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Noch Fragen?

Warum sind so wenige deutsche Schauspieler international erfolgreich sind? Weil sie Deutsche sind?

Frage Nummer 53544
Antworten (10)
aus dem gleichen Grund, warum so wenig Franzosen, Spanier, Dänen, Russen, Araber etc. etc. etc. international erfolgreich sind: weil sie keine Amerikaner sind bzw. nicht in Amerika leben. Das hat nichts (oder nur ganz wenig) mit "deutsch" zu tun.
In den USA spielt cineastisch die Musik, wer da nicht vor Ort ist, hat verloren. Die schlechten deutschen Schauspieler schaffen es auch in den USA nicht und die guten gehen oft nicht 'rüber, weil sie doch auch hier schon ohne Risiko gut verdienen.
Das deutsche Schauspieler im internationalen Bereich weniger erfolgreich sind, hat nichts damit zu tun, dass man "Deutsche" immer noch als den Klassenfeind wie zu Zeiten des 3. Reiches ansehen würde. Es gibt durchaus etliche Schauspieler und Künstler, die den internationalen Durchbruch geschafft haben. Vielmehr ist es das Problem, dass der deutsche Akzent in englischsprachigen Filmen einfach zu gravierend ist.
Deutsche Schauspieler haben meistens ein Problem in englischsprachigen Ländern erfolgreich zu werden, da der deutsche Akzent so gut wie überhaupt nicht zu überspielen ist. Es hat also nichts damit zu tun, dass man als "Deutscher" nicht gerne gesehen wäre oder nicht qualifiziert genug wäre, nur alleine die Aussprache ist ausschlaggebend.
Hier scheint man noch nie gehört zu haben, dass Filme synchronisiert werden...
Der einfache Grund für das in der Frage liegende Probleme ist:
Die größte Filmindustrie der Welt ist jüdisch-amerikanisch dominiert.
Die erfolgreichsten Regisseure sind ebenfalls englischsprechend und bevorzugen naturgemäß meist native tongue für ihre Anweisungen, weil dies ja auch der Qualität des Filmes besser bekommt.
@starmax: die "größte" Filmindustrie ist eindeutig hinduistisch-indisch (hört sich dieser Begriff nicht ziemlich dämlich an?) dominiert, der größte Output kommt meines Wissens mittlerweile aus "Bollywood".
Im Übrigen verwahre ich mich gegen die Ausdrucksweise "jüdisch-amerikanisch". Zum Einen, weil der Begriff rassistisch vorgeprägt ist. Ich weiß, nach eigener Aussager bist Du keine braune Gurke und willst nur aufrütteln. Aber das ist mir shiceegal, der Begriff IST vorgeprägt.
Zum anderen ist die Aussage falsch. Es gibt unter den erfolgreichen Filmschaffenden sicherlich auch solche, die jüdischen Glaubens sind. Aber die sind erfolgreich, weil sie gute Filme machen und nicht wegen ihrer Glaubensrichtung. Und sie sind definitiv nicht in einer beherrschenden Mehrheitsposition..
Okay - der Zusatz "westliche" Welt hat gefehlt.
Nicht okay: "- jüdisch-amerikanisch ist eine Herkunfstsbezeichnung mit Verweis auf religiösen Hintergrund, keinesfalls "rassistisch"! Juden sind keine Rasse!
Für Indien gilt natürlich meine Aussage analog.
Traurig zu sehen, wie subjektiv vorurteilsgeprägt du dich an Themen heranwagst.
@starmax: bestimmte Begriffe oder Begriffskombinationen sind durch die nationalsozialistische Zeit geprägt worden. Ich halte es für richtig, diese eher nicht zu benutzen. Wenn Du das als Vorurteil betrachtest - damit kann ich leben.
Aber losgelöst von der ideologischen Seite definiert der Begriff eine Schnittmenge, und zwar diejenige, deren Mitglieder gleichzeitig sowohl amerikanische Staatsbürger als auch Mitglieder der jüdischen Gemeinde sind. Dieser Schnittmenge sprichst Du die Möglichkeit zu, das (westliche) Filmgeschäft zu beherrschen. Und diese Aussage ist m.E. schlicht und ergreifend falsch. Ich bitte ansonsten um entsprechende Belege.
Nun, dann wird es wohl mal Zeit, Begriffe gerade zu rücken:
Ein Neger ist ein Neger, ein Schwuler ist schwul, ein Jude Mitglied einer Religionsgemeinschaft - und ne Autobahn ist ne Autobahn (egal von wem erfunden).
Leider scheint dein Erkenntnishorizont nicht so weit zu reichen, dass (wenn man schon von Film"industrie" spricht) dieser Produktionszweig gewaltige Mittel zur Vorausfinanzierung benötigt, die man sich, wie übrigensauch vorgegebene Themen, vom größten Finanzplatz der Welt holt: der vom Finanzjudentum dominierten Wall Street.
Und das ist wiederum keine religiöse Gemeinschaft, die glauben nur an den schnöden Mammon... Das belegbar zu googlen, traue ich dir gerade noch zu, dafür brauchst du mich nicht.
Wenn wir mal das inkontinente Verbalgesabber nach Harnträufler-Art beiseite lassen:
Wall Street ist der größte Finanzplatz der Welt.
Das Finazjudentum ist seinerzeit a u s London nach N.Y. gekonmen, weil der US-Spielplatz im Vergleich zum regennassen, schafezüchtenden und von Endzeit-Kolonialplünderern beherrschten England viel größere Möglichkeiten bot.
Goldman Sucks (als im Interview selbsternannter Finanz"gott) geht nach Singapore - in Asien wird bald ein noch größeres Rad gedreht.
Money is global today - die Konkurrenz nur gespielt, genau wie in der "demokratischen" Politik
Es liegt nicht primär an der deutschen Herkunft, dass deutsche Schaupieler international wenig erfolgreich sind. Sicher gibt es im Ausland noch immer Vorbehalte gegenüber Deutschen, die auf der Erfahrung des Zweiten Weltkriegs basieren. Dass es nur wenige erfolgreiche deutsche Schauspieler im ausland gibt, liegt aber hauptsächlich an der Tatsache, dass Englisch die Weltsprache des Films ist. Deutsche Schauspieler müssen also immer synchronisiert werden. Außerdem sind die USA das international erfolgreichste Filmland, wenn man die Umsätze betrachtet.