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Noch Fragen?

Warum zahlen Beamte nicht in das Rentensystem ein?

Warum zahlen Politiker und Beamte nicht in das Rentensystem ein? Wenn Politiker und Beamte hohe Pensionen beziehen, werden dadurch doch nur die nachfolgenden Generationen belastet. Könnte man ihnen nicht einfach etwas mehr zahlen und dann zahlen sie ganz normal in das Rentensystem ein? Dann wäre auch das Argument entkräftet, dass sie die Pensionen ja nur bekommen, weil sie so wenig verdienen.
Frage Nummer 51362
Antworten (15)
Und was soll das bringen?
Dann stopft der Staat Geld von der linken in die rechte Tasche (unter riesigen Reibungsverlusten durch Verwaltung ect.)
Unterm Strich kommt's aufs gleiche raus:
Die wenigen Jungen müssen für die vielen Alten blechen!
Gast
weil sie als CDU-Wähler bei Laune gehalten werden sollen. und dass sie wenig verdienen, möchte ich bezweifeln.
Warum? Ein Beamter hat mit dem Staat einen Vertrag: Er verkauft seine Lebensarbeitszeit dem Staat, und bekommt dafür eine festgelegte Altersversorgung, ohne noch extra dafür bezahlen zu müssen. An diesen Vertrag sind beide Seiten gebunden.
Um da etwas zu ändern, müsste man den Vetrag für "Neueinsteiger" verändern. An den Verträgen für das Heer der "alten" Beamten kann nichts verändert werden.
Jeder könnte diesen Weg einschlagen, aber immer wieder erntet man verächtliche Blicke, wenn man sagt, dass man Beamter ist. Was ist der Grund? In der freien Wirtschaft mehr zu verdienen, erkauft mit einem unsicheren Arbeitsplatz und eigener Altersversorgung. Die Gründe sind sicherlich vielschichtig, und man kann damit jederzeit eine lebhafte bis emotional geführte Diskussion anzetteln, es ist aber nicht seriös, dieses Beamtensystem, so wie es ist, in Frage zu stellen.
@bh_roth: da gehst Du eindeutig zu weit: es ist -im Gegenteil- ganz entschieden Zeit, das bestehende Beamtensystem in Zweifel zu ziehen.
Nicht für die Pensionäre - die haben ihren Teil des Vertrages erfüllt, nun muss Vater Staat seinen Teil erfüllen.
Aber ich sehe Null Problem, einem heute 30-jährigen Beamten zu erklären, ab morgen sei er keiner mehr, wenn ich im gleichen Atemzug die Rentenversicherungsbeiträge seiner bisherigen Dienstzeit nachentrichte.
Der Staat braucht sicherlich Beamte, die die hoheitlichen Aufgaben erfüllen. So viele wie er heute hat, braucht er definitiv nicht. Und das Pensionssystem braucht er ganz sicher auch nicht. Eine lebenslange Jobgarantie wäre theoretisch voll ausreichend für die besondere Fürsorge. Bei normaler Bezahlung könnte der Staatsdiener dann ganz normal in die Sozialsysteme einzahlen und aus diesen Leistungen erhalten.
Du weißt, ich verteidige hier gelegentlich mal die Beamten, weil die A-Stufen Bezüge darstellen, von denen man kaum leben kann. Aber B- und C sind teilweise äußerst üppig, da hört mein Verständnis auf. Und außer Soldaten kommt kaum noch ein Beamter freiwillig seiner Verpflichtung nach, den Dienstort auf Anweisung des Dienstherren zu wechseln (siehe aktuelle BWB Umwandlung in BAAIN)
... also mit meiner Frage wollte ich nicht das Beamtemsystem in Frage stellen. Aber warum sollen die Beamten nicht auch in das Rentensystem einzahlen? Es geht mir um mehr Transparenz und Vergleichbarkeit. Viele Entscheidungsträger in der Politik und Verwaltung haben kein Verständnis für die Nöte der Rentner ... ganz einfach weil sie sich um die Altersversorgung keine Sorgen machen brauchen. Die im Vergleich zu den Renten sehr hohen Pensionen müssen später unsere Kinder zahlen. Renterversicherung muss für mich Pflicht sein wie eine Krankenversicherung. Finanzmatemathisch kann man doch ausrechnen, um wieviel die jetzigen Bezüge erhöht werden müssten, um die später niedrigeren Rentenbezüge auszugleichen. Das wäre meines Erachtens politisch durchsetzbar, da ja niemand schlechter gestellt wird. Es wäre auch weniger Verwaltungsaufwand, da es nur ein Rentensystem gibt. Ein schöner Nebeneffekt wäre, dass Otto-Normalbürger dann besser sein Gehalt mit dem von Politikern und Beamten vergleichen.
Soldaten sind keine Beamten,sondern nur den Beamten gleichgestellt.
klar könnten Sie das. Warum zahlen denn dann Beamte Steuern?
Dann können Sie auch ins Rentensystem einzahlen.
