User Image User
User Image User

Noch Fragen?

Warum schmeckt irisches Bier in Irland anders als hier? Wird das Bier für den Export anders zubereitet oder ist das rein psychologisch?

Frage Nummer 21691
Antworten (9)
Du meinst Faßbier ...
Weil der Bierausschank in D. hauptsächlich mit Kohlensäure als Treibgas erfolgt - in Irland mit Stickstoff...
Hallo,
ich habe mal festgestellt, dass z.B. Guinness in Irland einen anderen Alkoholgehalt hat, als die importierten Flaschen und Dosen, die man in Deutschland kaufen kann.
Sicherlich spielt auch der psychologische Aspekt eine Rolle, das Bier aus dem Urlaub schmeckt daheim meistens nicht so gut, wie am Urlaubsort (gilt also auch wir das selbst-importierte). Hat vielleicht mit dem anderen Klima und der Urlaubsstimmung zu tun...
Es kommt natürlich auch darauf an, ob du das Bier in einem Pub frisch gezapft vom Fass trinkst, oder ob du dir dies selbe Biermarke hier als Flaschenbier kaufst. Trotzdem glaube ich auch, dass es psychologische Gründe hat und mit der irischen Atmosphäre zusammenhängt.
Ja ja - wenn man den Stoff aus Flaschen und Dosen trinkt kann sowas passieren...

Welches war's denn?

Guinness Draught mit 4,2%, Guinness Extra Stout mit 4,1% oder Guinness Foreign Extra mit 5,0–8,0% (für Schiffstransporten und warme Zielregionen).
Guinness Extra Cold mit 4,2% war's dann nicht, das gibts meines Wissens nur in Kegs - und Guinness Red mit 4,1% ist kein Stout....
Es kommt immer darauf an, ob es frisch gezapft ist oder aus der Flasche bzw. Dose kommt. Ist es die gleiche Marke und beide sind frisch gezapft, dann gibt es keinen Unterschied oder wenn, dann ist der wohl eher psychologisch. Aus der Flasche schmeckt Ireland-Bier ja eigentlich eh nicht.
Das schmeckt wirklich anders. Denn das deutsche Reinheitsgebot gilt nicht nur für deutsche Biersorten, sondern auch für alles was importiert wird. Wenn im Ausland andere Brauvorgänge oder bestimmte Zusätze üblich sind, dann muss in Deutschland ein anderes Bier verkauft werden.
Mein lieber Louis Albrecht...

Das "deutsche Reinheitsgebot" gilt seit 1993 (Fassung des neuen BierStG) nur noch für die untergärige Bierherstellung in Deutschland für den deutschen Markt.
Import-Bier war und ist aufgrund eines Urteils des Europäischen Gerichtshofes von 1987 nicht an diese Vorschriften gebunden.
Aber Bier aus Ende der 80'iger schmeckt natürlich tatsächlich "etwas anders".
Nein, es ist tatsächlich ein anders gebrautes Bier. Wie mir ein ehemaliger Mitarbeiter der Guiness-Brauerei (ich vermute, es geht um Guiness) mal erklärt hat: Guiness doesn't travel very well - frei übersetzt, das Bier läßt sich nicht gut verschicken, und so wird für Exporte ein anderes Brauverfahren eingesetzt.

Es wurde übrigens mal versucht, dieses andere Bier in Irland einzuführen, aber das hat nicht geklappt, es wurde nicht angenommen von der einheimischen Bevlkerung. Und so bleibt nur eins, immer mal wieder nach Irland zu reisen.
Meines Wissens liegt das daran, dass Guinness vom Fass in Irland nicht pateurisiert wird, das fuer den Export bestimmte Bier jedoch schon, aus oben genanntem Grund "Guinness doesn't travel well".