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Antworten (6)
ich finde das eine prima Einrichtung:
wenn man mal wieder vor der Entscheidung steht: sündigen und den Himmel verlieren oder enthaltsam sein und den Spaß verlieren, dann steht der gläubige Mensch vor einem echten Dilemma.
Nicht so der Katholik: der sündigt fröhlich vor sich hin, aber bevor der Himmel verloren gehen kann, wird gebeichtet und alles ist wieder gut. Das könnte von einem Rheinländer erfunden worden sein...
das ist nur einer der vielen katholischen Riten, letzlich geht es um Schuldbewusstsein, Buße und Demut gegenüber einem Höherem, aber nicht vor Gott sondern vor dessen selbsternannten Vertretern. Diese wiederum hatten und haben immer noch eigene Interessen, daß Volk dumm und in Demut zu halten.
Weil sie keinen Sockenschuß haben!
Katholiken gehen beichten, weil sie bei der Beichte von ihren begangenen Sünden freigesprochen werden können. Da bedeutet nicht, dass man dann frei jeder Schuld ist, je nach dem was die Sünde war, sondern, dass man es geschafft hat ein eventuelles Fehlverhalten zu erkennen um es dann anschließend vor Gott vorzutragen.
Bei der Beichte beschäftigt man sich mit Seelendingen. Verschiedene Verfehlungen, sowohl persönliche als auch gegen Gott und die Menschen, können dem Pastor erzählt werden, um so glücklicher und beruhigter zu werden. Gott vergibt dann die Sünden und man kann sozusagen wieder bei Null anfangen, um gut im Einklang mit Gott leben zu können.
Für Katholiken ist die Beichte eine Entlastung und Reinigung der Seele. Sie möchten ihre eigenen Fehler gestehen und sich durch den Botschafter Gottes von diesen befreien lassen. Ein Pfarrer dient hierbei also als Medium, das zwischen den Beichtenden und Gott geschaltet wurde. So entsteht die Verbindung zwischen unserer Welt und Gott.