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Noch Fragen?

Wann schmeißt Martin Schulz hin?

In den Sondierungsgesprächen erzielte die SPD (als 20%-Partei) respektable Ergebnisse, die von MS auch entsprechend als Erfolg gewertet wurden.

Kaum ein paar Tage später melden sich realitätsferne Hinterbänkler und zu Helden stilisierte Putzfrauen (Susanne Neumann) zu Wort und stellen in ihrem Übermut abwegige und schädliche Forderungen und erhalten dafür auch noch Beifall.

Was nutzen MS die 82% Zustimmung, wenn sein erstes Verhandlungsergebnis noch vor den endgültigen Ergebnissen zerpflückt wird?
Die reine Demontage.

Ich gebe ihm noch 3 Monate. Wie seht ihr das?
Frage Nummer 3000090100
Antworten (67)
Ein MS schmeißt doch nicht hin, der wird -bestenfalls- hingeschmissen.
Von seiner eigenen Partei.

Schlimmstenfalls aber erst von Mutti und ihren bayerischen Wadenbeißern - in einer neuerlichen GroKo.
Die Partei als solches hat sich durch das Benehmen und die Kundgebungen der Führungsleute dermaßen in Misskredit gebracht, dass nichtmal die eigenen Leute sie wieder wählen würden.
Im Parteivolk herrscht nackte Verzweiflung.
Und Sprüche wie "gibts auf die Fresse" zeugen wohl eher von Wunschdenken als von Realismus.
Die "Christlichen" sind auch keinen Deut besser, aber schlitzohriger. Aber auch das hält nicht ewig.

Ich glaube fast, dass wir noch durch ein tiefes Tal der Tränen oder AfD etc. gehen müssen, bis die Postenschacherer abgeschossen sind.

Mit logischen und sachlichen Argumenten sind die nicht mehr erreichbar.
Was bitte sind "zu Helden stilisierte Putzfrauen" ?
Das würde ich als Frauenverachtend bezeichnen.
Deine ganze Frage strotzt vor Vorurteilen und Ignorants, ohne jegliche Substants.
Das die ganze Situation z.Zt. mehr als unbefriedigend ist, ist eine andere Geschichte, aber für FDP-ler noch lange kein
Grund für Häme und Spott.
Jetzt stänkert Musca gegen die FDP. Klar, in seiner linken Wohngemeinschaft wollen alle, dass Oskar Lafontaine und Sahra Wagenknecht das Land regieren. Nur blöd, dass die Mehrheit der Wahlberechtigten das nicht will.
"respektable Ergebnisse"????
Niemand mit Arsch in der Hose kann das, was Schulz "erreicht" hat, anders als als Kapitulation bezeichnen. Der einzige "kleine Mann", der von den Ergebnissen profitiert, ist die Rentnerin, die jetzt auch das dritte Kind für die Mütterrente angerechnet bekommt. Und das ist erstens 'rausgeschmissenes Geld und kommt zweitens auch noch von der CSU.

Ich hoffe ja fast darauf, dass seine Partei ihm die Gefolgschaft verweigert und ein Nachfolger sich wieder an den ersten Teil des Begriffs "soziale Marktwirtschaft" erinnert.

Und dann hoffe ich - aus tiefstem Herzen, aber wohl vergeblich - dass das neoliberale Pack bei den anstehenden Neuwahlen wieder achtkantig aus dem Bundestag fliegt.
Wobei die fdp nicht mehr so rechts ist wie unter westerwelle. Hetze gegen arbeitslose und hartz4 empfänger gibt es nicht mehr. Auch keine forderung nach mini steuern für millionäre.
St. Martin wäre, nach Merkel, welche den größten Schaden seit WW II in dieser Republik verursacht hat, dem Bürger nicht mehr zumutbar.
@ing
Mir ist schon mehrfach aufgefallen, dass Du ein etwas seltsames Verständnis in Sache Rente hast. Was bitte ist rausgeschmissenes Geld bei der Mütterrente?
@Musca
"zu Helden stilisierte Putzfrauen" ist in diesem Fall, gerade mit dem Zusatz Susanne Neumann nicht frauenverachtend.

Frau Neumann ist ja damit bekannt geworden, dass sie als "einfache" Putzfrau in Talksendungen zum Thema Altersarmut und anderen sozialen Themen die Politiker vor sich hertrieb.
Dabei wurde die Tatsache, dass sie Gewerkschaftsfunktionären ist nicht ganz so breit getreten.

Mittlerweile ist sie in der SPD und wird immer mal wieder kameragerecht mit Gabriel und anderen im Gespräch gezeigt.

Überschriften wie:
SPD Star Susanne Neumann
Eine reinigende Kraft für die SPD
SPD Star Putzfrau
Frau Neumann haut auf den Putz

zeigen, dass hier gezielt mit dem Bild der einfachen Putzfrau und dass die SPD-"Grössen" sie ernst nehmen Öffentlichkeitsarbeit gemacht wird.
@rayer: der aktuellen Rentnergeneration geht es so gut wie es keiner Generation vor ihr gegangen ist und wie es keiner Generation nach ihr jemals wieder gehen wird.

