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Noch Fragen?

Warum ist es noch keinem Wissenschaftler gelungen, Leben zu erzeugen?

Laut gängiger Lehrmeinung entsteht bei günstigen Voraussetzungen (Wasser, anorganische Verbindungen) Leben ganz von alleine. Wenn das so einfach ist, warum gelingt es nicht, dieses im Labor nachzuvollziehen?
Frage Nummer 84416
Antworten (18)
Diese Frage sollte Dr. Frank En Stein beantworten können.
Die Einen sagen, dass das Gott vorbehalten bleibt.
Die Anderen sagen, dass anscheinend noch ein bestimmtes Momentum fehlt. Das der Mensch eben noch nicht kennt.
zu Studentenzeiten war das in meiner Duschwanne überhaupt kein Problem....
Es sind soviele Wissenschaftler schon Vater oder Mutter geworden, da wird bistimmt auch was im Labor entstanden sein ...
Vielen ist es schon gelungen, Leben zu erzeugen, ohne Wissenschaftler gewesen zu sein. Im Gegenteil!
Und von wievielen weisst du Amos ? ;-)
Konkrete Zahlen kann ich da nicht nennen, aber Deutschland ist doch voll davon. (Und dann kommt dabei ein KIndergarten raus! ;-)
Danke! Wenn man auf blöde Fragen blöde Antworten bekommt, muss meine Frage ja saublöd sein (bei den saublöden Antworten). Aber die Gäste haben nicht ganz unrecht, das hier ist keine Sternstunde einer Wissenscommunity.
Leben erschaffen (zumindest die Form von Leben, die wir kennen) ist im Grunde wie Lotto spielen.
Wenn Du Dir Hoimar von Ditthfuth's "Am Anfang war der Wasserstoff" durchliest (ist ziemlich populärwissenschaftlich, hat aber den Vorteil, dass ich das verstehe), dann ist eine These: es ist eine unglaubliche Reihe von absoluten Zufällen nötig, damit daraus Leben und daraus wiederum der Mensch wird.
Ich glaube nicht an den göttlichen Odem im entscheidenden Augenblick. Aber ich denke schon, dass die Bedingungen derart speziell waren, dass sie sich nicht mit einfachen Mitteln (und ich betrachte alles, was der Mensch aktuell kann als "einfach") reproduzierbar sind.
Das ist wie ein Dachziegel. Nachdem der 'runtergefallen und zerbrochen ist, liegt er in einem ganz bestimmten Muster da. Die Herstellung des Musters war ganz einfach, der Ziegel musste nur fallen. Aber um das Muster zu reproduzieren musst Du wissen, wo er gelegen hat, wie er gefallen ist, Luftdruck, Temperatur und Wind während des Falls und selbst wenn Du ALLES weißt, wirst Du das gleiche Muster nur durch Zufall hinbekommen.
keine gängige Lehrmeinung behauptet, dass dies einfach wäre.Jeder seriöser Physiker wird bestägigen, irgendwann an den Rand der Phylosophie gekommen zu sein.Und dann nicht mehr weiter wusste /weis. Btw. schön Ing. dass dir Hoimar von Dithfurt noch ein Begriff ist, ich dachte den kennen nur noch Gruftis wie ich
Lieber musca, der ing ist eben auch ein Grufti- wie ich.
Ein uns unbekanntes Momentum fehlt (Beweis bequem hinausgeschoben), es braucht eine Unzahl Zufälle, um Leben zu erzeugen. Überall, wo im Weltraum Wasser gefunden wird, wird spekuliert, ob dort Leben möglich ist, das entsteht offfenbar sofort. Nur wir Dummerl kriegen es nicht hin. Jede Menge Theorien. Ist Wissenschaft in diesem Fall nicht mehr Wissenschaft, die nur das bezeugt, was eindeutig erwiesen ist?
ich verstehe nicht genau, worauf Du eigentlich hinaus willst. Dass Leben entsteht, steht doch völlig außer Frage, es sei denn, Du zweifelst an Deiner eigenen Existenz.
Dass es ein noch unbekanntes Momentum geben muss, steht auch außer Frage, sonst hätte der Mensch das schon simuliert.
Welcher Art dieses Momentum ist, darüber gibt es verschiedene grundsätzliche Theorien: theologische oder extraterrestrische will ich nicht mit allerletzter Vehemenz auschließen, halte ich aber für extrem(!) unwahrscheinlich.
Und Kollege Zufall: die Netur hat schätzungsweise 500 Mio Jahre dafür gebraucht, der Mensch ist ernsthaft naturwissenschaftlich an diesem Thema 50 Jahre dran. Ich bin noch nicht fassungslos erstaunt über den bisherigen Misserfolg.
@ing793
Ich für meinen Teil verstehe Wissenschaft als eine Disziplin, die gesicherte Erkenntnisse sammelt. Spekulationen und Theorien sind sicher hilfreich, sind aber keine Beweise. Ich frage in dieser Communitity nach glasklar belastbaren Beweisen, das ist wissenschafttliche Sicht. Meine dahinterstehende Absicht ist klar: Warum einen Gott ausschließen, wenn es keine Anhaltspunkte dafür gibt? Meine Wette: In 5 Minuten ist diese Antwort gelöscht, die haben nicht den Arsch in der Hose, das stehen zu lassen.
Wissenschaft hat schon immer von Theorien gelebt, darauf aufgebaut, irgendwann Beweise nachgeliefert oder eben die Theorien wieder verworfen. Das nennt man Forschung.Nun sind wir gerade mal ein Wimpernschlag in der Entstehungsgeschichte der Erde, vom Universum mal ganz abgesehen. Vor hundert Jahren konnte man sicher mit keinem Menschen über Fernseher oder gar PC reden, das war ausserhalb der Wahrnehmungsfähigkeit. Die Frage, ob es einen Gott gibt oder nicht, liegt nach wie vor jenseits unseres Vorstellungsvermögens. Ist auch m.E. sch...egal, die Menschheit sollte sich ihr Dasein so schön wie möglich einrichten, das Intellekt und die Fähigkeiten dazu wäre vorhanden, leider wird es nicht genutzt.
@Dara: mit Deinem Verständnis von einer Wissenschaft, die gesicherte Erkenntnisse sammelt, hast Du in meinen Augen tatsächlich ein völlig kastriertes Bild.
Wissenschaft lebt davon, das Undenkbare zu denken, alles "Wissen" immer wieder auf's neue in Frage zu stellen, Revolutionen in den Ansichten anzustoßen und wann immer erforderlich die Paradigmen zu wechseln.
Was gestern noch "wissenschaftliche Erkenntnis" ist heute schon Schnee von gestern.
Und wenn Du ganz genau hinsiehst, dann habe auch ich in der obigen Antwort den göttlichen Odem nicht ausgeschlossen, wenn auch aufs Äußerste in Frage gestellt. Da habe ich mal ein Interview gesehen von einem, der Physik und Theologie studiert hat. Der Gedanke an Gott stellt für den weltoffenen Wissenschaftler überhaupt kein Problem dar.
@ ing793
Da sind wir uns mal einig. Es gibt Wissenschaftler, die sich allein darauf beschränken, die Schöpfung zu erforschen. Es gibt auch andere, die sich dazu berufen fühlen, die Existentenz eines Gottes aus welchen Gründen auch immer bezweifeln zu müssen. Die ersteren sind mir persönlich lieber.