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DerDoofe

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Bart nach Unfall abrasiert, Arzt verklagen?

… nach bestem Wissen und Gewissen alle ihrer Meinung nach ..“ - Zitat ing793. Welch ein dümmliches Geschreibsel. Auch die Helfer werden vereidigt, dass sie bei Einsätzen dem aktuellen Stand der medizinischen Wissenschaft verpflichtet sind. Sie müssen zudem an Fortbildungsmaßnahmen teilnehmen, um ständig auf diesem aktuellen Stand handeln zu können. „… nicht als Körperverletzung einklagbar …“ - Her Dr., schneiden sie mir sofort den kleinen Finger ab. Sie wollen nicht? Dann klage ich das ein … „ … dass bei einer OP im Gesicht dann lokal Haare entfernt werden müssen, ist trivial.“ So schreiben nicht mal Volksschüler. Einem Gebildetem fließt das nicht aus der Feder. Das ist Gruseldeutsch. Und das mit dem Semikolon sollte er auch unterlassen; das kann er nicht! Jedwede Körperbehaarung auch nur in der Nähe einer offenen Wunde gilt als extremes Hygienerisiko. Deshalb wird sie zeitnah und großräumig entfernt! Weigert sich der Patient bei einer geplanten OP, muss er sich einen anderen Arzt suchen. Bei der Notversorgung am Unfallort hat der Patient keine Möglichkeit der Verweigerung, weil er gar nicht erst gefragt wird. Unfallverletzte weisen zumindest Schocksymptome auf. Da ist es nicht weit her mit der Selbstbestimmung. In so manchem Bart kann man sehen, was sein Träger in der vergangenen Woche gegessen hat. Oft tritt dann die eigentliche Verletzung in den Hintergrund, weil der Patient durch die extreme Keimbelastung schon in Lebensgefahr gerät. Naht geschickt in die Tätowierung gestichelt - Patient an Blutvergiftung verstorben.

Warum sterben in Bayern die Gastwirtschaften aus?

Die Ursache ist ganz einfach auszumachen: Die Gaststättenkonzession ist an die Person des Betreibers gebunden. Wenn vor 50 Jahren in einem Betrieb nach 250 Jahren im Familienbesitz ein Generationenwechsel stattfand, mussten in der Konzession oft nur der Name und das Geburtsdatum geändert werden. Heutzutage kommt die Begehung: Ordnungsamt, Feuerwehr, Bauamt, Gewerbeaufsichtsamt usw. Und dann geht es rund! Beispiel: Es wird festgestellt, dass die Decke unter den Fremdenzimmern den heute geltenden Feuerschutzbestimmungen nicht genügt. Also müssen entsprechende Platten eingezogen werden, um die Bestimmungen zu erfüllen. Eigentlich einfach. Aber dann wird nachgemessen und festgestellt, dass durch die Feuerschutzmaßnahmen nunmehr die Deckenhöhe nicht mehr ausreicht. Dazu kommt die Brandmauer, die den Wirtschaftsbereich vom Gästebereich abgrenzt. Sie ist 18 cm breit, muss aber 24 cm. Und sie ist 25 Meter lang und trägt die Dachkonstruktion (Musca weiß es präziser zu formulieren). Im Saal für 250 Personen gibt es eine Herrentoilette mit zwei Pinkelbecken und einem Klo; die Damen haben deren zwei. Bei den Damen müssen aber vier Klos, bei den Herren 3 und 4 Pinkelbecken. Beide mit geräumigen Vorräumen. Getrennt nach Geschlechtern. Und die nötigen Fluchtwege berücksichtigen! Wenn wir schon mal beim Thema sind: Gibt es Angestellte? Haben die in den vergangenen 250 Jahren die für die Gäste bestimmten Toiletten benutzt? Geht nicht mehr. Nach Geschlechtern getrennte Toilettenräume müssen her. Und dabei gleich an die Sozialräume denken, die neu erstellt werden müssen. Die Feuerwehr wird sich die gesamte Elektroinstallation genau ansehen. Im Regelfall komplett neu. Der Wirtschaftskontrolldienst wird den Zustand der Räumlichkeiten in Bezug auf die Hygiene beurteilen. Das kann richtig teuer werden! Und das ist erst der Anfang. Die Erfüllung der Auflagen erfordert oft einen finanziellen Aufwand, der den Wert des Anwesens übersteigt. Die Kinder haben miterlebt, wie sich die Eltern krumm legen mussten, um den Betrieb zu erhalten. Jetzt ihrerseits 25 Jahre rund um die Uhr schuften, um die Investitionen zu erwirtschaften, um dann erneut vor einem durch neue Vorschriften entstandenen Investitionsstau zu stehen, sehen viele Erben als nicht erstrebenswert an. Und dann bleibt der Laden eben zu, wird schließlich an die Gemeinde veräußert, die ihn mit öffentlichen Mitteln saniert und als Gemeindehaus für Veranstaltungen nutzt. Das passiert nicht nur in Bayern, das zieht sich durch alle Bundesländer. Eine weitere Ursache ist das geänderte Freizeitverhalten der Deutschen …

