, daneben gibt es beträchliche Unterschiede. Wer sich mit einem Verschnitt zufrieden gibt und keinen reinen Wein bevorzugt, der darf sich gerne dafür einsetzten die Geschechtertrennung im Profifullball aufzuheben. Diese Mühe kann er sich aber ebensogerne sparen.

Beschlagenen Fenstern

Wenn man nicht gerade in einem Zelt lebt, sind die Fensterelemente in aller Regel das Bauteil mit dem schlechtesten Wärmedämmwert, unabhängig davon, ob Altbau oder Neubau. Es ist daher zunächst nicht außergewöhnlich, wenn feuchte Luft an den Fenstern kondensiert, das ist besser als an der Wand oder in der Raumecke zum Boden oder zur Decke, wo es bei dauerhafte Feuchte dann zur Schimmelbildung kommen kann. Sollte die Luftfeuchtigkeit im Haus oder in der Wohnung zu hoch sein, kann es daher kontraprodiktiv sein, die Dämmung der Fenster zu verbessern, weil die Kondensation sich dann auf das nächste kühle Bauteil verlagert, welches dann meist organisch ist und deutlich mehr Potential für Sprorenwachstum und Schimmelbildung bietet. Es ist sinnvoll die Luftfeuchtigkeit zunächst zu messen, dazu reichen einfache Geräte zum Aufstellen in der Wohnung, die für ca. 15-20 € erhältlich sind. Aus der Praxis sind mir Messergebnisse in der Spitze mit annährend 100% Luftfeuchte in Schlafzimmern bekannt, im Bad ohne Fenster und Abluft werden ähnliche Werte erreicht. Luftfeuchtigkeit in den Wohnräumen ist nicht zu vermeiden, sie entsteht zwangläufig, z. B. durch Transpiration, Kochen, Duschen, Zimmerpflanzen usw. Die Menge dieses Wasserdampfs in Wohnräumen liegt durchschnittlich bei Werten um ca. 100 l pro Woche pro Wohnung. Ein für die Bausubstanz unbedenklicher dauerhafter Durchschnittswert liegt zwischen 45 bis max. 60%. Ist die gemessene Feuchte höher, muss dafür gesorgt werden, dass diese abgeführt wird, letztendlich um Schäden vorzubeugen. Neben der hier schon erwähnten, nicht zu unterschätzenden Wirkung regelmäßiger Stoßlüftung über die Fenster kann, wenn die Fensterlüftung nicht ausreicht oder nicht gewährleistet werden kann, über den Einbau von Wandlüftern nachgedacht werden. Diese sind relativ einfach nachrüstbar.