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Noch Fragen?

Wandel der Zeit, von den 70-80zigern bis heute

War man in den 70-80ern als Kernkraftgegner noch nahe am Terrorismus angesiedelt, proben heute "gestandene Bürger" den Widerstand gegen Solar-Wind- und sonstige Alternativen, mit teils abenteuerlichen Argumenten..Fortsetzung folgt
Frage Nummer 106599
Antworten (11)
Beispiel: ein Neubaugebiet in meiner Gemeinde , nach Süden durch einen ca. 6Meter hohen Erdwall von der Strasse abgeschottet, wg Lärmschutz, den Luxus haben wenige, es wohnen jedoch ein paar Lokalpolitiker dort, vermutlich deswegen auch die einzigste verkehrsberuhigte Zone im Ort. Nun wurde jenseits des Walls ein Solarpark errichtet, ca. 2 Fussballfelder groß, die Empörung war ebenso groß. Es würde blenden, hieß es. Nur habe ich noch nie ein blendendes Solarpaneel gesehen, das würde auch nicht funktionieren.Abgesehen davon müssten die Bewohner mal mindestens auf den Schornstein steigen, um dieses Feld überhaupt sehen zu können. At last: Auf dem Feld war früher eine wilde Abfalldeponie, jegliche Bewirtschaftung verbietet sich daher.
Vorletztes Jahr war ein Bericht im Stern: "Wohnen im Grünen - wie man die richtige Immobilie findet" (oder so ähnlich).
Da ging es darum herauszufinden, ob ein idyllisches Fleckchen wohl ein idyllisches Fleckchen bleiben wird. Und der ebenso einfache wie wohl zutreffende Ratschlag war: "Suchen Sie nach einer Bürgerinitiative!" Wo immer, Wann immer Was immer an baulichen Änderungen oder Entwicklungen in Deutschland geplant ist: es gibt eine Bürgerinitiative dagegen.
Und das wirklich Schlimme daran ist: ihr Vorstand besteht aus genau den Leuten, die damals in Brokdorf oder Wackersdorf oder an der Startbahn West waren. Moderne Spießer sind Grün
Die militantesten Erzkonservativen sind meiner Meinung nach die Grünen. Am liebsten wäre ihnen, ins 19. Jahrhundert zurückzukehren.
BTW: eine Bürgerinitiative im Ruhrgebiet hat gestern verhindert, daß die Straßenbahnlinie von Oberhausen nach Essen weiter gebaut wird. Trotz Bedarf.
Und genehmigter Trasse sowie Finanzierung.
Bei den Schwärmen von Fledermäusen und Zugvögeln, die diese Monster von Windrädern täglich erschlagen, muss man doch gegen die Windkraft sein. Ich habe auch mal eine Studie gelesen wo befürchtet wird die Erdrotation könnte sich verlangsamen, wenn zu viel Windräder aufgestellt werden und die Energie aus dem Wind nehmen. Abenteuerlich genug.....
@Amos
Wenn ich so etwas lese, vermute ich immer Schilda ist gar nicht so weit.
Nun ja, in den 60er-80ern gab es eben mehr linke Bewegung, in den 90ern bis 2010ern mehr rechte Bewegung.
Auch der Weiterbau der A20 wurde mitten in Schleswig-Holstein durch das Bundesverwaltungsgericht gestoppt. Nabu und B U N D. hatten gegen die Streckführung geklagt, weil angeblich die Fledermauspopulation gefährdet sei. Die Bundesststraße, die exakt auf der Trasse liegt, scheint hingegen für die Biester ungefährlich zu sein. Und ich dachte immer, die gemeine Fledermaus würde fliegen. Wer hätte gedacht, dass das Fußgänger sind, allerdings nur auf Bundesautobahnen....
Fledermäuse ... kenn ich ...
die stoppten auch die A33 ... kurz nachdem Jahre der Kontrolle wohl ergeben hatten, dass im Bereich der Trasse doch keine Feldhamster vorkamen ...
Die Feldhamster wurden, soweit ich mich erinnere, entdeckt, nachdem festgestellt wurde, dass es dort doch auch keine seltenen Orchideen gibt ...
Vielleicht können die Fledermäuse ja die, sicherlich eingeplanten, Krötentunnel verwenden ...