User Image User
User Image User

Noch Fragen?

Wäre ein Scheitern der Gespräche mit Grossbritannien für die EU wirklich schlecht?

Gut, manche Exporte würden sich verteuern. Aber so einige Firmen würden sich dann überlegen, ob sie weiterhin in Großbritannien bleiben wollen oder lieber in ein EU-Land wechseln. Und Deutschland liegt da geographisch nicht so schlecht.
Frage Nummer 3000074301
Antworten (4)
Ein Scheitern wäre vor allem für GB wirklich schlecht.
Um die Folgen zu mindern, könnten die Engländer auf wirklich unangenehme Ideen kommen (ich erwähne nur das sogenannte "Steuerparadies"). Das könnte auch für uns schädlich sein.
Ich denke, dass die Briten mehr leiden würden als wir, aber das tröstet mich wenig, denn wenn es mir schlechter geht, nutzt es mir nichts, dass es anderen vielleicht noch schlechter geht.
Besser, es geht allen besser.
Was nennen wir ein Scheitern der Gespräche?

Das diese nicht rechtzeitig abgeschlossen werden?
Das wäre für beide schlecht, dann wäre Großbritannien in 2 Jahren draußen und keiner wüsste wie es weiter geht.

Das die Engländer nicht bekommen, was sie wollen?
(Austreten, aber den Clubausweis weiter nutzen?)
Das wäre nur für die EU-Bürger schlimm, die derzeit in GB arbeiten und dann eventuell zurück müssen.
Für die Wirtschaft der EU wäre es m.E, positiv, einige Firmen verlassen schon jetzt das sinkende Schiff.

Das die EU nicht bekommt, was sie will?
(Maximal die Vorteile von Norwegen und Schweiz, aber nur für die gleichen Zugeständnisse.)
Dann würde es fast so weitergehen wie bisher. Nur ohne Subventionen, dafür auch ohne Beiträge.)
@Skorti: wie kommst Du auf "ohne Beiträge"?
Frag mal die Norweger und die Schweizer, was die als Nicht-Mitglieder abdrücken müssen für die Teilnahme am Binnenmarkt.
"Das die EU nicht bekommt, was sie will"
Also den Status von Norwegen oder Schweiz, ohne Verpflichtungen.
Sonst hätte die EU ja bekommen was sie will.