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Noch Fragen?

Warum haben (einige) Menschen Angst vor dem Tod?

Sie könn(t)en sich doch 50, 60, 70 Jahre oder mehr auf das Unvermeitliche vorbereiten.
Frage Nummer 3000019541
Antworten (26)
Weil nach dem Tod das Gericht kommt, da kann keinem richtig wohl sein.
Philosophische Fragen sind hier ausgeschlossen. Wenn Du willst, kann ich Dir das am Telefon erklären.
bh's Frage sollte sportlicher betrachtet werden. Dass man irgend wann reif ist, ist die sicherste Wette, die man halten kann.
Apropos sportlich: Vince Ebert hat bei Anne Will auf die Frage, was er sagen würde, wenn er nach seinem Tod Gott sehen würde: "1:0 für dich." Man kann das so sportlich sehen, wenn man bereit ist, den ewigen Tabellenabstieg hinzunehmen.
Absoluter Blödsinn.
Wahllos schlägt Grim Reaper zu // heute ich // doch morgen Du ...
Gast
Viele Glauben, daß es sofort, nach dem Tod, Richtung Himmel oder Hölle geht. Doch in dem Buch der Gläubigen steht(sinngemäß): am jüngsten Tag werde ich euch beim Namen Rufen.
Der Jüngste Tag, am Ende der Ewigkeit.
Hierzu das Gleichnis mit dem Vogel, welcher einmal im Jahr zu einem Berg geflogen komm, seinen Schnabel daran wetzt und wenn dieser Berg so zu sagen abgewetzt ist, das ist eine Sekunde der Ewigkeit.
Also sollten sich die Gläubigen auf eine lange Liegedauer einstellen.
666. Joh. 12,8
Der Jüngste Tag am Ende der Ewigkeit? Eher doch am Anfang der Ewigkeit. So wäre es logisch. Wobei ich Ewigkeit nicht als einen Zeitraum sehe, in dem die Uhr ewig tickt, sondern als einen Zustand, in dem es keine Zeit mehr gibt.
Die Dosierung hast Du nicht evtl.. eigenmächtig variiert?
Weil viele Wissen das Sie in den Himmel oder in die Hölle kommen und wer will mit den meisten Leuten die schon da sind die Ewigkeit verbringen?

oder alternativ...

Keiner kann sagen als was man so wiedergeboren wird... Darmbakterie, Gedärmfisch oder Bandwurm. Das kann buchstäblich in die Hose gehen.

Ernsthaft: Einfach weil man sich nicht vorstellen kann was einem so erwartet oder auch nicht bzw. das man sich von irdischen Sachen nicht trennen mag (Frau, Kind, Freunde, Auto usw.).
Jenseits aller Religiosität: viele Menschen haben Angst vor dem Unbekannten. Für sie ist der Tod - auch wenn er unvermeidlich ist - etwas , dass sich ihrer Vorstellungskraft entzieht. "Dann bin ich tot" bedeutet für diese Menschen: "Dann existiere ich nicht mehr!" - für viele Menschen ist dieser gedanke schlichtweg unerträglich. Sie klammern sich an ihr Leben und blenden alles, was mit dem Tod (auch dem Tod anderer!) aus ihrerm Leben aus, um sich nicht mit der eigenen Vergänglichkeit auseinandersetzen zu müssen.
Wie bei den meisten Ängsten ist hierbei eine geisse Irrationalität im Spiel. Und die kannst Du manchmal eben nicht rational angehen.
Ich glaube auch, dass die meisten Menschen so große Angst vor dem Tod haben, weil man eben nicht weiß, was nach dem Tod passiert. Das herauszufinden ist schlichtweg unmöglich und das Unbekannte macht den Menschen Angst. Die Religion gibt den Menschen auch aus diesem Grund halt, da sie diese Frage je nach Religion auf verschiedene Arten und Weisen beantwortet. Vielleicht haben einige Menschen auch besonders Angst, wenn sie Dinge im Leben verpasst haben, von denensie wissen, dass sie sie niemals tun werden. Man kann sich meiner Meinung nach auch nicht auf den Tod vorbereiten. Man muss die Tatsache akzeptieren, dass das eigene Leben irgendwann vorbei ist und damit zu hadern bringt nichts, da man den Tod ja sowieso nicht abwenden kann.
Gast
Die Angst vor dem Tod ist anerzogen. Die Obrigkeit bestärkt ihre Bevölkerung in dieser Angst. Egal ob Gläubige oder Atheisten.
Würde diese Angst nicht bestehen würden z.B. viele, wenn nicht die meisten, verzweifelte Lagen, die über eine schreckliche Krankheiten hinaus gehen, nicht erleben bzw. überleben wollen.
Ich frage mich, wie haben die Menschen in den KZ, trotz aller Schrecklichkeit, den Überlebenswillen nicht verloren.
Die Angst vor dem Tod ist nicht anerzogen, sie zählt zu den Urinstinkten aller Menschen, die ein Bewußtsein haben.
Gast
Trivia - an den Tod muß man nicht glauben, der ist Tatsache. Das angebliche Leben danach, von den Jenseitspredigern postuliert, gibt es nicht.
Wie in einem Stromkabel, Schalter an - Strom da - Schalter aus - Strom weg.
Beim Urknall soll alles aus dem Nichts bei Billionen von °Celsius enstanden sein und genauso wird alles wieder im Nichts verschwinden.
Alles Andere, wenn nicht sogar dieses ist von Menschen gemacht.
Man ist rational und aufgeklärt, man weiß genau was es gibt und was nicht. Und wenn dann doch einmal die Erkenntnis leise anklopft, pfeift man eben ein bisschen lauter, um es nicht zu hören.
Gast
Amos . die Einen sagen so, die Anderen so und wieder Andere entscheiden selbst.
Gast
und fragt mal die holländischen Blumendealer.
Das waren über Jahre sehr freundliche Menschen, nur die die einen dann kurz nach der Grenze aufgehalten haben waren dann teilweise nicht mehr so freundlich und haben einem das Auto auf Links gedreht und trotzdem nix gefunden.
Gast
Coredlier - Assoziationen gibts!
Ich schrieb Blumen nicht Pflanzen - oder gehört Hanf nun auch zu der Gattung Blume - eventuell Schnüffelorchidee?

Ich dachte eher an die, welche z.B. am 1.11. die Friedhofpforten belagern.
Wie würde die Welt heute aussehen, wenn Hitler, Stalin, Mao Tse Tung und Pol Pot und alle Helfer und Helfershelfer, ohne die es nicht gegangen wäre, davon ausgegangen wären, sich nach ihrem Tod für ihre Taten rechtfertigen zu müssen? Bestimmt besser. Würde Nordkorea ein KZ-Staat sein, wenn seine Führer nicht eingefleischte Religionsgegner wären? Mir kommt das Lob des friedlichen Atheismus nicht so leicht über die Lippen.
Bevor jemand etwas falsch versteht: Das ist eine Frage, die auf Gymnasien in der elften Klasse behandelt wird, ist also keine Hetze, sondern gesellschaftsfähig. Traurig nur, dass ich diesen Hinweis extra hinzufügen muss. Das sagt leider viel über unsere Diskusionskultur aus.
Weil sie nicht wissen(wussten) was sie machen (machten)...
Oder: weil sie blöd genug sind davon überzeugt zu sein unfehlbar zu sein.
Wie alle Götter.
Sie waren nicht blöd, sie wussten genau, was sie machten.
Gast
Egal ob religiös oder atheistisch, der Mensch an sich ist und bleibt ein Raubtier. Leider noch dazu eines, in dem manche Exemplare nie genug Macht besitzen können.