Warum Beamte Steuern zahlen? Das frage ich mich auch, die werden doch aus Steuermitteln bezahlt, die erwirtschaften nichts. Da könnten die ein Nettogehalt mit der Möglichkeit von Abschreibungen bekommen. Aber das würde den Bürokratieaufwand hierzulande senken, und das geht schon einmal gar nicht.
Weil es sich der Staat nicht leisten kann. So einfach. Wenn die Beamten in die Rentenkasse einzahlen muss der Staat auch die Arbeitgeberanteile bezahlen, dazu noch die Pensionen der schon vorhandenen Pensionäre. Das will sich kein Politiker leisten. Das gleiche Problem ist bei den Beihilfen und der Allgemeinen Krankenkasse. Viele Beamte würden gerne in die AOK, aber der Stat zahlt dann nicht die Arbeitgeberanteile. Die Privatversicherung kommt den Beamten auf jeden Fall teurer. Es liegt also nicht an den Beamten.
Hallo
Ich möchte eine Grenze ziehen zwischen Politiker und Beamte in den Ämtern,es ist eine unverschämtheit was sich unsere Politiker leisten,und von Jahr zu Jahr werden immer wieder neue Ministerposten geschaffen,dann haben die meisten Nebenjobs,die haben doch gar keine zeit mehr um ihre Arbeit richtig zu machen,also warum soll ein Politiker keine Rentenbeiträge zahlen,ein Facharbeiter müßte 200 Jahre einzahlen um diese Pensionen zu bekommen,und dann immer das jammern über die AFD,wenn die Politiker ihren Job richtig machen würden dann brauchten wir uns über Rechtsradikale und Linksradikale keine Gedanken mehr machen.
Ich grüße Euch
Huber Alfred
Man könnte das sicher, nur das will keiner, man bezieht sich darauf, das diejenigen anstelle in der freien Wirtschaft mehr verdiene könnten , ihre Dienste dem Staat auf LEBENSARBEITSZEIT zur Verfügung stellenn und damit auf besseren Verdienst verzichten. Richtig ist aber wohl eher eine sichere Bequemlichkeit, die keine besondere Leistungssteigerung erfordert, Jobsicherheit bietet, Pension sichert( Altersversorgung ). Diese fällt in der Regel gemessen an der Durchschnittsrente , relativ hoch aus , je nach Anstrengungen oder Motivation in der Beamtenlaufbahn( wer bischen mehr kratzt oder Leistet, wird hochgestuft, also ein bischen Leistung mit verbundenen Befördrungen bringt da ne Menge). Unkündbar, es sei denn man klaut nen goldnen Löffel. Diese Leute kann man in zwei bis drei unterschiedliche Schubladen packen. 1. Sie sind bequem und unfähig und haben ihr Fach nur Leidlich im Griff, soll heißen , in der Wirtschaft wären sie wohl ständig arbeitslos, wegen Inkompetenz. 2. Bequeme die ihren Job super machen , aber Angst vor unsicheren Zeiten in der Wirtschaft haben, weil es dort Konkurenz gibt und 3. die Beides sind und versuchen sich so weit wie möglich nach oben zu schaukeln und wegen Burnout oder anderen Krankheiten mit 50 oder eher ungefährdet in den Vorruhestand zu gehen , weil die Pension auch in dem Falle ausreicht um den Rest des Eigenheimes zu bezahlen und noch im Winter in den Süden zu reisen um den Winter im Heimatland nicht durchstehen zu müssen. Es ist auf jeden Fall nötig, da diese Leute aufgrund der Minderbelastung eine höhere Lebenserwartung haben , als beispielsweise ein Handwerker , der Körperlich an die 60 kapputt ist und sich noch 7 Jahre für diese Schmarotzer abpuckelt, die in der Wirtschaft zu hohen Prozentsatz zu Sozialfällen würden , abzurackern, Ausnahmen, sorry, bestätigen natürlich auch hier die Regel. Würden die Beamten mit Einzahlen, dann hätten wir auf jeden Fall auch genug für die Rente derjenigen sicher , die auch die Pensionen bezahlen, aber es ist sicher einfacher Normalos in der Masse, weniger zukommen zu lassen und länger in der Arbeit zu halten , damit sie eben früher den Löffel abgeben und die Beamten einen schönen Lebensabend haben. Die Gesellschaft finanziert die Faulen und die Leistungsträger haben das Nachsehen . Damit sollte sich mal das Verfassungsgericht auseinandersetzen, wenns so nicht mehr funktioniert müssen die eben auch einzahlen und nicht andere länger arbeiten und früh Sterben, das wäre sozial, auf andere Möglichkeiten will ich gar nicht eingehen wo Gelder in Exorbitanter Höhe rausgeworfen werden, für Menschen die sonstwo her kommen.
Wenn es denn so supertoll ist Beamter zu sein - was genau hatte Dich nochmal davon abgehalten, selbst in den Öffentlichen Dienst zu gehen?
Frank121! wollte sich doch nur mal seinen Lebensfrust von der Seele schreiben.
Man solle also nachsichtig sein? Natürlich. Schade nur um seine vertane Zeit für das epische Geschreibsel.