User Image User
User Image User

Noch Fragen?

Antworten (7)
Ist es denn so? ich kann lediglich feststellen, dass es zunehmend Menschen gibt, die ihren Fleischkonsum völlig zu recht überdenken. Am besten du fragst mal in deiner Umgebung, dort erhältst du sicher die Antwort aus erster Hand.
Tja, Mode aus Baumwolle und/oder Synthetik ist eben billiger als Schruwolle und Rauchwaren...
Weil die eigene Meinungsbildung oft durch öffentliche Diskussionsbeiträge angeregt wird. Indem sie als Initialzündung überhaupt erst auf ein Thema aufmerksam machen, mit dem man sich dann vertiefend auseinandersetzt, etwa durch das Lesen von Büchern, das Sammeln von Informationen aus verschiedenen Quellen und das Fortführen der Diskussion im Austausch mit Gesprächspartnern. Gerade ist der Fleischkonsum ein stark frequentiertes Thema in den Medien, Autoren wie Jonathan Safran Foer tragen zur Meinungsbildung bei und es liegt nahe, dass sich in der aktiven Auseinandersetzung mit den eigenen Werten und Handlungen der ein oder andere zu einem anderen Umgang mit Fleisch entscheidet als er ihn ohne diese Reflexion gewählt hätte.
Es sei im Nachtrag doch erwähnt, dass ich den Ausdruck "Mode-Vegetarier" als wenig wertschätzend empfinde. In meinen Ohren klingt darin an, dass denjenigen, die sich für ein fleischloses Leben entscheiden, unterstellt wird, das nur als Gründen des Hip-Seins zu tun. Als wechsele man seine Gesinnung wie ein T-Shirt je nachdem, was gerade "in" ist. Eine ernsthafte Auseinandersetzung mit den dahinter stehenden Werten, mit unserem Verhältnis zu Tieren und Umwelt wird ihnen mit einer solchen Formulierung von vorne herein abgesprochen.
Ich denke, dass das mit den aktuellen Ereignissen in der Tierhaltung bei Wiesenhof zu tun hat. Vor einiger Zeit wurden Vorwürfe in Bezug auf Tierquälerei laut, die mit Videos anschaulich gemacht wurden. In einem solchen Moment entscheiden sich viele dazu vegetarisch zu leben, das hält aber oft nicht lange an. Sinnvoller wäre es wahrscheinlich auf Bio-Produkte zurückzugreifen.
Für mich ist das ein Zeichen, dass zum einen unsere Ernährung hinterfragt wird, und zum anderen die Rolle des Menschen als Spitze der Nahrungskette nicht mehr akzeptiert wird, d. h. Tiere sind genauso Lebewesen wie wir, und jedes Leben auf dieser Erde ist zu respektieren.
Weil sie sich noch nicht bewußt gemacht haben, dass die Massenpflanzenhaltung und das massenweise Abschlachten von Pflanzen - welche biologisch auch Lebewesen sind - kein Deut besser ist, als eine Kuh zu essen.