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Noch Fragen?

Warum bieten Stromanbieter die den größten Teil aus Atomkraftwerken beziehen nicht immer den günstigsten Strom an?

Frage Nummer 26178
Antworten (5)
die Zeiten, wo Firmen geguckt haben:
was hat mich mein Produkt in der Herstellung gekostet - da packe ich noch 10% Gewinn drauf und für den Preis verkaufe ich es, sind vorbei.
Strom wird an der Börse gehandelt und für den Preis wird er an Otto Normalverbraucher verkauft. Wer dabei seinen Strom günstig produziert, verdient viel, der andere wenig.
Ganz anders verhält es sich, wenn gewerblich verkauft wird. Da gelten dann ganz andere Preise und wenn dann ein Zwischenhändler zu den günstigen Preisen einkauft, keinen allzu hohen Verwaltungsgemeinkostensatz hat, dann kann er am Ende etwas günstiger an den Endkunden anbieten, als der Große...
1. Sie wollen Geld verdienen.
2. Der Strom aus AKWs ist nicht der günstigste, auch wenn es gerne so dargestellt wird.
Warum sollten sie den billigsten Strom anbieten, nur weil dieser aus Atomkraftwerken stammt? Der Markt bestimmt den Preis, egal, wie günstig oder teuer die Stromerzeugung auch ist. Außerdem spielen bei der Preisgestaltung auch andere Kosten mit, z. B. die Leitungen, die Umspannwerke, die Kunden ...
weil auch atomstrom nicht zum nulltarif prodziert wird. da müssen auch die ausgaben für die endlagerung der brennstäbe, sicherheitsauflagen, sondersteuern usw. reingerechnet werden. außerdem wird atomstrom nicht subventioniert - anders als ökostrom aus wind- oder sonnenenergie.
Weil es ja seit langem ein Trugschluss ist, dass Strom aus Atomkraft viel billiger und wirtschaftlich viel rentabler sei. Ausserdem besteht ein hoher Konkurrenzkampf zwischen den Stromanbietern und die Atomkraft hat vor allem auch durch Fukushima viel an Sympathie verloren, was die Marktsituation für die Anbieter schwieriger macht.