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Noch Fragen?

Warum haben Menschen mit Flugangst in Bezug auf kurze Flugzeiten weniger Probleme als bei Langflügen? Starten und Landen ist doch das Gleiche?

Frage Nummer 33171
Antworten (5)
Sprichst Du jetzt von Flugangst, oder von Start- und Landeangst?
Bei vielen Menschen mit Flugangst beschränkt sich diese nicht auf den Start- und Landevorgang. Häufig ist ein weiterer Grund eine Klaustrophobie, das heißt, das "Eingesperrtsein" im Flugzeug bereitet Angst und ebenfalls die Tatsache, dass es keine Möglichkeit gibt, dieser Situation zu entkommen. Auf einem Langstreckenflug muss sich der Angstpatient deutlich länger dieser Situation aussetzen. Häufige Symptome sind Herzrasen, Schweissausbrüche, Übelkeit und Schwindelgefühl.
Das liegt daran, das Start und Landung näher bei einander liegen und daher das Angstgefühl nicht so schnell Abgebaut werden kann da es Sofort oder schnell Wiederkehrt.Bei langsteecken Flügen kann man sich länger und besser Ablenken durch z.b. filme,Bücher, Musik und so weiter.
Starten und Landen ist zwar das Gleiche, jedoch ist für Menschen mit Flugangst dies nicht von so großer Bedeutung wie die Dauer. Für solche Menschen ist es immer am schönsten, schnell wieder aus dem Flieger aussteigen zu können, darum bevorzugen sie kurze Flugzeiten. Ein Langstreckenflug kann für Flugängstliche der blanke Horror werden.
Flugangst ist ja auch nicht rational! Statistisch gesehen passieren die meisten Unfälle beim Start und bei der Landung!

Aber das interessiert die Flugangst nicht. Das hat eben nichts mit Logik zu tun!