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Noch Fragen?

Wann kommt man generell in den Genuss einer Hundesteuerbefreiung?

Frage Nummer 34402
Antworten (5)
Hunde, die ausschließlich dem Schutz und der Hilfe Blinder, Tauber oder sonst hilfloser Personen dienen
Hunde, die die Prüfung für Rettungshunde oder die Wiederholungsprüfung mit Erfolg abgelegt haben und für den Schutz der Zivilbevölkerung zur Verfügung stehen
Gebrauchshunde von Forstbeamten und Angestellten im Privatforstdienst, Berufsjägern, beauftragten Feld- und Forstaufsehern und bestätigten Jagdaufsehern in der für den Forst-, Feld- oder Jagdschutz erforderlichen Anzahl
Gebrauchshunde für Herden in der erforderlichen Zahl
Eine Hundesteuerbefreiung kann auf Antrag gewährt werden, wenn es sich um einen Hund handelt, der für einen sogenannten "Verwendungszweck" geeignet ist. Das sind Begleithunde, die der Hilfe Blinder, Tauber oder anderer hilfloser Personen dienen. Ebenso zählen Rettungshunde, Jagdhunde und Herdengebrauchshunde zu dieser Gruppe. Der Antrag gilt für jeweils ein Jahr und muss danach erneut gestellt werden.
Da fragt man am besten den, der es weiss: das zuständige Ordnungsamt.
Von der Hundesteuerpflicht sind alle Hunde befreit, die als Behindertenhunde tätig
sind, also Blindenhunde oder solche Hunde, die anderen Behinderten bei den Aufgaben
des täglichen Lebens behilflich sind.
Rettungshunde und Hunde von Forstbeamten, Berufsjägern und anderen Personen, die im
Forst und Jagdschutz tätig sind können auch von der Hundesteuer befreit werden.
Gebrauchshunde für Herden, z.B. von Schäfern sind ebenfalls steuerfrei.
Zu einer Hundesteuerbefreiung kommen Sie generell, wenn Sie Ihren Hund als Hofhund ausweisen können. Dann ist der erste Hund steuerfrei und Sie bezahlen erst ab dem zweiten Hund. In manchen Bundesländern können Sie auch befreit werden, wenn Sie Harz 4 Empfänger sind. Das muss aber angefragt werden und geschieht nicht einfach automatisch.