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Gast

Warum ist der Greta-Effekt ausgerechnet in Schweden verpufft?

Eine Erklärung für das Abschneiden der Grünen in Schweden könnte sein: Dort trat die "Heilige Greta"viel früher auf die Bühne als in Deutschland, sodass die Schweden sich entsprechend früher von dem Hype um dieses Mädchen verabschiedet haben, vielleicht auch deshalb, weil sie weniger weltanschaulich verbissen sind als viele Menschen bei uns und eben auch Themen wie Konkurrenzfähigkeit ihrer Wirtschaft und den nachhaltigen Wohlstand nicht aus den Augen verlieren. Die Schweden sind halt näher an der Natur und können schneller ein Unterschied zwischen Wetter und Klima erkennen.
Frage Nummer 3000122392
Antworten (8)
Werden hier eigentlich nur Fragen aus den Medien abgeschrieben?
Die Schweden sind in Sache Klima und Umweltschutz schon deutlich weiter als der Rest der EU. Da gibt es schon andere Prioritäten bei der Europawahl.
… zumindest, wenn man Fan von Atomkraft ist ...
@Stechus
Falls Du mir schlau kommen wolltest, hier eine kleine Info für Dich:

In Schweden wird voraussichtlich schon in diesem Jahr so viel Strom aus Erneuerbaren Energien produziert, wie ursprünglich für 2030 geplant. Zurückzuführen ist diese positive Entwicklung vor allem auf den starken Ausbau der Windenergie.
24.07.2018 – Derzeit befindet sich Schweden auf dem besten Weg, um sein Ausbauziel für Erneuerbare Energien deutlich früher als geplant zu erreichen.
Berücksichtigt man nun die bereits gebauten Windkraftanlagen sowie die geplanten Investitionen, liegt Schweden gut im Rennen: Möglicherweise kann das für 2030 gesteckte Ziel sogar schon zum Ende dieses Jahres erreicht werden.
Wohlgemerkt, 2018!!
Die Schweden liegen heute bei knapp unter 60% erneuerbarer Energiene, der Rest ist im wesentlichen Atomstrom. Man kann zu Atom stehen, wie man will, jedenfalls ist CO2 aus der Stromerzeugung kein Thema in Schweden.
Der Ausstieg aus der Atomenergie ist beschlossen, bis 2040 soll der Strom komplett aus regenerativen Energien kommen.
Da Schweden in den vergangenen 30 Jahren alle gesteckten Klimaziele in der Regel deutlich früher als geplant erreicht hat, ist wohl auch das realistisch.

Übrigens sind die Schweden tatsächlich weniger wltanschaulich verbissen. Wenn sie etwas als richtig empfinden, dann machen sie das einfach. Und den Ausstieg aus der CO2-Wirtschaft empfinden sie als total richtig und ziehen den ziemlich konsequent durch.
Daher konnte Greta da auch keinen "Hype" entfachen, ihre Ziele sind zu nahe an der dortigen Selbstverständlichkeit.
Aus gevestor.de:

"In Schweden wird die Masse der elektrischen Energie durch Wasserkraft und Kernenergie erzeugt. Müllverbrennung, Windkraft und fossile Brennstoffe werden zwar auch eingesetzt, kommen aber insgesamt auf einen verschwindend geringen Anteil am Energiemix. Es dominieren klar die Wasser- und Kernkraftwerke, die beide jeweils mehr als 60 TWh zur Energieerzeugung beitragen."

Die heutige Diskussion zielt stets nur auf den CO2-Ausstoss. Und der ist eben bei Atom-und Wasserkraft ideal.
Kann man die schwedischen Verhältnisse auf Deutschland übertragen? Nein!
@Stechus
Du bist wirklich Meister im Ignorieren, oder?
ing: "Die Schweden liegen heute bei knapp unter 60 % erneuerbarer Energien. Der Ausstieg aus der Atomenergie ist beschlossen, bis 2040 soll der Strom komplett aus regenerativen Energien kommen".
Was faselst Du jetzt endlos weiter?
das ist jetzt eine echte Null-Aussage, Stechus.

Niemand hat auch nur ansatzweise behauptet, dass das übertragbar wäre.
Der Tuppes von Fragesteller hat in den Raum gestellt, dass Schweden gedankenlos CO2 produzieren würde. Das wurde widerlegt.
Der nächste Tuppes hat kritisiert, dass das ja nur durch Atomstrom erreicht würde.
Ja, wird es, und? In zehn Jahren ist auch das Geschichte.

Unter Umweltschutzgesichtspunkten wäre ich schon gerne ein Schwede (oder generell ein Skandinavier).
Die brauchen tatsächlich keine grüne Partei wie wir, die machen das von alleine.