Daher ist jedes Geschenk an die aktuelle Rentnergeneration in meinen Augen eine Verschwendung von Ressourcen, die für andere Dinge benötigt wird.
@ing
Benenne Ressourcen.
Ich als bekennende, rotgrünlinksversiffte, teddybärenwerfende , gern GEZ zahlende Gutmenschin sage:
Ein Volk, dass so gegen seine eigenen Interessen wählt und der SPD nur 20 % gönnt hat keine bessere Regierung verdient.
Und ja, ich werde einen Brief bekommen und abstimmen sollen und ich habe nur zwei Möglichkeiten und beide sind schlecht.
@StechusKaktus. Was du als Demontage bezeichnest, ist nur eine offene, demokratische, freie Diskussionskultur wie sie in der SPD üblich ist. Jeder kann seine Meinung kundtun und jeder kann mitbestimmen. Niemand muß fürchten, für seine Meinung eine auf den Deckel zu kriegen. So Mauschelkonferenzen von einigen Parteigrößen, deren Ansicht dann alle zu teilen haben, gibt es da nicht.
So sollte es in einer demokratischen Partei auch sein.
Aus der Vielfalt der Meinungen entwickeln sich dann Mehrheitsentscheidungen.
Diskussionskultur und Demokratie ist eine feine Sache!

Für den Wähler ist es jedoch mittlerweile schwierig einer Partei seine Gunst und Unterstützung zu geben, wenn ihre Funktionäre und Repräsentanten die Dinge für die sie werben und stehen nicht mal bei Ihrer Basis durchbekommen. Die Zerrissenheit und die Flügelkämpfe in der SPD machen es für mich undurchsichtig was letztendlich gilt bzw. was SPD Politik ist und was geliefert wird.
@rayer:
Moneten, Mammon, Zechinen, Marie, Groschen, Steine, Kies, Moos, Mäuse, Zaster, Zunder, Knete, Pinkepinke, Kröten, Pulver, Lappen, Eier, Kohle(n), Piepen, Koks, Schotter, Taler, Pekunien - was denn sonst?
Bisher hatte ich eine gute Meinung von Deiner Auffassungsgabe - ich hoffe doch nicht, dass ich da was revidieren müsste?
@Martina: genau das ist heute die Crux!

Die SPD soll nicht tun, was Martin Schulz will.
Nein, umgekehrt muss es sein. Schulz soll tun, was die SPD will. Und was sie will, muss sie sich erarbeiten.

Eigentlich sollte das bei allen Parteien so sein. Ich weiß nicht genau, wann das aufgehört hat. Bewusst geworden ist es mir in der zweiten Hälfte der Ära Kohl, der da seine Entscheidungen im Küchenkabinett getroffen hat. Berühmt wurde dann Schröders "Basta!".
Seit dieser Zeit hat sich die Basis in den Parteien selbst entmannt, die Parlamente sind gefolgt.

Wirf doch mal einen Blick auf den aktuellen Bundestag. Die Leute sind gewählt, sie könnten agieren, sich ihr Primat zurückerkämpfen.
Stattdessen sitzen sie in ihren Büros, spitzen Bleistifte und warten darauf, dass ihnen eine Regierung sagt, was sie entscheiden sollen.
Da könnte ich kotzen vor Wut - das Parlament ist der Koch, es soll Gesetze machen (sic!), deswegen heißt es Legislative.
Die Regierung ist eigentlich der Kellner, sie soll den Willen des Parlamentes ausführen, daher Exekutive.
@ing
Bisher hatte ich gedacht, Du wärst etwas schlauer. Aus welchem Grund sollte ich oder meine Kinder freiwillig auf eine Rentenkürzung, nichts anderes ist die Rente mit 67 und die Absenkung der Rente auf 43% zustimmen? Es wird mir immer nur erzählt, wie schwer die Finanzierung des heutigen Rentenniveaus sei. Niemand schaut in die Schweiz, nach Norwegen, Dänemark, Holland, etc. um zu lernen, wie das geht. Lass Dich nur für dumm verkaufen von der Politik, das Pensionssäckel ist gut gefüllt, die Rentner werden schon dafür aufkommen. Ich kann überhaupt nicht verstehen wie jemand wie Du kampflos ohne die Sache zu hinterfragen den Unsinn glaubt. Jährlich werden neue Rekordzahlen an versicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnissen gemeldet, die Rentenkassen sind voll. Warum darf keine Rücklage gebildet werden?
"Ein Volk, dass so gegen seine eigenen Interessen wählt und der SPD nur 20 % gönnt hat keine bessere Regierung verdient. "

Hätte das Volk denn einen Bundeskanzler Martin Schulz verdient? Einer, der es einfach nicht kann, der keine Ahnung hat, was die SPD-Wähler wollen? Ich meine die, die sich Sorgen um ihren Arbeitsplatz und bezahlbaren Wohnraum machen. Denen Hirnfürze wie die VSE fremd sind, und die keine Fronarbeit für das Europa der Junckers, Schulzes und Macrons leisen wollen. Da ist die SPD mit 20% noch gut weggekommen. Das Volk weiß schon, was seine Interessen sind.
Ich bin zwar nicht Rayer, aber ich gehe mal davon aus, dass er nach deinen Quellen fragte.

