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Noch Fragen?

Antworten (52)
... wir an die Geburt eines Menschen erinnern wollen, der sagte, die Welt wäre viel schöner, wenn die Menschen zur Abwechslung mal nett zu einander wären.
Für diese Idee haben ihn seine Zeitgenossen auf eine recht üble Art umgebracht.
Wir leben in einem Kulturkreis, der sich auf diese Idee beruft.
Aber wir handeln nicht so. Was ich in den letzten Tagen hier mitlesen konnte, ist teilweise unerträglich!
Schaltet mal die Rechner ab und kommt wieder zur Besinnung!
Lieber hp: bei Straßenbefragungen zu Weihnachten hört man den größten Quatsch.
Wer das nicht weiß, sollte vielleicht an Weihnachten keinen Urlaub bekommen ;-)

Jesus war zwar Mensch aber auch Gott. In Jesus Christus ist Gott auf die Erde gekommen und Mensch geworden.

Da wir durch den Sündenfall (Adam & Eva) mit der Erbsünde belastet sind, schließt uns das von der Gemeinschaft mit Gott aus.

Ein Sühneopfer musste her. Jesus Christus hat mit seinem Tod unsere Schuld bezahlt und uns damit den Weg zu Gott zurück ermöglicht.

Wer Jesus (im Gebet) als seinen Retter, Erlöser und Gott annimmt, der/die ist (vor Gott) neu geboren.
"Wer den Sohn Gottes hat, der hat das Leben; wer den Sohn Gottes nicht hat, der hat das Leben nicht." (Johannes 5:12)

In Deutschland gibt es der Statistik nach viele Christen.
Aber nicht die Kirchen oder Kirchensteuer machen uns zu Christen, sondern nur eine lebendige Beziehung zum lebendigen Gott, Jesus Christus.

Die Wahrheit ist nicht davon abhängig wie viele das glauben. Die Wahrheit ist unverrückbare Wahrheit.

"Wenn ihr mich sucht, werdet ihr mich finden; ja, wenn ihr ernsthaft, mit ganzem Herzen nach mir verlangt,
werde ich mich von euch finden lassen´, spricht der Herr." (Jeremia 29:30)

Wer möchte, hier die Geschichte einer Muslimin die Jesus gefunden hat.
https://www.youtube.com/watch?v=bkczulZ-LkY
Amen
Ich halte den Gott des Alten testaments für einen strafenden, herrsch- und rachsüchtigen Gott. Erst schafft er ein paradies, auf das sich Adam und Eva dort wohlfühlen mögen. In dieses Paradies baut er aber eine Falle. Und Adam und Eva tappen in diese Falle und Gott bestraft nicht nur die beiden, sondern auch gleich alle Nachkommen mit, bis ein anderer ein Sühneopfer bringt.
Das finde ich extrem grausam.
Aber wenn Gott und wirklich nach seinem Abbild erschuf, erklärt das vielleicht einiges von dem, was in der Welt schiefläuft.
Gleichzeitig kann der Gott des Neuen Testaments nicht gleichzeitig der Gott des alten Testaments sein: Jesus sagt, sein Vater sei gnädig und großmütig. Irgendwie passt das nicht zum Strafenden Gott des AT.
Das paßt deshalb alles nicht zusammen, weil für die Bibel diverse Schriften verschiedenen Alters zusammengebastelt wurden. Dazu kamen dann noch religiös verbrämte humanistische Ideen, die mit Jesus personalisiert wurden, weil die Menschen eine Leitfigur brauchen.
So kann man nur argumentieren, wenn man weder die Bibel noch Gott kennt. Man hat mal irgendwo was gehört und schwubs wird es zur eigenen Meinung, weil man vielleicht sonst keine hat.

Die Bibel ist kein zusammengebasteltes Buch. Sie wurde auch nie verändert wie manche behaupten.
Der Fund der Qumran-Schriften beweist, dass wir heute noch den Urtext von damals lesen.

Die Bibel lehrt die Schöpfung "Im Anfang schuf Gott..."
Das ist Kausalität- Ursprung: Gott, Wirkung: Wir, die Erde, das Universum, usw.

Wo ist die Kausalität der Evolutionstheorie? Wo ist der Ursprung, ganz ganz am Anfang, was war da?

