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Noch Fragen?

Spock

Aktiv seit: 24.01.2016
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Wann ist ein Mensch ein Mensch?

@Matthew: Ein wenig richtig, aber halt nicht ganz. Hättest Du Analysis I und II und lineare Algebra I + II an der Uni gehabt (oder besser aufgepaßt), wüsstest Du, dass man die Axiome zumindest mit Widerspruchsbeweis beweisen kann (Gödelscher Vollständigkeitssatz). Beispiel (verkürzt): Behauptung: Jede Zahl hat einen Nachfolger, es gibt keine größte Zahl (eines der Axiome) Annahme: Es gibt eine größte Zahl ohne Nachfolger Induktionsanfang: Sei x := (definiert als) die größtmögliche Zahl. Beweis: Sei a eine beliebige Zahl, dann ist (a + 1) größer als a, da 1 positiv ist. Sei nun a := (definiert als) x, also selbst die größte Zahl, dann ist immer noch b = ( a + 1) größer a und damit größer als x, nämlich der größten Zahl. Dies ist ein Widerspruch. Daraus folgt, dass das Axiom, dass jede Zahl einen Nachfolger hat, richtig ist. Qed Was Du meinst, sind nicht Axiome, sondern definierte Gültigkeitsbereiche. Definiere ich den Zahlenraum als {+, -, 0, 1, 2} einstellig, dann stimmt der obige Beweis nicht mehr, denn es gibt dann keine Zahlen größer 2. Dann gilt nämlich für a = 2 dass (a + 1) = 0 und deshalb ergibt die Rechnung 2 + 1 = 0 und das ist kleiner als 2. In diesem Zahlenraum wäre das Axiom also tatsächlich falsch. Das läßt sich aber nachweisen. Du übersiehst außerdem, dass Gödel nicht nur die 2 Unvollständigkeitssätze bewiesen hat, die man übrigens nicht auf die Geisteswissenschaften übertragen darf, er war Platoniker, sondern mit dem Gödelschen Vollständigkeitssatz auch die Widerspruchsfreiheit des Hilbert-Programms bewiesen und damit die Anwendung seines eigenen Unvollständigkeitssatzes auf solche Probleme widerlegt hat. So und jetzt sind wir beim Glauben: Der Glaube definiert sämtliche kritischen Fragen ins Jenseits und entzieht sie damit der Nachprüfung. Dadurch scheitert aber der Widerspruchsbeweis und so endet zugleich jede Erkenntnismöglichkeit. Die Wissenschaft kennt keine Wahrheit, nur an Sicherheit grenzende Wahrscheinlichkeit, die immer wieder hinterfragt wird, bis man einen Widerspruch findet. Atheismus wissenschaftlich ist nicht der Glaube, dass es Gott nicht gibt, sondern die Feststellung, dass man nicht weiß, ob es ihn gibt oder nicht (Schrödinger lässt grüßen) weshalb die Annahme, dass es ihn gebe, unzulässig ist. Allerdings lassen sich göttliche Eigenschaften widerlegen. Allmacht z.B. ist per se unmöglich (kann Gott einen Stein schaffen, der so schwer ist, dass er ihn nicht heben kann? Egal ob Du ja oder nein antwortest, kann er immer eines von beiden nicht und ist daher nicht allmächtig). Ist Gott ohne Allmacht noch ein Gott? Deshalb kommt die Kirche und definiert Allmacht in die Fähigkeit um, nicht alles sondern nur alles in sich mögliche zu tun. Das ist allerdings ein Widerspruch, denn das ist keine Allmacht. Damit wäre Gott durch seine eigene Kirche widerlegt. Qed In diesem Sinne: Du sollst nicht glauben sondern zweifeln.

Erbe ich das Haus wenn mein Mann stirbt?