Du sagst ja, der aktuellen Rentnergeneration geht es besser, als jeder vor ihr. Da stellt sich schon die Frage wie du darauf kommst.
Das Rentenniveau ist immerhin seit 1990 beständig am sinken. Von 55% des Jahreneinkommens auf nun nur noch 48% (Quelle). Dieser Prozentsatz gilt vor der Steuer, die auf die Rente ja auch noch fällig wird.
Gewünschtes Ziel ist übrigens 43% im Jahr 2030 zu erreichen.

Parallel steigt dazu der Anteil an der Rente, der versteuert werden muss. War 2005 nur die Hälfte der Rente zu versteuern, sind wir nun bei 74%, mit der Absicht bis 2030 den Anteil auf 100% zu erhöhen.
Es gilt zwar immer der Anteil, des Jahres an dem man in Rente gegangen ist, aber nun haben Rentner, die heute in Rente gehen, nicht nur ein niedrigeres Rentenniveau, sie müssen auf einen höheren Anteil Steuern zahlen.

Weiterhin liegen die Rentenerhöhungen unter der Inflation, sodass die Rente immer weniger reicht.
Ausnahmen bilden da immer die Wahljahre.
Während die Rente manchmal gar nicht und meistens um 1% erhöht wird, waren es 2009, 2013 und 2017 um die 3%. (Quelle)
@ing
Wie von Skorti bereits angeschnitten: Wenn es "den Rentern" heute (noch) vergleichsweise gut geht, dann deshalb, weil viele dabei sind, die schon vor Jahren in Rente gegangen sind und deshalb noch zu besseren Bedingungen. Diejenigen, die jetzt in Rente gehen, oder in den kommenden Jahren ...

Deshalb hat es keinen großen Sinn zu warten, bis das Kind im Brunnen liegt. Die Weichen müssen vorausschauend gestellt werden.

Dazu kommt, dass sich das Renten-Niveau nicht nur nach Prozentpunkten berechnet, sondern die Prozentpunkte sich auf das vorherige Lohn-Niveau beziehen. Und da bedeutet eine sich öffnende Scheere in den Einkommen und eine zunehmende Anzahl von Leuten in Prekären Beschäftigungs-Verhältnissen genau was?

Eben!
Ing, kann es sein, dass du im paralellraum lebst ? Ich kenn einen rentner, der von 100 euro abzüglich miete leben muss.
Im monat wohlgemerkt
Nachtrag.
Wesentlich für das Renten-Niveau in der Zukunft ist zunächst einmal ein auskömmliches Einkommen.
Dafür müsste Politik die Rahmenbedingungen schaffen.
Zweiter Punkt könnte so etwas wie in der Schweiz sein: Alle Einkommensarten und alle Bevölkerungsgruppen in die Berechnung der Rentenbeiträge einbeziehen. Keine Deckelung der Einkommen. Allerdings Deckelung (bei großzügigem Deckel) der Renten.
Drittens dann natürlich schon: die Rentenformel, bzw. auch, festlegen einer Mindestrente.
Korrektur:
Keine Deckelung der Einkommen. muss natürlich heißen: Keine Kappungsgrenze.
@ing
Mir fällt es einfach schwer zu glauben, dass ein offensichtlich intelligenter Mensch den Rentenunsinn glaubt und freiwillig am eigenen Ast sägt. Ist Dir eigentlich nicht klar, früher oder später bist Du der Rentner.
@rayer, skorti, matthew:
Ich habe von denen gesprochen, die jetzt Rentner sind.

Die Entwicklung sehe ich sehr wohl, deshalb habe ich ja gesagt, dass es künftigen Rentnergenerationen schlechter gehen wird.
Ebendeshalb finde ich Geschenke an die jetzigen(!) Rentner überflüssig. Man sollte an das System herangehen. Aber das führt hier zu weit.

Geht einfach davon aus, dass ich weiß, dass ich mich zwar auf die Rente als solche verlassen kann, aber die Höhe nicht ausreichen wird, ein Leben wie vorher zu führen.
@Zombie: Deine Bemerkung ist so was von dämlich, die ignoriere ich nicht mal mehr.
Es gibt sogar Leute, die gar keine Rente bekommen.

Ansprüche im Alter muss man während des Arbeitslebens erwerben. Wer das nicht tut, nun ja ...
@ing
Das sind keine Geschenke. Es ist die Anerkennung der Leistung einer Mutter. Aber da fehlt es bei Dir wohl ein wenig, um das zu verstehen.
@ing,
kein Problem mit deiner Aussage aber mein Problem ist ein anderes.

Als Aussenstehender sehe ich die SPD derzeit so:
Zwei etwa gleich grosse Teile (lass sie mich abstrakt Realpolitiker und Ideologen bzw. Fundamentalisten nennen) setzen sich derzeit in der SPD auseinander was die Menschen wollen oder gut für Deutschland ist.

