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Irrlicht

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Während der probezeit kündigen was für möglichkeiten gibt es ohne sperrung beim Arbeitsamt?

Es gibt Richtlinien, die die Zumutbarkeit des Arbeitswegs begrenzen. Das hab ich von https://www.hartz4.org/zumutbarer-arbeitsweg/ : "Wenn die täglichen Pendelzeiten zwischen Wohnungs- und Arbeitsstätte unverhältnismäßig lang sind, handelt es sich um eine nicht zumutbare Wegstrecke zur Arbeit. Bei einer Arbeitszeit von mehr als sechs Stunden ist eine Pendelzeit ab mehr als zweieinhalb Stunden als unverhältnismäßig anzusehen. Ein zumutbarer Arbeitsweg ist zudem nicht gegeben, wenn die Pendelzeit mehr als zwei Stunden bei einer Arbeitszeit von weniger als sechs Stunden pro Tag beträgt. Allerdings: Sind in einer Region unter vergleichbaren Beschäftigten längere Pendelzeiten üblich, bilden diese den Maßstab." --- Bei einer Pendelzeit von 3 Stunden und mehr ist die zumutbarkeitsgrenze sicher überschriten. Nur wenn ihr sehr weit draußen in der Pampa wohnt, wo drumrum alle ewig weit pendeln, kann das Jobcenter nörgeln. Aber ich würde das Problem trotzdem beim Jobcenter ansprechen. Geh hin und verlange eine ausgiebige Beratung. Schildere deine Lage. Am besten sieh dich vorher um und mach konstruktive Vorschläge, z.B. ersatzweise eine andere Tätigkeit oder eine Weiterbildungsmaßnahme. Etwas, das dich auch weiterbringen würde. Sei nicht "auf Krawall gebürstet" und jammer auch nicht, sondern bleib sachlich und freundlich, und hör ihnen zu. Die Mitarbeiter dort müssen sich täglich mit Absagen und Widersprüchen herumschlagen, das lässt sie oft abstumpfen und ihre "Klienten" ohne Empathie behandeln. Durchbrich das. Begegne ihnen auf Augenhöhe, respektiere sie und verlange das auch zurück. Was immer hilft: Ein ärztliches Attest. Das sinngemäß besagt, dass du dieser erheblichen Belastung nicht gewachsen bist. Dagegen kann auch die genervteste, böswilligste Jobcenter-Mitarbeiterin nichts ausrichten.