Jeder kennt die Komplexität des Menschen, der Tiere, der ganzen Natur, mit Ihren teilweise unglaublichen Fähigkeiten und Naturgesetzen die alle zusammen passen.
Wer glaubt, dass das alles zufällig entstanden sein könnte?
Wer das glaubt, glaubt sicher auch, dass wenn ein Tornado ein paar Milliarden Jahre durch einen Müllhaufen fegt, da plötzlich eine 747 fertig zum Abflug stehen könnte.

Von Jesus wurde vorausgesagt, dass er in seine Schöpfung kommen und von den meisten nicht erkannt werden würde.

"Er kam in sein Eigentum; und die Seinen nahmen ihn nicht auf. Wie viele ihn aber aufnahmen, denen gab er Macht, Kinder Gottes zu werden, die an seinen Namen glauben"
(Johannes 1:11)
Nur weil die Wissenschaftler nicht wissen, was ganz am Anfang war und wo die Materie herkommt, bedeutet nicht, daß man sich dafür einen Gott erfinden muß. Aber es ist praktisch. Und diese ganzen Schriften wurden zu einer Zeit geschrieben, als die Erde schon Millionen Jahre bestand.
@ elfigy Ist das alles?

Du gibst es ja selbst zu. Die Wissenschaft hat nicht die Antworten. Wer hat also was erfunden?- Wir unseren Gott oder die Wissenschaft die EvolutionsTHEORIE?

Man stellt eine These auf, die man dann versucht zu beweisen. Deshalb hörst du auch von der Wissenschaft so oft den Satz:"Früher dachte man aber heute weiß man..."

"... als die Erde schon millionen Jahre bestand"
Das behauptest du.
Die Bibel redet von maximal 10.000 Jahren die die Erde besteht.

Zurück zur Frage. Feierst du Weihnachten? Wenn ja, warum?
@Camo: jedem das seine, es steht Dir frei zu glauben, was Du möchtest.
Niemand (auch nicht die Wissenschaft) kann ausschließen, dass Gott existiert. Die Welt basiert auf Naturgesetzen, aber wer weiß, vielleicht hat die mal jemand definiert. Vielleicht auch nicht. Genau weil man das nicht wissen kann, heißt es ja "Glauben".
Aber wer die Bibel wörtlich nimmt, die Entstehung des Weltalles vor gut 13 Milliarden Jahren und die Evolution in Zweifel zieht, den kann ich beim besten Willen nicht ernst nehmen. Darauf zumindest hat die Wissenschaft Antworten.
Gast
Zitat von Ing793 """Aber wer die Bibel wörtlich nimmt, die Entstehung des Weltalles vor gut 13 Milliarden Jahren und die Evolution in Zweifel zieht, den kann ich beim besten Willen nicht ernst nehmen. Darauf zumindest hat die Wissenschaft Antworten."""

Und diese Antworten werden immer präziser. Und das jeden Tag mehr!
die Schriftrollen von Qumran wurden verfasst, da hat Jesus noch gar nicht gewirkt. Sie beziehen sich also, wenn, dann auf das Alte Testament. Da war die Zeitrechnung aber auch schon fast 1000 Jahre alt, "Augenzeugenberichte" von der Schöpfungsgeschichte dürften das eher nicht gewesen sein.

Und wenn das Neue Testament von Anfang an unverändert gewesen wäre, hätte es des Konzils von Nicäa nicht bedurft. Erst dort wurde die Einheit aus Vater und Sohn definiert, die in den folgenden Jahrhunderten zur Trinität weiterentwickelt wurde.
... und was die Kausalität betrifft:
Der Ursprung von Materie und Naturgesetzen ist nach jetzigen Möglichkeiten nicht feststellbar.
Aber wer annimmt, dass sie von Gott erschaffen sein muss, weil alles irgendwo herkommen muss, der verkennt, dass diese Logik zwingend danach fragt, wo Gott herkommt und dann keine Antwort findet.

Glaub' was Du möchtest, sag "ich halte das alles für wahr", aber behaupte hier nicht "das ist wahr".
Gast
und der Aussage von Ing793 ist nichts hinzu zu fügen!
das ist wahr!
ing, hast du mal "Eine kurze Geschichte der Zeit" von Stephen Hawking gelesen? er hat eine mathematisch-theoretische Antwort auf den Ursprung von Materie und Naturgesetzen.