Ist nicht ganz so einfach, wie hier getan wird. Also: Erben 1. Ordnung: Abkömmlinge (leibliche Kinder, Adoptivkinder, Enkel, Urenkel) des Verstorbenen Erben 2. Ordnung: Eltern und Geschwister des Verstorbenen sowie deren Abkömmlinge (Neffen und Nichten) Erben 3. Ordnung: Großeltern des Verstorbenen und deren Abkömmlinge (Tanten und Onkels) Erben einer höheren Ordnung schließen Erben einer geringeren Ordnung aus. Wie Du siehst, ist die Ehefrau da nicht dabei. Jetzt kommt es darauf an, ob das Haus vor oder während der Ehe eingebracht wurde. Die Ehefrau bekommt neben Erben der 2. Ordnung (1. Ordnung ist ja nicht da) 1/2. Dann gibt es noch einen pauschalen Zugewinnausgleich in Höhe von 1/4. Wird ein höherer ehelicher Zugewinn nachgewiesen, kann dieser berücksichtigt werden. Jetzt zur Frage, was in den Erbfall oder den Zugewinn fällt. Ist das Haus in die Ehe eingebracht, fällt nur die Wertsteigerung während der Ehe unter den Zugewinn. (Anteil 1/2), ist es während der Ehe erworben, fällt es ganz ins Erbe (Dein Anteil 3/4). ACHTUNG: Würdest Du mit einem Hälfteanteil im Grundbuch stehen, so fiele nur das halbe Haus ins Erbe, Du bekämst also 3/4 aus der Hälfte und die andere Hälfte gehört Dir sowieso. So wie es jetzt ist, fällt das ganze Haus ins Erbe und Du bekämst statt 7/8 nur 3/4 des Hauses, oder wenn es eingebracht ist, nur die Hälfte). Den Hausrat bekommt der überlebende Ehegatte zu 100%. Vorhandene Guthaben werden wie das eingebrachte Haus behandelt, wenn sie bei der Hochzeit schon da waren und ansonsten wie Zugewinn. Wenn es also irgendwie irgendjemand gibt, der auch nur annähernd erbverdächtig ist, solltet Ihr auf jeden Fall eine Erbregelung treffen. Wenn das Haus mehr als ca. 500.000 € wert ist oder hohe Guthaben vorhanden sind, kann die Tatsache, dass Du nicht im Grundbuch stehst, außerdem unnötige Erbschaftssteuer auslösen. Wenn Du die Raten begleichen kannst, kannst Du natürlich das Haus behalten, wenn es nicht in einem teuren Erbstreit mit Erben 2. oder 3. Ordnung unter die Räder kommt.

Erdoberfläche mit wasser überdeckt????

Wenn Du einfach wörtlich an die Bibel glaubst, dann lag die Schöpfungswoche im Jahr 4004 vor Christus. Das hat ein mittelalterlicher Bischof mal berechnet. So gesehen hat also dann Gott das trockene Land vor 6022 Jahren geschaffen, vor der Schöpfungswoche wäre dann der erste Zeitpunkt zu dem die Erdoberfläche vollständig unter Wasser gewesen wäre. Weiterhin könntest Du jetzt alle Lebensdaten der biblischen Personen addieren (ein wenig Arbeit, aber sie sind vollständig) und zwar immer von der Geburt bis zum ersten Kind, das wieder Kinder hatte und so könntest Du dann zu Noah und der Sintflut kommen. Die wäre dann das letzte Mal, dass die Erdoberfläche vollständig unter Wasser gewesen wäre. Wenn man sich allerdings überlegt, dass der Mount Everest bis zum Erdmittelpunkt 6382 km hat, während der mittlere Erdradius bis zur Meereshöhe 6373 km beträgt, so wäre ca. 4,6 Milliarden Kubikkilometer zusätzliches Wasser (1 Kubikkilometer sind ca. 12,5 Millionen Badewannen voll) für die Sintflut herzuschaffen und danach wieder zu beseitigen. So stellt sich doch die Frage, wo das Wasser hergekommen sein soll und wo es innerhalb weniger Tage hingeflossen ist, nachdem Gott den Stöpsel gezogen hat. Insgesamt erscheint diese Vorstellung also ein wenig schlicht im Denken. Also klare Antwort: Die Erdoberfläche war nie ganz überflutet und könnte das auch nur werden, wenn sämtliche Erhebungen bis auf einen ganz geringen Höhenunterschied abgetragen würden (einschließlich der Kontinente).

Schmerzen im Knie nach Besuch von Fitnessstudio - Sehnenentzündung?

