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Warum haben wir 2 Weihnachts-Feiertage

warum haben wir weihnachten 2 Feiertage
Frage Nummer 3000028858
Antworten (16)
naja, 12 waren einfach zu viel.
Gast
aber lustig! da würde man die Lieben erst kennen lernen!
Ostern, Pfingsten und Weihnachten werden als hohe christliche Feiertage jeweils mit 2 Feiertagen gefeiert. Wird in Zukunft wahrscheinlich wegen der muslimischen Mitbewohner und Freunde abgeschafft. Dafür gibt es dann andere Feiertage.
Hat hier wer anstatt des Weihnachtsblues einen Anfall von Weihnachtspessimus? Dazu wird es nie kommen, darauf wette ich!
die christlichen Feiertage werden nicht abgeschafft, solange es Christen gibt.
Worauf Amos anspielt ist die Tatsache, dass derzeit diese christlichen Feiertage in D gleichzeitig gesetzliche Feiertage sind.
Der jeweils zweite gesetzliche Feiertag ist wahrscheinlich tatsächlich in Gefahr. Nicht, weil die Flüchtlinge ihre eigenen gesetzlichen Feiertage erhalten. Das ist so abgrundtiefer Blödsinn, den kommentiere ich gar nicht.
Aber die "Konkurrenzfähigkeit unserer Wirtschaft" könnte es irgendwann erfordern. Nachdem in den letzten 15 Jahren unseren Gewerkschaften erfolgreich eingeredet wurde, dass niedrige Lohnabschlüsse die Wettbewerbsfähigkeit verbessern (und wir uns jetzt deshalb in einer Phase befinden, in der die Inhaber des Kapitals eine Rendite ohnegleichen erhalten), wird in einer der nächsten Phasen entweder die 40h-Woche oder die Feiertagsregelung angegriffen werden. Mal sehen, was davon ...
In Ländern, in denen die christliche Bevölkerung viel religiöser ist, als bei uns (Frankreich, Italien, Spanien, Südamerika zB.) gibt es auch keinen zweiten Feiertag. Ich schätze aber, der zweite Weihnachtsfeiertag wird bleiben. Eher fällt der zweite Tag an Pfingsten weg. Das wäre auch ok. Wer da unbedingt noch feiern will, kann ja einen Tag Urlaub nehmen. Mir persönlich wäre es recht, wenn der zweite Weihnachtsfeiertag wegfiele, es würde mir einen Haufen Verwandtschaftsverpflichtungen sparen. Man könnte das auch etwas entzerren. Und ich kenne viele, huaptsächlich Frauen, die nur froh sind, wenn Weihnachten endlich vorüber ist.
Gast
elfigy, sag doch deiner Verwandschaft, daß du dich nur verpflichtet fühlst.

Ich sehe in den jetzt vorhandenen Regelungen im Rahmen der Besitzstandswahrung keinen Handlungsbedarf irgend einer Änderung.
Der Buß-und-Bettag wurde ja bereits als christlicher Feiertag abgeschafft. Um der deutschen Wirtschaft auf die Beine zu helfen.
der Buß- und Bettag wurde nicht als christlicher Feiertag abgeschafft. Das kann der Bundestag gar nicht und überzeugte Christen feiern ihn nach wie vor, nehmen dafür ggfs. einen Tag Urlaub.
Er wurde lediglich als gesetzlicher Feiertag abgeschafft (außer in Sachsen), und zwar auf Betreiben der Wirtschaft. Und genau dort liegt die einzige Gefahr für den Verlust weiterer Feiertage.
Ich habe es geahnt, Du Klugscheißer.
was bleibt mir anderes übrig - Du vermischt seit der ersten Antwort religiöse Feirtage mit deren gesetzlicher Umsetzung und ziehst daraus bestimmte (in meinen Augen falsche) Schlüsse.
Und in Sachsen haben sie den Tag noch, weil die Sachsen einen höheren Arbeitnehmeranteil an der Pflegeversicherung haben.

Wenn aber die hohe Anzahl der Feiertage die deutsche Wirtschaft so schwächt, frage ich mich, warum die Bundesländer, die wirtschaftlich am erfolgreichsten sind, 3 - 4 Feiertage mehr haben, als die anderen.
Gast
Zitat aus der "Die Welt"
Historiker schlägt muslimisches Fest als Feiertag vor!
Die Deutschen haben große Angst vor dem Verlust ihrer Kultur, analysiert der Berliner Mediävist Michael Borgolte. Als Gegenmaßnahme schlägt er das muslimische Zuckerfest als gesetzlichen Feiertag vor.

In dem Interview erläutert er: "Das würde unser Bewusstsein sehr grundsätzlich ändern, da dann neben politische und christliche Feiertage muslimische träten. Das ist natürlich reine Spekulation, aber ohne Änderung unseres Lebensstils wird es nicht gehen."
Zitiere:
"Ich könnte mir vorstellen, dass man, wenn ... zunimmt, etwa das muslimische Zuckerfest als gesetzlichen Feiertag einführt ..."
Also er hat keinen muslimischen Feiertag vorgeschlagen. Er hat keinen gefordert.
Er kann es sich unter Bedinungen vorstellen UND hat dann einen möglichen Tag erwähnt.
Er hat auch begründet warum das gut sein könnte, es aber als reine Spekulation bezeichnet.

Na und?

Ich kann mir vorstellen, dass wir die Monarchie wieder einführen. Einen deutschen Kaiser aus unbescholtenem Geschlecht.
Aus dem Hause von Sinnen zum Beispiel. Ich kann mir vorstellen, dass dies der deutschen Seele gut täte.
Ich kann mir eine Monarchie nur als fränkisches Kaiserreich vorstellen. So etwa in den Grenzen wie unter Karl dem Großen. Und der Kaiser sollte natürlich ein echter Franke sein. Er muß aber nicht Markus heißen.
Ich bin da flexibel ...
aber muss der Kaiser dann fränkisch sprechen?
Führen wir die salische Erbfolge ein?