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Eva Hamberg

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Eva Hamberg
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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?

Grundsätzlich kannst du 'gezwungen' werden an Maßnahmen teilzunehmen, wenn es keine validen Gründe dagegen gibt. Trittst du sie ohne triftige Gründe nicht an, kann dir eine Sanktion drohen. Du hast mit deiner Unterschrift auch eingewilligt alles zu tun, um deinen Zustand zu beenden. Für eine Verrentung ist das Alter egal. Wird es keine Erwerbsminderungsrente, weil keine Ansprüche da sind, steht in so einem Fall ein Wechsel zur Grundsicherung an (SGB XII). Die Rentenversicherung ist aber im Zweifelsfall dennoch der richtungsweisende Gutachter. Das Gutachten der Rentenversicherung schlägt immer das Ergebnis der Agentur. Als Amtsarzt wird umgangssprachlich oft der Arzt des ärztlichen Dienstes der Bundesagentur für Arbeit genannt. Er kann keine Renten anweisen, keine medizinischen Rehas. Aber er kann einen Kunden für eine Weile aus dem Verkehr ziehen. Wirklich auf Dauer arbeitsunfähig wird man über diesen Weg nur, wenn man 'auf Dauer weniger als 3 Std./Tag' bewertet wird. Und auch dann kann die Rentenversicherung dieses Ergebnis kippen. Gegen ein Gutachten der Bundesagentur für Arbeit kann man keinen Widerspruch einlegen, da es sich hier nicht um einen Bescheid handelt. Nun das wichtigste: Wenn wirklich eine Arbeitsunfähigkeit vorliegt wirst du ja vielleicht auch einen Arzt haben, der dich fortlaufend krank schreiben kann. Im der Regel wird das dann so hingenommen, auch wenn ein Gutachten etwas anderes aussagt, denn akut krank werden kann man immer.... Es gibt zwar ein Procedere mit dem man Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen überprüfen kann, wird aber so gut wie nie gemacht und dann muss auch erstmal einer an den Argumenten des krankschreibenden Arztes vorbei.