Und ich kenne noch andere Leute wie Camo, die die Bibel wörtlich nehmen. Nach ihrer Aussager hat Gott die Mammutknochen etc nur deswegen in die Erde eingegraben, um die Menschen in die Irre zu führen.
Noch einmal: ein Gott, der so etwas tut, ist mir in höchstem Maße unsympathisch. Ein solches Verhalten zeugt von einer gewissen Portion Sadismus und passt beim besten Willen nicht zum christlichen Bild vom liebenden, gütigen Vater.
Mir sind auch Menschen unsympathisch, die die Bibel so auslegen wie Camo.
Es gibt halt auch bei den Christen Fanatiker.
Was mir noch seltsam vorkommt, ein Gott, der zwingend gewisse Formalitäten vorschreibt, der Wert darauf legt, daß man ihm ständig huldigt, der ist wohl auch nicht so souverän als Herrscher. Einer der ständig Glaubesbeweise abfordert. Ein richtiger Gott hat sowas nicht nötig. Der hat sich wohl die Menschen nur als Bewunderer erschaffen und ist sauer, wenn sie das nicht tun. Ziemlich kleinkariert, wenn man bedenkt, wie unwichtig die Menschheit für das All ist. Ein Bewunderer muß ebenbürtig sein. Sonst ist das so wie mit den Beleidigungen. Einer der beleidigen kann, muß auch ebenbürtig sein.
@hphersel ich habe von ihm sowohl die kurze Geschichte der Zeit als auch den großen Entwurf gelesen (obwohl ich nicht behaupten kann, das alles auch nur annähernd verstanden zu haben).
Letzendlich bleibt an einer Stelle alle Theorie hängen, nämlich beim Urknall. Die Sache mit den Paralleluniversen, die alle möglichen Zustände annehmen erscheint mir aber in etwa gleichberechtigt mit der Annahme, es gebe einen Schöpfer ...
Da ich nicht lesen kann, müßte ich solche Werke per Braille-Schrift entziffern. Das ist mir zu mühsam.
Ihr seid Euch ja mal alle einig.
Wir könnten das ewig weiter diskutieren.

@ hphersel
Wer glaubt, Gott habe die Mammutknochen in die Erde gelegt, den würde ich auch nicht für voll nehmen :)
Im Buch Hiob (eines der ältesten Bücher des AT) lesen wir, dass Menschen mit Dinos zusammen gelebt haben.

@ bh_roth Warum bin ich dir unsympathisch, nur weil ich die Bibel so ernst nehme? Habe ich dich beleidigt oder etwas in der Art?

@ ing793 Jesus hatte schon gewirkt, schon lange vorher.
Der Gott des AT, der z.B. Israel aus Ägypten geführt hat war Jesus.

Wer seine Meinung hat, ok. Wer sich dafür interessiert, kann ja mal bei Youtube nach Werner Gitt suchen.
Er ist Wissenschaftler und Christ. Bei Vorträgen konnten ihm seine Wissenschaftskollegen keinen Fehler nachweisen.
Daher sagte ich, dass wir das hier auch ewig weiter diskutieren könnten. Keine Seite kann der anderen den letzten Beweis liefern.
Camo, Du schreibst weiter oben, die Erde ist laut Bibel etwa zehntausend Jahre alt, und das sei die Wahrheit. Jetzt schreibst Du, im AT stünde, dass Menschen und Dinosaurier zusammen gelebt hätten.
Nach den Befunden, die sich aus den Knochen in der Erde ergeben, lebten Dinosaurier aber vor mehreren MILLIONEN Jahren. Und erst viel später kamen die Säugetiere und damit der Mensch.

Daraus ergeben sich drei Möglichkeiten:

1) Die Altersangabe in der Bibel ist richtig. Dann sind wir wieder bei dem Problem: Warum ärgert Gott uns Menschen, indem er uns Knochen zeigt, die älter sein sollen als die Erde ist?

2) Die Bestimmung des Altersunterschiedes zwischen Menschen- und Sauriern ist falsch. Aber warum sollten bei gleicher Untersuchung so gewaltige Unterschiede zwischen Menschen- und Saurierknochen herauskommen? Das ist nicht plausibel. Auch die Frage, warum Gott uns in die Irre führen will, ist damit nicht beantwortet.

