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Noch Fragen?

Warum frieren wir eigentlich, wenn wir müde sind? Hat das einen konkreten Grund oder ist das eine Laune der Natur?

Frage Nummer 49219
Antworten (4)
Ich kann es zwar nicht zu 100% sagen, aber ich erkläre es mir so, dass es den Körper sehr viel Kraft kostet, wenn er sich trotz Schlafmangels wach halten muss. Diese Energie fehlt dann halt beim "Warmhalten". Oder aber das Wachhalten kostet Energie, dadurch steigt die Körpertemperatur und die Umgebungstemperatur wird kälter empfunden.
Es ist ganz normal, dass man friert wenn man Müde ist. Das ist der Kreislauf. Das Herz schlägt langsamer und somit verteilt sich das Blut weniger im Körper. Das zählt aber nicht für den Bauchbereich. Dieser ist wegen der ganzen Organe geschützt und ist immer warm. Es kann aber auch nur Eisenmangel sein oder eine Schilddrüsenunterfunktion.
Der Körper drosselt bei Müdigkeit den Stoffwechsel, entspannt die Muskeln und stellt sich auf die bevorstehende Schlafphase ein. Dadurch bedingt sinkt die Körpertemperatur. Ist es draußen dementsprechend kalt, spüren Sie das ganze natürlich umso intensiver. Ein gesunder Mensch hat eine Körpertemperatur von ca. 36 Grad, die bei Aktivität um bis zu 2 Grad steigen kann.
Bei zunehmender Müdigkeit signalisiert uns der Körper, dass er eine Ruhepause benötigt. Er spart also Energie und regelt unser "Antriebssystem" herunter. Dabei sinkt meist der Blutdruck und weiter entfernte Körperregionen wie beispielsweise Füße oder Hände werden kälter. So kann bekanntes Müdigkeitsfrösteln entstehen. Natürlich auch abhängig von der jeweiligen Außentemperatur draußen.