Ich würde ja noch Sympathie und eventuell meine Stimme den SPD Realpolitikern geben.
Leider muss ich befürchten, dass die Ideologen bzw. linken Fundamentalisten sich in der SPD durchsetzen. Dabei würde ich den Teil der SPD bekommen der mir politisch nicht nahesteht oder mich nicht repräsentiert. Meine eventuelle Stimme für die SPD wäre in diesem Falle verloren.
Die SPD ist zusammen 20% Wert und hat zwei 10% Flügel die nicht synchron schlagen.
@Skorti: Danke für die Richtigstellung der Putzfrau, das wusste ich nicht.Mea Culpa.
@Dorfdepp: Dein Beitrag vom 14.01 22:31......Ich lebe in keiner linken WG, sondern in einer terroristischen Zelle.
Wir leben von Absinth, Opium und Selbstgebranntem, haben hemmungslosen Sex untereinander.
Hin und wieder kommen unbefriedigte FDP-Gattinnen vorbei, um sich etwas Farbe in den monochromen Körper einflößen zu lassen.
@ Musca
Das erklärt einiges. Danke für die Info.
Ing, ich weiss gar nicht, was du gegen die fdp hast. Du redest wie einer von denen. Wer nicht genug verdient hat für eine anständige rente, hat eben pech gehabt. Super einstellung!
Ja Zombie, auch wenn Dich das jetzt erschreckt: ich finde schon, dass man für eine Leistung eine Gegenleistung erbringen muss. Ich finde, dass sich das auch mit einer sozialdemokratischen Einstellung vereinbaren lässt. Leistung muss sich lohnen. Das sagen auch die Gewerkschafter jedes Jahr, wenn sie ihren Anteil am Gewinn in Form von Lohnerhöhungen einfordern.
Wer nichts leistet, bekommt auch kein Leistungsentgelt. Und die Rente ist ein Leistungsentgelt. Je mehr man einzahlt, desto mehr bekommt man auch wieder heraus und umgekehrt.
Der Rentner, von dem Du da sprichst, hat in seinem ganzen Leben fünf bis acht Jahre halbtags gearbeitet (jedenfalls hat er lediglich dafür Beiträge bezahlt).

Vielleicht ist er durch Faulheit in diese Situation gekommen. Vielleicht auch völlig unverschuldet, ich weiß es nicht.
Ich weiß nur, dass in einer wirklich sozialen Marktwirtschaft so jemand aufgefangen wird, mit einer Sozialhilfe, die ein menschenwürdiges Dasein erlaubt.
Ansatzweise haben wir so etwas, verhungern und erfrieren muss niemand in D.

Es könnte mehr sein, wer dafür wirbt, den unterstütze ich. Aber das soll dann die Gesellschaft bezahlen (ich hätte ein gewisses Faible für das bedingungslose Grundeinkommen).
Das Gros der heutigen Rentner aber hat ein auskömmliches Einkommen.
@rayer: Du missverstehst da etwas. Die Rentenversicherung ist nicht dafür da, etwas "anzuerkennen". Die Rentenversicherung ist (das erkennt man in der deutschen Sprache daran, was bei zusammengesetzten Begriffen hinten steht) eine Versicherung.
Man bezahlt ein und bekommt später wieder heraus und mit etwas Glück sogar mehr als den Inflationsausgleich.

Seit das Gesetz gilt, werden Erziehungszeiten anerkannt. Aber nicht einfach so - der Bund (also die Gesellschaft) zahlt dafür Beiträge. Damit erwerben die Frauen (oder Männer) Ansprüche, die sie später geltend machen können.

Bevor das Gesetz galt, hat es keine Einzahlungen gegeben. Wenn den Frauen dann nachträglich ein Anspruch zugestanden wird, ohne dass eine müde Mark geflossen ist, dann ist das ein Geschenk. Dessen war man sich damals bewusst und hat daher das Geschenk gedeckelt. Die CSU hat jetzt bei der letzten Wahl den Deckel geöffnet und will ihn jetzt ganz entfernen. Ich finde, wenn die CSU Geschenke machen will, dann soll sie sie selber bezahlen.

OK, das war polemisch. Natürlich repräsentiert die CSU den Wähler und damit die Gesellschaft und spricht in ihrem Namen. Dann soll meinetwegen die Gesellschaft die Mütterrente bezahlen. Aber nicht aus der Rentenversicherung.
ing, du solltest dir Ritalin verschreiben lassen.
@DerDoofe,
hier copy & paste deiner letzten 5 Antworten:

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ing, du solltest dir Ritalin verschreiben lassen.

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ing, du bist auf einem guten Weg.

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Die katholische Kirche hat ein in Jahrhunderten erprobtes Mittel gegen Anwürfe dieser Art: Sie schweigt! Die Zeit wird es schon richten.

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"Rauchen ist auf jeden Fall weniger schädlich als Rauchen!"
Ogi888, was du rauchst, ist offenbar schädlich.

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... und ganz zum Schluss mit großem Zorn, schuf der liebe Gott Münster, Osnabrück und Paderborn …

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Vielleicht solltest du dein Retalin absetzen.