3) Die Aussagen der Bibel sind vorsichtig gesagt mit Zurückhaltung zu genießen. Dabei sage ich ausdrücklich nicht: "Die Bibel lügt". Eher ist es so, dass die Bibel vor dem Hintergrund des damaligen Wissensstandes gelesen werden muss, und manche Dinge sind eben anders als es sich die Leute damals vorstellten. Das ist für mich die plausibelste Erklärung für die oben aufgeführten Widersprüche.
"@ ing793 Jesus hatte schon gewirkt, schon lange vorher.
Der Gott des AT, der z.B. Israel aus Ägypten geführt hat war Jesus."
??? Ich dachte, das war Moses, geleitet von Jahwe ???
Aber wenn Jesus Jahwe war, wer ist dann der Vater?

Es stimmt, eine Diskussion ist fruchtlos.
... weil wir frei haben wollen ....
@ hphersel

Wer sagt, dass die Knochen der Dinos so alt sind?
Wie wurde das gemessen?
Ein genaues Alter kann man nur mit der C14-Methode bestimmen und diese geht bis zu 10.000 Jahre relativ genau. Alles andere sind nur Mutmaßungen die als "genau" verkauft werden. Forsche mal selbst nach.

@ ing793

Mose ist richtig. Aber die Feuersäule in der Nacht und die Wolke am Tag war Jesus.
Im AT stellt Gott sich vor mit den Worten: "Ich bin der ich bin" (2. Mose 3.14) oder im Buch Jesaja mit Ich bin der Erste, und Ich bin auch der Letzte!" (Jesaja 48,12)

Im NT stellt Jesus sich genau so vor:
"Ich bin das A und das O, der Anfang und das Ende, der da ist und der da war und der da kommt, der Allmächtige." (Offenbarung 1,8)

Im NT sagt Thomas zu ihm:"Mein Herr und mein Gott!"

