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Noch Fragen?

Wann genau spricht man von Brackwasser? Welche Faktoren spielen da mit rein? Was ist das Besondere?

Frage Nummer 38960
Antworten (4)
Stehendes Gewässer mit Bewuchs, oft an der Salz-Süsswassergrenze
Die Bezeichnung Brackwasser bezieht sich auf den Salzgehalt des Wassers. So wie Süß- oder Salzwasser hat auch Brackwasser einen definierten Salzgehalt - er liegt bei 0,1 bis 1 Prozent. Aus dem niederdeutschen Wort "Brack" (ein durch einen Deichbruch entstandender See) wird der Begriff Brackwasser hergeleitet. Nur ganz wenige, und speziell auf den Salzgehalt abgestimmte Tierarten, können in dem Brackwasser leben.
Brackwasser weist einen Salzgehalt von von 0,1 bis 1 Prozent auf. Bei niedrigerem Salzgehalt spricht man von Süßwasser, bei höherem von Salzwasser. Wo Flüsse ins Meer münden, entsteht eine Brackwawasserzone mit eigenem Ökosystem. Einige Tier- und Pflanzenarten haben sich auf das Leben im Brackwasser spezialisiert (zum Beispiel Flunder und Hecht).
Eigentlich stammt der Ausdruck aus der niederländischen Sprache. Dort bedeutet brack nämlich salzig. Im Binnenland handelt es sich um mit Salz angereichertes Wasser und wogegen Brackwasser an Küsten eine Meer- und Süßwassermischung darstellt. Brackwasser gibt es mit wechselndem und konstanten Salzgehalt. Brackwassergebiete bilden einen Lebensraum sowohl für Süß- als auch für Meerwassertiere.