Wollen wir mal Ordnung reinbringen. Von einer einzelnen Überlastung bekommt man keine Entzündungen, schon gar nicht an der Sehne. Außerdem schmerzt die Sehne nicht IM Knie. 2 wahrscheinliche Gründe: - Wenn die Rückseite des Knies in der Beuge geschwollen ist, handelt es sich möglicherweise um eine Bakerzyste. Dabei ist zu viel Gelenkflüssigkeit im Knie, sodass sie "hinten rausdrückt" und dabei unter Umständen die Sehne einklemmt. Eine Bakerzyste kann nach hoher Belastung innerhalb von wenigen Stunden eskalieren, wenn sie potenziell schon vorhanden ist, aber bisher keine Schwierigkeiten macht. Ein guter Orthopäde kann die überschüssige Gelenkflüssigkeit abziehen aber schon ein Allgemeinarzt sollte die Finger davon lassen, von Heilpraktikern usw. ganz zu schweigen. - Wenn eine Knorpelvorschädigung im Gelenk oder auf der Innenseite der Kniescheibe vorliegt, kann ein Akutzustand ausgelöst werden, wenn die Knochen durch eine einmalige Extrembelastung aneinandergedrückt werden und während der Belastung aneinander reiben (z.B. bei Kniebeugen oder Beinpresse). Hier droht durch die Vorschädigung, die bisher keine Probleme gemacht hat, ein künstliches Knie, kann aber Jahre bis Jahrzehnte durch einen guten Orthopäden hinausgezögert werden. In dem Fall hättest Du Glück gehabt, dass das Problem durch den Besuch im Fitnessstudio jetzt schon aufgefallen ist, bevor ernsthaft das Knie kaputt ist. Einziger guter Rat in dem Fall: Über den Hausarzt einen Notfalltermin bei einem wirklich guten Orthopäden vereinbaren lassen, am Besten bei einem, der auch selbst Chirurg ist, bevor wirklich das Knie kaputt ist. Alles, was nur schmerzfrei macht, ist gefährlich.

Schule: Latein oder Französisch?

@Taweda: Hast Du schon studiert oder willst Du erst? Wenn Du schon hast, weißt Du selber, wie hoch das Tempo an der Uni ist, wenn Du erst willst, dann spitz die Ohren: In einem Semester musst Du in einem Fach in den Vorlesungen mehr Stoff bewältigen, als in der gesamten gymnasialen Oberstufe (in allen Fächern). Dazu die Studienleistungen in Übungen und Übungsaufgaben, die häufig anderen Stoff enthalten als die Vorlesungen und die Du Dir erarbeiten und bestehen musst, sonst wirst Du nicht zur Semesterprüfung zugelassen. Dann noch ein Nebenfach, das verpflichtend ist, Anfänger- oder Fortgeschrittenenpraktika, Proseminare, die Du halten musst und eine Literaturliste von 15 – 35 Bücher pro Semester. Wenn Du nicht gerade etwas eher substanzloses wie Philosophie oder so was machst, oder Lehramt, wo es auch bedächtiger zugeht, weil das kein berufsqualifizierender Abschluss ist, ist allein das mehr als ein Fulltimejob. Und dann kommen noch Kursangebote (LaTex, notwendiges Schreibsystem, C++, Linux usw. ), Sachen halt, die man für das Studium braucht mit denen man sich das Punktekonto füllen muss, um rechtzeitig die 180 Punkte für die Bachelorprüfung zu haben und die Modulprüfungen. Um zum Masterkurs zugelassen zu werden, brauchst Du dann auch noch den nötigen Notenschnitt. Seit es kein kleines und großes Latinum mehr gibt, ist das Latinum ein Gymnasialstoff von 6 Jahren. Die kriegst Du dann in nur 3 Monaten neben dem Semester her reingehämmert. Toller Rat, wirklich! Im Übrigen stimmt das auch nicht, dass alles so ganz anders wäre. ACI z. B. gibt es auch im Englischen und im Deutschen – wenn man es kann und nicht mit Realschulniveau zufrieden ist.