Jesus sagt selbst "Ich und der Vater sind eins"
Es ist ein Vater, ein Sohn und ein heiliger Geist. Es ist ein dreieiner Gott.
Einfacher gesagt: In Jesus sehen wir die Seite von Gott, die sich uns zuwendet.
selbst unter Ausschöpfung der kompletten Toleranz bei der C14-Methode schaffe ich es einfach nicht, 65 Millionen Jahre mit 10.000 Jahren in Einklang zu bringen.
Da bedarf es wahrhaftig göttlicher Mathematik.
ing
Hier habe ich mich gar nicht erst beteiligt. Gegen die religiöse Hirnwäsche kommt man mit Wissenschaft nicht an. Entweder du glaubst oder nicht. Alle Argumente werden wirkungslos verpuffen.
Ich glaube, Camo ist ein Bruder von Starmax. Ähnlich krude Theorien und "Beweise". Deshalb werde ich mich hier nicht an einer Diskussion beteiligen, bei der alle Ansichten, die abweichend sind von denen Camos, falsch sind (so führt auch Starmax seine "Diskussionen").
Nein Camo, du hast mich nicht beleidigt. Aber was ich geschrieben habe, ist meine Meinung. Und da kommen wir mit noch so viel balsamern und Weihrauch nicht auf einen gemeinsamen Nenner.
Jeder kann glauben, was er will. Solange er nicht den Kopf anderer mit einem Messer abtrennt, Hände abhackt, Menschen aufhängt oder ähnliches.
Die Frage war, warum wir Weihnachten feiern.
Historisch gesehen, feiern wir Weihnachten als Fest der Wintersonnenwende. Weihnachten gab es lange bevor es das Christentum gab. Auch als Fest der Geburt. Man fürchtete sich vor endloser Nacht und glaubte, in dieser Nacht gebiert die Göttin Erde das wiedergeborene Sonnenkind. Es ist die WeiheNacht. Das Fest der großen Umkehr, das Wissen um den Wiederaufstieg der Sonne und die Geburt neues Lebens. Die Kelten zelebrierten Sonnen- und Fruchtbarkeitsriten. Man feierte 12 Tage lang die rauhen Nächte. Man stellte auch einen Lebensbaum auf, den Vorläufer unseres Weihnachtsbaumes und schmückte ihn mit Äpfeln und Nüssen. Die kath. Kirche hat lange versucht, den Baum zu verbieten und verhängte Sanktionen und drohte mit ewiger Verdammnis, denn man verehrte damit zugleich den Waldschutzgeist. Vergeblich. In der Edda wird beschrieben, in den Tannen wäre der Wohnsitz der Götter.
Ach die Ägypter und Griechen feierten die Wintersonnenwende. Im römischen Reich war der Tag der Wintersonnenwende ein Staatsfeiertag, er war deklariert aus Geburtstagsfeier der Sonne.
Im Jahr 217 bestimmte Papst Hippolytos den 25. Dezember als den Tag der Geburt Jesus. Ca. 330 erklärte Kaiser Konstantin das Christentum zur Staatsreligion und man funktionierte das alte Fest der Wintersonnenwende in das heutige Weihnachten um, weil man erkannte, daß die alten Bräuche und Riten nicht so leicht auszurotten waren. Analog zur bisherigen WeiheNacht erklärte man Christus als lux mundi, als Licht der Welt. 813 wurde in Deutschland der Tag dann entgültig als Feiertag anerkannt.
Soweit zur Geschichte des Weihnachtsfestes.
Heutzutage feiern die Menschen wohl aus den unterschiedlichsten Motiven. Am meisten verbreitet ist es als ein traditionelles Familienfest, man beschenkt sich, man besucht sich und ißt und trinkt zusammen. Gläubige feiern es als Geburt Jesu und gehen in die Kirche. Sogar manche nichtreligiösen Menschen gehen in die Kirche weil es traditionell so ist.
Für mich ist es die Geburt Jesu Christi. Und der Zeitpunkt, wo meine Märklineisenbahn wieder aufbaut wurde.
Für mich eine Zeit des Ärgernisses, mit einem vollbeladenen Sprinter morgens um Fünf bei strömenden Regen Frühstück auszuliefern , das macht keinen Spass.
Gast
HO, HO, HO: Warum heißt das Frohe Fest eigentlich "Weihnachten"?
Sonst hieße es ja Frofe!
Gast
du meinst Frofe nicht Frevel?
Gast
Frevel im Sinne von:
Entgleisung, Verstoß, Vergehen, Verbrechen, Verfehlung, Schurkerei, Zuwiderhandlung, Missetat, Untat, Delikt, Sünde, Übertretung, Sakrileg, Lästerung, Schandtat, Freveltat, Straftat, Übeltat
Frofe im Sinne von Frohes Fest!
Gast
und darum, alle Jahre wieder
Jossele ist uralt geworden. Schließlich stirbt er doch an Altersschwäche. Da er immer hilfsbereit war und versucht hat, ein gottesfüchtiges Leben zu führen, kommt er in den Himmel. Bei den himmlichen Aufnahme-Formalitäten wird er auch Gott vorgestellt. Da wird er ganz aufgeregt.

"Endlich kann ich mal meine Frage loswerden, die mich mein ganzes Leben beschäftigt hat! Es gibt so viele, die an Dich glauben, und so viele unterschiedliche Überzeugungen. Da gibt es: Muslime, Sunniten, Schiiten, Wahabiten, Sufi, Juden, Orthodoxe und liberale Juden, Sephardim, Chasidim, Christen, Römisch Katholische, Altkatholisch, Griechisch Orthodox, Russisch Orthodox, Protestanten, Lutheraner Reformierte, Calvinisten, Anglikaner, Waldenser, Hussiten, Menonniten, Baptisten, Pietisten, Methodisten, Unierte, Adventisten, Apostolen, Zeugen Jehovas und was weiß ich wer noch alles. Alle berufen sie sich auf Dich! Aber sie sind untereinander doch uneins! Welche haben denn nun recht? Welche sind dir denn die Liebsten?"

Gott muss erst mal lachen, wird schließlich aber doch ernst.

"Komm mal her, wir setzen uns zusammen auf die Wolke da drüben. Das Thema scheint Dich ja wirklich sehr zu beschäftigen! Da will ich dir auch eine ernsthafte Antwort geben. Schau mal, ich habe das All und die Welt erschaffen, und alles, was es auf der Welt gibt, Pflanzen und Tiere, habe im Laufe der Evolution Menschen entstehen lassen. Und es macht mich schon traurig, wenn ich sehe, wie ihr mit der Welt umgeht, wie ihr alles verschmutzt, das Klima anheizt und wie ihr gegeneinander Kriege führt und euch die Köpfe einschlagt. Ich habe mir mit allem viel Mühe gegeben, es liegt mir am Herzen und ich liebe euch. Und es würde mich natürlich sehr freuen, wenn ihr mit all dem sorgsamer umgehen würdet und wenn ihr Euch untereinander helfen würdet, statt gegeneinander Krieg zu führen oder euch gegenseitig über's Ohr zu hauen!"