Und was dein Avatar angeht:
Kannst du uns nicht ebenfalls ein Foto deiner Frau hochladen, das zeigt, wie wie aussah, bevor du sie so verprügelt hast?
… wie sie aussah ...
Machen wir es kurz ing, Du bist zu doof, um mit den Begriffen Solidargemeinschaft und Generationenvertrag was anzufangen. Thema erledigt.
Rayer, das war unfair. Ing mag eine andere Auffassung haben als du, er hat diese aber ganz gut begründet. Wenn du die Gründe nicht teilst, so ist es dein Recht und solltest dafür ebenfalls nicht beschimpft werden.

Jeder hat eben ein anderes Gerechtigkeitsempfinden. Ich bin durchaus auch der Ansicht, dass derjenige, der sich morgens aus dem Bett quält, sich durch die Arbeit beisst und durch seine Steuer- und Sozialabgaben seinen Beitrag für die Gesellschaft leistet, signifikant besser gestellt sein sollte als derjenige, dem das Arbeitsleben zu anstrengend ist oder noch nie eine richtige Motivation mitbringen konnte.

An der SPD-Basis scheint eine grosse Sehnsucht danach zu bestehen, das Lebensniveau am unteren Ende der Skala zu nivellieren. Besonders gut erkennt man dies an der Forderung der Bürgerversicherung. Es ist m.E. völlig logisch, dass die Wartezeiten sich für gesetzlich Versicherte nicht ändern werden, wenn diese eingeführt wird. Trotzdem scheint der Neid auf die Privatpatienten so gewaltig, dass die "ungerechten Wartezeiten" immer wieder als Grund dafür herhalten müssen. (ich bin ges. versichert)

Es ist ein bisschen so wie früher, als mein Klassenkamerad für mich eine schlechtere Note beim Lehrer einforderte, ohne seine eigene verbessern zu können.

Vielleicht liegen die Erfahrungen mit der DDR einfach schon zu lange zurück.
Warum die Sondierungsergebnisse für die SPD für mich respektabel sind:
1. Paritätische Beitragszahlung Krankenversicherung
2. Grundrente
3. Abschaffung Soli für Gering- und Mittelverdiener

All das sind Massnahmen, die die Klientel der SPD bedienen und wahrscheinlich von der Mehrheit als "gerecht" empfunden werden.

Wenn nun der Unfug mit der Bürgerversicherung ins Spiel gebracht wird, so sei daran erinnert, dass sich im Wahlkampf niemand für das Thema interessierte und es für mich eher ein Versuch der grundsätzlichen Koalitionsgegner ist, mit abstrusen Forderungen selbige zu verhindern.
@rayer:
Die Solidargemeinschaft in D besteht aktuell lediglich aus dem Mittelstand, der für alles zahlt, weil sich die jeweils unteren und oberen 20% dieser Gemeinschaft entziehen.
Die einen können nicht, die anderen wollen nicht.
Solange eine Regierung weder ernsthafte Anstalten macht, die Unteren zu ertüchtigen noch die Oberen zu verpflichten, solange ist Solidargemeinschaft nicht mehr als ein hohler Begriff.

Und der "Generationenvertrag" besagt, dass eine Generation heute leistet und morgen dafür Leistungen empfängt. Pflicht und Recht stehen dabei in einem gewollten Zusammenhang.

Ach ja, übrigens bist Du einfach niedlich, wenn Du so offen zeigst, dass Deine Fähigkeit zur Reflexion über Inhalte doch einigermaßen limitiert zu sein scheint *grins*
@StechusKaktus
Offenbar hast Du keine Kinder. Ich könnte kotzen bei Deiner Argumentation. Frag mal Eltern wie das ist sich mitten in der Nacht aus dem Bett zu quälen, um die Kinder zu versorgen, ins nächste Krankenhaus zu fahren mit einem fiebrigen Kind und am Morgen wieder zur Arbeit zu erscheinen. Die Motivation muss schon hoch sein, um die Trittbrettfahrer ohne Kinder an den Rentenbeiträgen meiner Kinder teilhaben zu lassen. Ein Schlag ins Gesicht der Frauen die wenig Rentenanwartschaft erarbeitet haben, um Kinder groß zu ziehen. Ich bleibe bei meiner Meinung. Zu doof um Solidargemeinschaft zu verstehen.
@rayer
Auch wenn ich, in diesem Fall, inhaltlich näher bei Dir liege als bei ing.
Aber um ing ein Verständnis der Solidargemeinschaft abzusprechen braucht man schon eine sehr selektive Wahrnehmung.

Aber zur Sache:
Es wird immer davon gesprochen als würden die Zahlungen zu jeweils 50% von Arbeitgebern und Arbeitnehmern bezahlt. Bei der Einführung war es jedoch so, dass 3/3 geplant waren: 1/3 von den Arbeitnehmern, 1/3 von den Arbeitgebern und 1/3 aus Steuergeldern.
Das ist mittlerweile in Vergessenheit geraten. Obwohl auch heute noch Steuergelder in die Rentenversicherung fließen.

