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Ohrholz

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Ist die Medizin zu konservativ?

Ich bin ehrlich gesagt etwas schockiert welche Häme mir hier entgegenschlägt. Scheinbar besteht hier kein Interesse an einer ernsthaften Diskussion, sondern es geht nur darum rechthaberisch und fies zu sein. Trotzdem will ich auf einige Behauptungen eingehen. Zum einen wird hier geschrieben, dass man vermutet, dass Cannabis wegen der Rauschzustände verschrieben werden soll. Der Wirkstoff der für den Rausch verantwortlich ist ist THC, Medizinisches Cannabis das zur Behandlung von Fibromyalgie eingesetzt wird, ist aber viel CBD-haltiger. CBD ist ein weiteres Cannabinoid, hat keine berauschende Wirkung, und es werden extra Cannabissorten gezüchtet, die praktisch kein oder nur wenig THC enthalten. Desweiteren wird hier behauptet, dass Cannabis nicht zur Behandlung von Fibromyalgie eingesetzt wird. Ich weiß nicht in welchem Internet Sie dazu recherchiert haben, hier ein Artikel der belegt, dass Cannabis als Medizin durchaus angewandt werden kann: https://www.leafly.de/cannabis-als-medizin-bei-fibromyalgie/ Die darin verlinkte Studie verweist darauf, dass es bei Patienten mit Fibromyalgie weitaus bessere Ergebnisse erzielt, als alle anderen angewandten Medikamente. Dass Cannabis, auch medizinisches Cannabis, keine Substanz ist, die bedenkenlos konsumiert werden kann, das habe ich nie behauptet. Aber die anderen Medikamente, die verschrieben werden, sind nicht unbedingt besser, sondern oft weitaus schädlicher und haben extremere Nebenwirkungen. Der verlinkte Wikipediaartikel ist zudem nicht gerade eine verlässliche Quelle. Zu behaupten, dass ein Opiat wie Tramadol keine schwerwiegenden Nebenwirkungen hätte, das ist ja fast schon gefährlich. Schade, dass es hier nur darum geht auf anderen herumzuhacken und sich über andere lustig zu machen. Ich wünsche noch einen schönen Tag.