"Aber Religion - *seufz* - das ist so ein Thema -- dass hat mich eigentlich noch nie interessiert!"
Das Thema Religion hat Gott nie interessiert? Im alten Testament hat es ihn sehr interessiert. Es sind immer die Ungebildeten, die so einen Mist schreiben.
Ich finde die Vorstellung eines Gottes, wie Matthew ihn hier beschreibt, verhältnismäßig angenehm.
Auch die Aussage, dass ein "hilfsbereites Leben" voll und ganz ausreicht, vor Gottes Tor zu treten, entspricht meiner "Idealvorstellung".
Da die aufgezählte Liste sich rein auf die monotheistischen Religionen bezieht und trotzdem bei Weitem nicht vollständig ist, erschiene mir die Vorstellung eines Gottes, der das alles ernst nimmt und hier eine Wertung vornimmt, völlig absurd.

Das ist keine Frage von Bildung. Meine Frau hat sich anfangs Sorgen gemacht, dass sie nach dem Tod in den Himmel kommt und ich nicht. Ich habe ihr die Sichtweise -im Grunde analog zu Matthews Darstellung- nahegebracht: ich bemühe mich, ein "guter Mensch" zu sein und einen Gott, der einem solchen den Zutritt zum Himmel verwehrt, bloss weil er nicht schon zu Lebzeiten "gottesfürchtig" war, konnte sie sich auch nicht vorstellen. Seither ist sie beruhigt.
Im Garten Eden gab Gott Adam und Eva den freundlichen und gut gemeinten Rat, nicht übereinander zu urteilen ("nicht von den Früchten der Erkenntnis von Gut und Böse (Genesis 2:15-17) zu essen", die gefetteten Worte werden gerne mal unterschlagen). Von allen anderen Bäumen mit Früchten der Erkenntnis und vom Baum des Lebens dagegen durften sie essen.

Nach den Erzählungen, wie sie in der Bibel überliefert sind, haben die beiden sich nicht daran gehalten und damit die paradiesischen Zustände beendet. Es ist deshalb keine Strafe, sondern die Konsequenz. Aus dem Paradies wurden sie deshalb gar nicht rausgeschmissen und auch der Cherubim mit dem flammenden Schwert ist eher eine Metapher. Es haben sich einfach die Lebensumstände geändert.

Ich weiß, einige Christen, die die Bibel eher wörtlich auslegen, sind mit dieser Auslegung nicht einverstanden.

In buddhistischen Klöster, zumindest in Südkorea, ist das innerste Tor, bevor man in den eigentlichen Tempelbereich kommt, das "Tor des nicht urteilens".
Der gleiche gute Rat. Das Tor ist immer so gestaltet, dass man nicht einfach hindurch gehen kann, sondern entweder so niedrig, dass man nur gebückt hindurch kommt, oder hat eine sehr hohe Schwelle, über die man steigen muss.
Wer's glaubt, wird selig.
Und Weihnachten heißt Christmas weil es dann so schön warm ist und man Urlaub hat und das Surf Board raus geholt wird.
Und man dann vom Hai gefressen wird. 🏄
Oder Krokodil. 🐊
Oder Schlange 🐍.
Oder Spinne 🐞.
Oder Schildkröte 🐢.
Oder Drop Bear 🐗.
Oder dass man einfach zu Tode geknutscht wird 💔.
wenn das so gefährlich ist - wie kann ich Dich animieren, öfter mal surfen zu gehen?
Einfach mal rüberkommen, ingie.
Stiefel ausziehen, Bauch einziehen. Für dich langt das Body Board, denke ich mal.

Wir lieben die Stürme, die brausenden Wogen,
der eiskalten Winde rauhes Gesicht.
Wir sind schon der Meere so viele gezogen
und dennoch sank unsre Fahne nicht.
Heio, heio, heio, heioheioheioho, heiho, heioho, heiho

Paul
Wir an die Geburt Jesu zurück denken und Weihnachten eben Tradition ist.