Was meines erachtens not tut sind folgende Dinge:
  • Es muss wieder ein Verständnis dafür geben, dass die Versorgung der Menschen eine (gesamt) gesellschaftliche Aufgabe ist
  • Es muss ein Ende damit haben, Steuer-Zuschüsse in die Rentenkasse als Almosen hinzustellen. Natürlich ist es Aufgabe des Staates, für Menschen zu sorgen, deren Arbeitsleistung nicht oder nicht ausreichend honoriert wird. Und da denke ich nicht nur an Erziehungsleistung, sondern auch an unterbezahlte Pflegekräfte und ähnliches mehr.
  • Die von ing angesprochenen oberen 20% dürfen nicht weiter von ihrer gesellschaftlichen Verantwortung freigestellt werden.
  • Klare Kommunikation, dass ein steuerliche Anteil von 1/3 (und nicht nur ein Rinnsal) ein gewolltes Standbein der Alterssicherung ist.

Dann habe ich auch überhaupt kein Problem damit, dass Arbeitsleistung ausserhalb eines bezahlten Arbeitsverhältnisses bei der Rente honoriert wird.
"Ich als bekennende, rotgrünlinksversiffte, teddybärenwerfende , gern GEZ zahlende Gutmenschin sage: Ein Volk, dass so gegen seine eigenen Interessen wählt und der SPD nur 20 % gönnt hat keine bessere Regierung verdient. "

Wenn das eine bekennende Toskana-Sozialistin schreibt, muss das wohl wahr sein.
ing, das heisst der Verdienst ist proportional zur Leistung deiner Meinung nach? D.h. Abzocker wie Zumwinkel leisten 200 mal soviel wie ein einfacher Arbeiter? Mit der Meinung überholst du sogar die FDP noch rechtsaußen.
Das ist das alte Missverständnis, Zombi. Zu glauben, dass es ein Gremium gibt, das sich überlegt, wie hoch und gerecht einzelne Gehälter sein sollen. In der DDR nannte man ein solches Gremium Politbüro, das dann mit seinen Untergruppierungen Preise und Löhne festlegte. Wie wir alle wissen, hat das echt super geklappt. Deswegen wollten auch alle so schnell in den Osten und die DDR-Mark haben, nachdem die Mauer öffnete.

Nein, Zombi. Gehälter (wie andere Preise auch) bilden sich am Markt durch Angebot und Nachfrage. Deswegen wird tendenziell für langweilige Jobs (z.B. Controller) mehr bezahlt als für spannende (z.B. Astronaut). Und danach richtet sich auch der Staat mit seinen Tarifen, denn er steht ja stets im Wettbewerb zur Privatwirtschaft.

Und Manager können mit ihren Entscheidungen für ein Unternehmen Milliarden verdienen/vernichten. Deshalb sind die Entscheidungsträger wichtig und werden entsprechend entlohnt. Deren Gehälter in ein Verhältnis mit einfachen Berufen zu setzen kann nicht funktionieren.
Jawollll! Das hat sich damals Schremp von Daimler Benz auch gesagt!
hmmmmm 4 Milliarden in den Sand gesetzt? Woh cares!
wokk,
jeder verdient das, was er verdient.
Der eine mehr, der andere weniger. Und einige ganz viel.

Und da Woh cares, sollte es uns egal sein, denn Woh wird es schon richten.
@wokk
Falls Du das Abenteuer DaimlerChrysler AG meinst, da sind etwa 100 Milliarden in den 10 Jahren den Bach runter. Gott sei Dank haben die Industriekapitäne "Visionen".
Ein guter Industriekapitän wird natürlich nach seinen Leistungen bezahlt.

StechusKaktus teilte uns folgendes mit:
Und Manager können mit ihren Entscheidungen für ein Unternehmen Milliarden verdienen/vernichten. Deshalb sind die Entscheidungsträger wichtig und werden entsprechend entlohnt. Deren Gehälter in ein Verhältnis mit einfachen Berufen zu setzen kann nicht funktionieren.

Ohne genau zu wissen, wieviel er in den Sand gesetzt hat - ist sein Salair von den Gewinnen abhängig?
Dann hat er wohl jeden Monat eine Million zurückbezahlt . . .
wokk,
4 Milliarden sind 4000 Millionen.
Wenn der Mann jeden Monat 1 Million zurück bezahlt hat, müsste er 4000 Millionen Monate – also 333⅓ Millionen Jahre alt sein.

Ich bin der Meinung, du solltest aufhören, hier zu schreiben.
Es ist nur Unfug.
stechus

Ich bin nicht dafür, die Gehälter staatlich festzulegen. Mich stört nur das Wort "Leistung" in dem Zusammenhang. Die Rente ist nicht abhängig von dem, was ich geleistet habe, sondern von dem was ich einbezahlt habe. Und das hat oft nicht viel miteinander zu tun.
Langsam habe ich echt den Eindruck, dass jemand ings Account gehackt hat. Der redet wie ein Rechtsaussen plötzlich, während früher war er eher links.
4000 Monate = 333,33 Jahre. Wo kommen die Millionen her? Ich bin der Meinung, der größte Unsinn kommt vom Tölpel aus Down Under.
Ich halte nicht so viel von "linker" oder "rechter" Ideologie.
Ich bin ein Fan der "sozialen Marktwirtschaft".

