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Gast

Wie können Menschen räumlich sehen?

Warum können die meisten Menschen räumlich sehen, obwohl beide Augen jeweils eine zweidimensionale Bilder ins Gehirn schicken?
Frage Nummer 3000136219
Antworten (9)
"eine zweidimensionale bilder"? einzahl, mehrzahl? entscheide dich , und raeumlich sehen tu ich, indem ich tuer aufmache und dann in den raum gugge, ganz einfach, dat ich dat kann muss an den taeglich verzehrten moehrchen liegen, hoert sich komisch an, is abba so
(pssst ich kann sogar in 4 D sehen, is wie schluesseloch gucken , nur dat die eine ecke im kreis ne gerade ist: . D D D D
Man sieht nicht räumlich. Was man kann, ist zweimal in zwei Dimensionen sehen. Erst das kleine Ding hinter den Augen macht daraus räumliches Sehen!
Auf der Netzhaut jedes Auges entsteht ein Bild, welches wegen des Abstands zu dem jeweils anderen Auge einen geringfügigen Unterschied aufweist, technisch bezeichnet als Konvergenzwinkeldifferenz oder auch Parallaxe.
Die Differenz wird um so geringer, je weiter ein betrachetes Objekt vom Auge entfernt ist. Aus dieser mehr oder weniger große Differenz wird im Gehirn die Information zur Tiefe (3. Dimenson) ermittelt.
bereits Albrecht Dürer hat sich dazu Gedanken gemacht.
Obwohl der Raum dreidimesional ist, kann der Mensch nur in zwei Dimesionen räumlich sehen. Für die Höhe bräuchte er ein ein drittes Auge.
Wir nutzen rund ein Dutzend Parameter, um uns eine Vorstellung von der Entfernung zu machen.
Die Parallaxe, die gerne als Grund für räumliches Sehen herangezogen wird, ist nur eine davon, und funktioniert auch nur für Entfernungen bis ca. 5m, in sehr geringem Umfang vielleicht noch bis 10m.

Die Anderen Parameter (soweit ich sie im Moment zusammen bekomme) sind:
  • Winkel in dem die Augen stehen, damit es kein Doppelbild gibt (funktioniert nur bis etwa 50-100cm Entfernung)
  • Überdeckung von Gegenständen
  • Größe der Abbildung auf der Netzhaut
  • Abnehmender Kontrast mit zunehmender Entfernung (deshalb sieht alles viel näher aus, wenn die Luft klarer ist), funktioniert nur für größere Entfernungen
  • Aufgrund unterschiedlicher Lichtstreuung für unterschiedliche Entfernungen, wird das Bild um so bläulicher, je weiter etwas entfernt ist (funktioniert nur für Entfernungen von einigen Kilometern)
  • wie schnell sich ein Gegenstand gegenüber dem Hintergrund bewegt, der eine "typische" Geschwindigkeit hat (z.B. ein galoppierendes Pferd.
  • Die Erinnerung daran, wie lange wir einmal gelaufen/gefahren sind, um zu einem Punkt zu kommen

Es gibt noch ein paar, aber die bekomme ich gerade nicht zusammen.
Dankeschön, das nenne ich mal "Wissencommunity".
Das liegt daran, dass unser Gehirn aus diesen zwei Bildern ein räumliches Bild macht. Versuche ein Auge zu zumachen, schon siehst du nur zweidimensional.
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