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Angelhearts

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Ungerechte Behandlung durch Polizei und Gericht

@fiete11 Zitat: "Polizisten sind dazu da, Leute zu fassen." Diese Perspektive haben wahrscheinlich nur Täter/Kriminelle. Für mich ist die Polizei dazu da, für die Einhaltung von Gesetzen zu sorgen. So einfach habe ich das auch gesehen und hatte absolutes Vertrauen. Bis zu meinem ersten Kontakt mit der Polizei. Fakt ist, Polizisten sind auch nur Menschen. Sie machen Fehler wie jeder andere auch. Es gibt gute und schlechte wie überall. Polizisten sind es gewohnt, alles mögliche erzählt zu bekommen. Verkehrspolizisten dürfen sich hundert Ausreden am Tag anhören und sind es ganz sicher leid. Sie sind es gewohnt, Menschen trotzdem zu "überführen". In diese Richtung arbeiten sie, das ist ihr Job. Das ist alles verständlich, führt aber wohl zu üblen Fehleinschätzungen, wenn man unschuldig zur falschen Zeit am falschen Ort ist und ins Täterschema passt. Das war bei mir so. Bei mir standen klare Fakten im Polizeibericht, die einfach nicht stimmten -wenn ich das gewusst hätte, hätte ich ne Freundin angerufen und mit ihr zusammen und der Polizei das geklärt. Ich frage mich bis heute, wie es zu solchen Aussagen im Polizeibericht kommen kann. Vielleicht haben sie nicht geprüft, was sie laut Vorgesetztem prüfen sollen und dann irgendwas reingeschrieben, was der Überführung dienlich ist? Dazu kommt ein weiteres Problem: Polizisten sind oft Prellbock für alles mögliche und müssen oft Drecksarbeit machen. Wenn denen selbst mal der Kragen platzt: ich habe sogar ein gewisses Verständnis dafür. Trotzdem muss das kontrolliert werden und in Deutschland passiert das leider nicht. Umgekehrt müssten Polizisten aber auch aufgefangen, regelmäßig psychologisch betreut und geschult werden. Ich glaube, das passiert in D auch nicht. https://correctiv.org/aktuelles/justiz-polizei/2015/08/20/polizisten-nur-selten-vor-gericht

Ungerechte Behandlung durch Polizei und Gericht

Hallo, ich komme zwar etwas spät... Möchte aber meinen Senf dazu geben. Ich habe Ähnliches erlebt und kann nur jedem raten, bei Polizeikontakt Zeugen dabei zu haben oder sofort zu suchen. Vor Ort muss man eigentlich schon die Polizei unter Zeugen auf alles hinweisen, was später für einen selbst als Gegenbeweis wichtig ist. Oft weiß man in dem Moment aber gar nicht was. So war es bei mir. Bei dir ja auch: deine Schwester und du hattet beide ein weißes Oberteil an. Landet das Ganze mit fehlerhaftem Polizeibericht vor Gericht bzw. es kommt zum Strafbefehl, hat man schon verloren. Der Polizei glaubt man tatsächlich alles, dem Angeklagten nichts. Gerichte sprechen nur extrem selten und sehr ungern frei. Man sollte die Polizei nicht unbedingt nur als Freund und Helfer ansehen. Sondern SEHR gut aufpassen, dass die ihre Arbeit absolut korrekt machen. Wenn da Fehler sind: Vor Gericht hat man dann schon verloren. Polizisten sind dazu da, Leute zu fassen. Aus diesem Blickwinkel handeln die. Und gehen dabei davon aus, dass jeder Täter ja eh nur Lügen erzählt und sich rechtfertigt. Da kann auch mal ein Unschuldiger unters Rad kommen, der die Wahrheit erzählt. Und fehlerfrei sind die nicht. Gerichte widerum sind dazu da, Menschen für Fehlverhalten zu bestrafen. Auch die Gerichte gehen davon aus, dass der "Täter" nur lügt und wollen ihn überführen. Auch hier kann ein Unschuldiger leicht unter Rad geraten. Vor allem mit fehlerhaftem Polizeibericht. Ich kann nur jedem zur Vorsicht raten. Schon bei jedem Kontakt zur Polizei.