Sicheres Passwort

Richtig ist, dass man Passwörter zumindest aus Groß- und Kleinbuchstaben und Zahlen zusammensetzen sollte und dass sie derzeit mindestens 16 Stellen haben sollten. Außerdem ist es multidämlich, wenn sinnvolle Wörter darin vorkommen, so was knackt ein heutiger Rechner mit einem Bruteforceangriff in Sekunden. Es führt also nichts an einem Passwortsafe und einem Passwortgenerator vorbei. Aber Vorsicht: Passwortgeneratoren im Internet kannst Du vergessen, da kannst Du gleich einen Zettel auf die Parkbank legen und bei Passwortsafes musst Du aufpassen, es gibt Safes, bei denen das Masterpasswort im Programm und nicht in der Datei verschlüsselt ist. Bei diesen Programmen sind die Passwörter ungeschützt, wenn man die Safedatei vom Manager trennt. Und noch was: Noch blöder ist, die Passwörter im Browser, einem Terminmanagerprogramm oder einem E-Mail-Client zu speichern. Allerdings geht es noch dümmer: Wer sich einbildet, dass es eine sichere Cloud gibt ... Kindergartenniveau, höchstens. Da hilft auch kein VPN. Alles auf Deiner Platte mit ordentlichen Programmen, die auf Passwörter spezialisiert sind, ordentliche Passwörter und bei den sogenannten Sicherheitsfragen (Wie war der Mädchenname Ihrer Mutter?) keine Echtdaten eingeben, sondern ein weiteres hochsicheres Paßwort, nur dann bist Du sicher. Ach ja, und noch was: Für Deinen Router, Deinen PC, Deinen Paßwortmanager, Deine Firewall und Deinen Virenscanner bitte unterschiedliche Passwörter und für jedes Login auch.

Hat jemand Erfahrungen mit einem Fernstudium Abitur?

Hallo Melanie, für das Medizinstudium brauchst Du eine Abiturnote, die im Fernstudium unmöglich ist. 1,0 ist keine Seltenheit. Einzelne Unis verlangen schon 0,9 das heißt, dass jemand mit 1,0 im Abi noch 2 Semester Wartezeit nachweisen muss, bevor er einen Studienplatz bekommt. Als med. Fachangestellte bekommst Du zwar ein paar Zehntel Rabatt, aber auch 1,3 im Fernstudium neben einer Berufsausbildung ist völlig illusorisch. Abitur und Studium lohnen sich auf jeden Fall, wenn Du etwas studierst, was später auch gebraucht wird (also z.B. nicht Historiker, Germanist, Philosophie oder so was als Hauptfach). Vergiss auch ganz schnell ein Lehramtsstudium, das ist nicht berufsqualifizierend. Das heißt, nach dem Studium hast Du nur Abitur, genauso wie vorher. Erst wenn Du eine Referendarstelle bekommst und die Beamtenausbildung bestehst hast Du einen Beruf. Wenn Du es Dir leisten kannst: Raus aus der Lehre und rein ins Tagesgymnasium und zwar sofort und Arbeiten wie ein Stier für ein 1,0-Abi. Das könnte mit 18 gerade noch gehen (hängt von Deinem Bundesland ab). Oder keine Medizin sondern etwas Medizinnahes – Biochemie zum Beispiel oder ein anderes MINT-Fach (Mathematik, Ingenieurwissenschaften, Naturwissenschaften, Technik, Informatik). Da gibt es kaum oder nur sehr schwache NC, weil zu wenige in diese schwierigen Fächer gehen, und diese Berufe sind trotz künstlicher Intelligenz zukunftssicher (was z.B. Recht, Allgemeinmedizin, Betriebswirtschaft, Verwaltung usw. nicht sind). Du warst leider auf der falschen Schule und bist schon ziemlich alt (in Sachen Schule). Viele Züge sind weg und Du holst sie nie wieder ein. Die Chancen auf dem 2. und 3. Bildungsweg sind reine Illusion, außer für Leute, die es auf dem 1. Bildungsweg im Schlaf geschafft hätten. Mein Rat: Informiere Dich sorgfältig und sofort bei allen infrage kommenden amtlichen Stellen (Schulämter, Gymnasium, Internetseiten einschlägiger Ministerien, potenzielle Arbeitgeber) und entscheide dann. Geh Deinen Weg ohne Wenn und Aber mit aller Konsequenz jetzt. Ein Freund, der jetzt studiert, nachdem er Realschule und Berufsausbildung gemacht und das Abitur nachgeholt hat, hat gesagt: Ich habe meinen Lebensurlaub schon in der Realschule gehabt, ich habe sie nur für Schulstress gehalten. Er hat verdammt recht. Viel Glück!

Hat Masseverschiebung durch Bautätigkeit Einfluß auf die Erdrotation?