Das ist, wie der Begriff schon sagt, zuallererst mal eine Marktwirtschaft. Leistung soll sich tendenziell lohnen (und Leistung bedeutet hier weder "mehr Löcher bohren" noch "länger arbeiten", sondern in einer Marktwirtschaft bedeutet Leistung "Wertschöpfung generieren").
Wenn also z.B. jemamd wie ein Herr Wiedeking mit eigenem Geld bei einem maroden Autobauer einsteigt, dann die Strategie ändert, sich neue gute Leute holt, die die umsetzen und so ein Pleiteunternehmen zu einem Weltmarktführer macht, dann darf der das 200-fache seiner Bandarbeiter verdienen, meinetwegen auch noch mehr, denn ohne ihn hätte der Bandarbeiter gar nichts mehr gehabt.
Ich habe lediglich dann ein Problem mit den hohen Gehältern, wenn es umgekehrt läuft, dann sollte es statt des Bonus auch einen Malus geben. Aber das ist die Entscheidung der Eigentümer.

Und jetzt zum Sozialen: die Fürsorge eines Staates für seine Bürger müssen in erster Linie die Starken finanzieren. Ich verstehe nicht, warum der Spitzensteuersatz in den letzten 25 Jahren um 8-11 Punkte gefallen ist, warum man Vermögenseinkommen nur mit gut der Hälfte von Arbeitseinkommen besteuert, warum man über die Beitragsbemessungsgrenze höhere Einkommen von der Sozialversicherung befreit, warum man die Vermögenssteuer abgeschafft hat.
All das Geld fehlt, um gute Bildung und damit Chancegleichheit für alle anzubieten und es fehlt, um am unteren Ende ein wirklich menschenwürdiges Dasein zu gewährleisten.

Mein Problem ist, dass ich damit von allen Seiten erschlagen werde. Das neoliberale Pack schreit Zeter und Mordio bei angemessenen Steuern und einer Bürgerversicherung, die Linken können sich nicht damit abfinden, dass Gehälter nach Angebot und Nachfrage geregelt werden (und dann eben manchmal 200mal so hoch sind wir bei der Spülkraft in der Kantine) und dass "menschenwürdiges Dasein" nicht automatisch dazu führt, dass die Sozialhilfe locker einen 60"-Fernseher beinhaltet.
Zitat ing: "Ich verstehe nicht, warum der Spitzensteuersatz in den letzten 25 Jahren um 8-11 Punkte gefallen ist, warum man Vermögenseinkommen nur mit gut der Hälfte von Arbeitseinkommen besteuert, warum man über die Beitragsbemessungsgrenze höhere Einkommen von der Sozialversicherung befreit, warum man die Vermögenssteuer abgeschafft hat."

1. Der Spitzensteuersatz wurde gesenkt, weil Deutschland von ausländischen Unternehmen deswegen gemieden wurde. Erst durch die damalige Absenkung konnte Deutschland "wieder flott" gemacht werden. Die Senkung erfolgte allerdings aufwandsneutral. Es wurden viele Gestaltungsmöglichkeiten abgeschafft (degr. AfA, Arbeitszimmer, usw.), so dass trotz der Senkung das Steuervolumen gleich blieb. Das wird heute gerne vergessen.

2. Die Abgeltungssteuer wurde eingeführt, weil sich die grossen Vermögen ins Ausland verdrückten. 25% von Viel ist besser als 44% von Nichts.

3. Bemessungsgrenzen gibt es, weil die Leistungen ebenfalls gedeckelt sind bzw. kein Gutverdiener in der ges. Krankenkasse bleiben würde.

4. Die Eintreibung der Vermögensteuer (bis 1991) kostete mehr als sie einbrachte. Sie war damit nutzlos. Substanzsteuern sind übrigens unfair. Was kann die arme Omi dafür, wenn ihr Häuslein auf einmal einen hohen Wert hat, sie aber keine/geringe Einkünfte?

Leider ist die Welt nicht so einfach.
Fehler in 1:
Der Spitzensteuersatz hat sicherlich nicht dazu geführt, dass Unternehmen Deutschland gemieden habe. Der Spitzensteuersatz gilt für die Einkommenssteuer. Unternehmen zahlen Körperschaftssteuer und zwar 15%.
Dazu kommt dann noch die Gewerbesteuer, die aber auch nichts mit dem Spitzensteuersatz zu tun hat.

Fehler in 3:
Gutverdiener blieben nicht in der ges. Krankenkasse, weil sie mit Erreichen der Bemessungsgrenze in die Private wechseln konnten. (bzw. seit 2003 liegt die Bemessungsgrenze unterhalb der Versicherungspflichtgrenze, seit dem stimmt das Argument evtl.) Ohne beide Grenzen könnten sie auch nicht wechseln.

