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Geyerwally

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Für die Gutmenschen

Der gute Mensch an der Spitze des Staates (link zu Tichys Einblick) Der gute Mensch – ohne den alle Politik nur auf ein kaltes Rechnen mit Menschenleben hinauslaufen würde – wird mit ganzer Kraft versuchen, die Bevölkerung von dem zu überzeugen, was er selbst als richtig erkennt. Glaubt er zum Beispiel, dass die unbegrenzte Aufnahme von Verfolgten zur ethischen Pflicht eines Staates gehört, dann ist es nicht nur sein Recht, sondern es ist für einen ehrlichen Politiker sogar eine Pflicht, bei der eigenen Bevölkerung für dieses Ziel zu werben. Allerdings liegt in einer Demokratie genau hier auch seine einzige Chance – die Chance der Überzeugung. Falls ihm diese misslingt, wenn ihm also aus der Bevölkerung zunehmender Widerstand, möglicherweise schon der Widerstand einer Mehrheit entgegenschlägt, dann hat er als Überzeugender versagt und deshalb auch nicht länger das Recht, seinen eigenen Willen gegen die Mehrheit durchzusetzen, denn dann würde er den Souverän ausschalten, den Willen des demokratisch ermächtigten Volks, so wie es in elitärer Manier die Europäische Kommission mit den Bürgern des Kontinents schon seit geraumer Zeit praktiziert. Die Europäische Kommission ist von Anfang an ein Gremium von Gutmenschen gewesen, die im Bewusstsein, das Richtige zu tun und zu wissen, den Souverän kaltblütig ignorieren. Diese Feststellung fällt mir allerdings schwer, weil ich bis heute die Zukunft nur in einem dauerhaft vereinten Europa sehe. von: Dr. Gero Jenner, Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes