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Blindenhunde werden dafür ausgebildet sein Herrchen problemlos durch den Alltag zu führen. Dazu gehört das Anhalten an Straßen, das Überqueren von Ampeln, Ein- und Ausgänge von Gebäuden finden, den Halter um Hindernisse wie Mülltonnen, Markisen, Straßenschilder, Laternen etc. zu führen, im öffentlichen Verkehr Sitzplätze anzuzeigen, Bahnsteigkanten zu meiden, über Treppen zu führen und auch besondere Ziele anzuzeigen.
Die Ausbildung zum Blindenhund fängt schon im frühesten Welpenalter an. Längst nicht jeder Hund eignet sich dazu. Das Tier muss generell von einer ruhigen Rasse stammen, eine gewisse Mindestgröße aufweisen und ein lernfähiges, ausgeglichenes Gemüt haben. Die Ausbildung selbst unterscheidet sich kaum von der Ausbildung zu einem Rettungshund. Der Hund lernt, auf die kleinsten Zeichen hin zu reagieren und seinen Menschen "zu führen".
Ein Blindenhund soll für einen blinden Menschen die Augen ersetzen
und ihm in allen Bereichen des Alltags behilflich sein.
Er soll auf Kommando z.B. Türen, Treppen, Zebrastreifen und andere
Dinge auffinden und seinen Halter sicher dort hin begleiten.
Beim Gehen soll er Hindernissen ausweichen und bei Gefahr vor seinem
Halter stehen bleiben, um ihn zu warnen und zu schützen.
Dabei muß er dann auch solche Hindernisse vermeiden, die für ihn selbst
keine sind, z.B. tief hängende Äste, unter denen er selbst gut gehen kann.
Im Ernstfall muß er auch Befehle verweigern können, wenn z.B. sein Halter
von ihm eine Überquerung der Straße verlangt, dort aber Autos herankommen.