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Schwan

Aktiv seit: 09.02.2017
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Schwan

Heute bei stern.de:

@DerDoofe, Deine Ausführungen bezüglich des Umganges mit der deutschen Sprache und deren Rechtschreibung im Journalismus in allen Ehren und trifft weitgehend zu, bedarf – aus meiner Sicht – jedoch einiger Erweiterungen. Der Schriftsetzer [du nennst ihn Setzer] hat weder die Aufgabe noch das Recht, den Text des Journalisten zu verändern [verhunzen], sei es in guter Absicht oder, im Sinne des Journalisten, schlechter Absicht. Sonst könnte man den Schriftsetzer ja den Artikel von vornherein selbst schreiben lassen. (Was so mancher Schriftsetzer gern getan hätte, glaube mir). Der Schriftsetzer ist für die rechte Orthografie (Rechtschreibung) und natürlich für die Schrift zuständig, nicht für den Inhalt des Textes. Dann geht (ging) ein Kolumnenabzug an den Korrektor. Dieser – der Korrektor, nicht etwa der Kolumnenabzug – war entweder ein Germanist oder Schriftsetzer mit großem Wissen und Verständnis der deutschen Sprache. Er/sie korrigierte eventuelle Fehler des Schriftsetzers und besprach den Text mit dem Verfasser des Textes, wenn er/sie Anlass dazu sah. Dann wurde die ganze Seite zusammengebaut (umbrochen), und der Revisor bekam einen Abzug. Insofern hast du recht, dass es zwei Korrektoren gab. Der Revisor gab die Imprimatur. Natürlich findet das, was ich Kolumnenabzug nannte, heute am Bildschirm statt, wenn überhaupt. Es gibt auch kaum noch Schriftsetzer, und der Korrektor und Revisor wurden durch Spellcheck ersetzt. Diese »Journalisten« (wie du schon angedeutet hast, Arbeitslose, die man von der Straße fegt) quälen ihren Text in den ihnen vorgegeben Raum in ein Laptop und quälen sich um sonst nichts. Die Leser ja auch nicht. Jammere ich deswegen herum? Nein, ich war mit Schuld daran, dass ein ganzer stolzer Berufsstand – gegründet 1450 von Johannes Gutenberg – den Berg runter rollte seit der Erfindung des Apple Macintosh in 1984. Wir dachten, das sei das Gelbe vom Ei. Nun haben wir den Salat. Gott grüß die Kunst. Sie ist verhunzt.

Was war Euer erstes Auto und so....

@bh_roth, 1974 war der Frontantrieb noch eine Seltenheit? »Das erste Fahrzeug mit Frontantrieb baute 1898 die Wiener Automobilwerkstatt Gräf & Stift. Das Problem des gleichzeitigen Lenkens und des Antriebs löste erst die französische Firma Tracta zufriedenstellend, die die Lizenz für ihre „Tracta“-Gleichlaufgelenke in der zweiten Hälfte der 1920er Jahre an verschiedene Hersteller, darunter die Zschopauer Motorenwerke J. S. Rasmussen (DKW), Stoewer und die Adlerwerke verkaufte. Erstmals serienmäßig hergestellt wurden derartige Fahrzeuge in den USA ab 1929 von Ruxton und Auburn (Modell Cord L-29), gefolgt 1931 von Stoewer (V 5) und kurz darauf DKW (F1) sowie 1932 Adler (Trumpf). Ab 1934 war auch Citroën in Frankreich mit dem Traction Avant und nachfolgenden Modellen ein Vorreiter in der Großserienfertigung dieser Antriebstechnik. Nach dem Krieg gab es Frontantriebswagen in der DDR von Sachsenring und dem Automobilwerk Eisenach (ab 1953 mit Übernahme des IFA F9). In der Bundesrepublik gab es solche Fahrzeuge von DKW, Lloyd und Gutbrod sowie in Schweden von Saab ab 1947. Der Durchbruch im Bereich der kompakten und Kleinwagen kam mit dem 1959 von BMC vorgestellten Mini, in dem erstmals in einem Serienwagen ein quergestellter Vierzylindermotor mit darunter eingebautem Getriebe und Frontantrieb kombiniert waren. Der Quermotor erlaubte eine noch bessere Raumausnutzung, als sie der Frontantrieb wegen des Wegfalls eines Kardantunnels ohnehin erlaubt. Ab den 1960er Jahren setzte sich der Frontantrieb allmählich als dominierende Antriebsart für günstigere Pkw unterhalb der Oberklasse allgemein durch.« [Wikipedia]