Ab wann habe ich das Anrecht in meine neue Mietwohnung einzuziehen

Ist jemand, der eine Wohnung beziehen will, ein Lieferant? Lieferant ist, wer eine Ware ausliefert. Darf ein Lieferant in eine ausdrücklich als Fussgängerzone ausgewiesene Straße einfahren? Nein! Es sei denn, eine amtliche Beschilderung duldet das Befahren durch Lieferanten. Lieferverkehr bedeutet, dass ein Lieferant in die Straße einfährt, dort die Ware ausliefert, um dann die Fussgängerzone unverzüglich wieder zu verlassen. Er darf nicht einmal - weil die Gelegenheit günstig ist - in einem am selben Ort befindlichen Geschäft einen Kaffee to go kaufen. Wird er erwischt, wird es teuer. Taxifahrer können ein Lied davon singen, wenn es um Patienten von Arztpraxen geht. Beide - Lieferverkehr und Taxen - werden nahezu täglich vom Ordnungsamt überwacht. Wer weder Lieferant noch Taxifahrer ist, darf reine Fussgängerzonen grundsätzlich nicht befahren. Es reicht, dass ein Fussgänger nur einen Schritt beiseite machen muss, um den Straftatbestand der Nötigung im Verkehr zu erfüllen. Dann kommt Post vom Staatsanwalt, ein Strafbefehl über mindestens 500 € Wenn jemand, der eine Wohnung beziehen will, kein Lieferant ist, darf er dann in eine ausdrücklich als Fussgängerzone ausgewiesene Straße einfahren? Natürlich nicht. Denn hier geht es nicht um Straßenverkehrsrecht, sondern um eine Gestattung für die Nutzung des öffentlichen Raumes. Die muss beim zuständigen Ordnungsamt beantragt werden. Kostenpflichtig natürlich. Es gibt sogar Situationen, in denen man ohne das Ordnungsamt nicht - oder nur unter erheblichen Umständen - in die neue Wohnung einziehen kann: Wer in die Innenstadt eines größeren Ortes ziehen will, und in der Straße kann ohne Beschränkung geparkt werden, kommt mit dem Umzugswagen gar nicht erst in die Straße hinein. Lösung: Antrag auf ein Sondernutzungsrecht der betreffenden Straße. Dann kommen am Tag vorher die Männer vom städtischen Bauhof und stellen Schilder für ein befristetes absolutes Halteverbot auf. Wohl dem, der auf dem Land wohnt.

Sahnesteif als Ersatz für Gelatine?

Hausfrauen ...! Ich versuche es mal so zu erklären, dass auch schlichtere Geister folgen können. Vorab: 'Sahnesteif' ist ein Markenname. Wo Sahnesteif drauf steht, ist Agar-Agar drin. Und auch die 'gemahlene Gelatine', die ohne Einweichen wirkt, ist Agar-Agar. Im Zuge des Vegan-Wahns sind einige andere Bindemittel hinzugekommen. Johannisbrotkern gilt als chic. Alles nur Gedöns. (Warum halten sich Veganer Hunde und Katzen? Damit sie im Notfall was zum Essen haben.) Profis bezeichnen Agar-Agar als Kaltsaftbinder, Gelatine benötigt Wärme. Ein Unterschied zur Gelatine ist ganz einfach erklärt: Gelatine ist tierischen Ursprungs, Agar-Agar pflanzlicher Herkunft. Die Entscheidungsgründe für oder gegen eines dieser Mittel findet man in der Physik. Wir alle kennen laktosefreie Milch. Wo ist die Laktose geblieben? Richtig, man setzt der Milch den in der Verdauung tätigen Gegenpart, die Laktase hinzu. Vereinfacht dargestellt ist laktosefreie Milch nichts anderes als teilweise vorverdaute Milch. Diese Wirkungsweise gibt es natürlich auch bei anderen Eiweißstoffen. Kiwi darf als Farbkontrast in keinem selbst zubereitetem Fruchtgelee fehlen. Kiwi enthält jedoch Stoffe, die den für die Bindung erforderlichen Eiweißstoff der Gelatine 'vorverdauen'. Folge: Statt Fruchtgelee gibt es alkoholfreie Bowle zum Dessert. Mit 'Sahnesteif' wäre das nicht passiert. Nebenbei: Die Standfestigkeit beider Bindemittel ist von der eingesetzten Menge abhängig. Wie bereits erwähnt: Gaaanz einfache Schilderung.