@Dorfdepp Also dann noch einmal ganz genau für Dich: 1.) Theoretisch bremst die Bautätigkeit die Erdrotation, solange nach oben gebaut wird und nicht etwa ein Tal oder Graben mit vorher höher liegendem Material verfüllt wird (dadurch würde die Erde beschleunigt). 2.) Praktisch bremst sie die Erdrotation nicht, weil die Verwitterung der Gebirge viel mehr Masse viel weiter nach unten bringt, als die Bautätigkeit nach oben und das beschleunigt. Deshalb bremst die Bautätigkeit nur einen Teil der Beschleunigung durch Verwitterung wieder weg. 3.) Tatsächlich spielt beides keine Rolle, weil sich die Erdrotation auf die Umlaufzeit des Mondes einstellen wird, was beim Mond schon heute der Fall ist. Dann wird ein Erdentag ebenso wie ein Mondtag und ein Mondumlauf gleich sein und ca. 653 heutige Stunden betragen. (Die Verlängerung der Umlaufzeit einmal außer Acht gelassen). 4.) Das war auch schon in der Vergangenheit so: Schätzungen ergeben, dass ein Erdentag vor der Entstehung des Mondes zwischen 6 und 14 Stunden lang war, vor 300 - 400 Millionen Jahren schon zwischen 20 und 21 Stunden, heute eben 24 und demnächst mehr. 5.) Die Aufaltung von Gebirgen durch die Plattentektonik, z.B. der Alpen, tut übrigens das gleiche, nämlich bremsen. 6.) Langfristig allerdings, so auf ein paar hundert Millionen Jahre, heben sich Auffaltung, Bau und Verwitterung auf und damit hat die Bautätigkeit letztendlich keinen dauernden Einfluss auf die Erdrotation. Deshalb bleibt der Mond (und die übrigen Gravitationswirkungen) als einziger dauernder Einfluß übrig. Ein Tag 653 Stunden - was man da alles für Unsinn schreiben kann, oder? Es kommen herrliche Zeiten. Aber Spaß beiseite: Ja, sie hat Einfluss, aber er wirkt sich nicht aus, weil er nur größere Einflüsse aus Verwitterung einbremst und vom Mond vollständig überlagert wird, dessen Einfluß als einziger von Dauer ist. Gut so?

Angst vor Paracetamol begründet?

@karinwie: Schön, dass Sie als Apothekerin trotz Ihrer offensichtlichen Sorge um Ihren Umsatz immerhin die kopfschmerzerzeugende Wirkung von Schmerzmitteln zugeben. Der Name Schmerzmittel ist schon richtig, sie erzeugen Schmerzen. Bedauerlich ist allerdings, dass Sie als Fachfrau nicht darauf hinweisen, dass der Abstand zwischen Wirkmenge und toxischer Menge gerade bei Paracetamol extrem gering ist. Dass das bei einer Schwangeren zwischen Mutter und ungeborenem Kind oder bei Kleinkindern verantwortlich abgegrenzt werden kann, erscheint äußerst zweifelhaft. Ich möchte aber auch zum Thema ADHS etwas anfügen. Natürlich gibt es diese Störung. Aber es gibt auch immer mehr Eltern, die von ihrem "ein und alles", ihrem Kind, eine Funktionalität wie von einem Blumenstrauß zur Zierde des Wohnzimmers erwarten aber kein kindgerechtes Verhalten. Wenn das Töchterchen dann nicht mit fein gebügeltem Schleifchenkleid auf dem Sofa sitzt und die Gäste entzückt, sondern lieber mit dem Roller durch den Garten tobt, hat sie gleich ADHS und braucht dringend Medikamente. Eigentlich sind aber die Eltern behandlungsbedürftig. Nicht nur Eltern, die schmerzmittelsüchtig sind, sind eine Gefahr für ihr Kind und immer mehr Kinder mit ADHS heißt nicht, dass es immer mehr ADHS gibt. Es kann auch heißen, dass es immer mehr durchgeknallte Eltern gibt, die behandelt werden müssen, damit sie nicht gesunde Kinder behandeln lassen. Dass das den Umsätzen der Apotheken schadet ist ein Gerücht, denn die Eltern brauchen die Medikamente, die die Kinder verabreicht bekommen.