Fehler in 4 (Quellen Wiki):
Nach einer Schätzung des Bundesfinanzministeriums entfielen 1996 auf die Finanzverwaltungskosten etwa 3 % der Einnahmen aus der Vermögensteuer.

Das Rheinisch-Westfälische Institut für Wirtschaftsforschung schätzte in einer Untersuchung im Auftrag des Bundesfinanzministeriums die Gesamtkosten für Staat und Steuerzahler für das Jahr 1984 auf etwa 32 % des Vermögensteueraufkommens (20 % Erhebungskosten und 12 % Befolgungskosten).

Also blieb von der Vermögenssteuer selbst bei ungünstigster Schätzung 68% im Staatssäckel.
Also bitte!
Der Körperschaftsteuersatz betrug noch im Jahr 1989 56% und schmolz dann bis zum Jahr 2000 auf 40% (für einbehaltene Gewinne) ab. Im Gegenzug gab es zahlreiche Möglichkeiten, das zu versteuernde Einkommen soweit zu drücken, dass die Steuerlast trotz der hohen Sätze nicht besonders hoch war.
Wenn aber ein ausländisches Unternehmen über einen neuen Stndort nachdachte, fiel Deutschland aus den Überlegungen, weil die Sätze nach außen eine starke Wirkung haben.
Von daher war eine Senkung dringend geboten und diese hatte ja auch einen positiven Effekt auf das Aufkommen.

Und wenn Ing vorschlägt die Bemessungsgrenzen aufzuheben, dann ist das für die Krankenkasse keine gute Idee, weil die Gutverdiener dann zur ges. Kasse wechseln.

Bitte also Vorsicht bei deinen Schmähungen.
@stechus: Deine Antwort entsprach zu 100% meinen Erwartungen.
Skorti hat ja schon angefangen, den ganzen Bullshit ein wenig zurecht zu rücken. Ich dagegen erspare mir den nutzlosen Versuch.

Bis auf eines: der Entfall der Beitragsbemessungsgrenze würde nicht dazu führen, dass alle in die PKV wechseln, wenn man das mit einer Pflichtversicherung für alle verknüpfen würde.
Im Gegenteil: dadurch, dass ALLE Einkommen (nach meiner Vorstellung nicht nur die aus unselbständiger Tätigkeit) in JEDER Höhe mit einbezogen würde, würde es für die meisten abhängig Beschäftigten wahrscheinlich billiger, weil die Beitragssätze sinken. Und selbstverständlich gäbe es dann wie heute TROTZDEM gedeckelte Leistungen. Wer Einzelzimmer will, der muss dann halt Zusatzversicherungen abschließen.

Und wo man schon mal dabei ist, könnte man dasselbe für die Rentenversicherung machen. ALLE und mit JEDEM Einkommen, die spätere Rentenhöhe trotzdem gedeckelt. Wenn ich mir vorstelle, dass meine Frau mit ihrem berufsständischen Versorgungswerk mit einer Halbtagsstelle am Ende MEHR Rente bekommen wird als ich, Dann freut mich das für meine Frau, aber gesellschaftlich ist das nicht zu vertreten.

Doch, die Welt WÄRE manchmal so einfach, wenn man denn nur wollte.
@ing
Wenn die Welt so einfach wäre, warum wählst Du dann alle 4 Jahre falsch?
Heute hat Martin Schulz hingeschmissen und angekündigt, den Parteivorsitz an Andrea Nahles zu übertragen.

Hat doch nicht ganz drei Monate gedauert.
Ja, weil er Außenminister werden will. Er hat nur eine Maxime, und die heißt Martin Schulz.
Heute hat Martin Schulz auch noch einen möglichen Ministerposten aufgegeben. So leid es mir tut. Aber der Mann ist der geborene Loser.
Und währenddessen tourt die o.a. Reinigungsfachkraft durch die Talkshows (zuletzt diese Woche bei Markus Lanz) und sondert ihren unerträglichen populistischen Unfug ab. Gegen diese Person sah sogar Gesine Schwan gut aus (und das dürfte in der Medienwelt die Höchststrafe sein).
Und der Kevin zieht der SPD den letzten Boden unter den Füssen weg. was für ein Sauhaufen!
Bätschi, bätschi SPD.

Zurück auf LOS!
Zurück auf LOS, Geyerwally? Bist Du Dir da ganz sicher??

Würde ja heißen, M.S. käme nochmals aus der EU-Clique nach Berlin, würde nochmals mit 100%...uswusf.

Selbst einem M.S. wünsche ich ein solches doppeltes Martyrium nicht!
Nach den heutigen Nachrichten sehe ich die SPD mittlerweile als eine Gefahr für die Demokratie.
Als ehemalige Volkspartei darf man die Bürger nicht nach Lust und Laune verarschen. Genau das macht M.Schulz und Konsorten. Es vergeht einem die Lust an Demokratie, die Wahlbeteiligungen werden in den Keller gehen, Gewinner sind AFD und Co.
Vielen Dank Herr Schulz für ihren kreativen Beitrag zur Politikverdrossenheit, und dem dadurch drohenden Verfall der Demokratie.
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