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Noch Fragen?

Was bedeutet es "Karriere zu machen"?

Ich hörte kürzlich: "Der hat Karriere gemacht". Der Satz wurde nicht weiter ausgeführt und so blieb es jedermanns Vorstellung überlassen, was das bedeutet. Für mich klingt der Satz immer erst einmal nach "dicke Hose", hat aber ohne weitere Erklärungen wenig Substanz.
Klar, es ist individuell und was der eine als Karriere empfindet ist für den anderen noch lange keine.
Was bedeutet es für euch? Was muss mindestens erfüllt sein, damit man davon sprechen kann "Karriere gemacht" zu haben?
Frage Nummer 3000115629
Antworten (31)
Nehmen wir doch gleich dich als Beispiel.
Du hast hier eine beachtliche Karriere als Nervensäge gemacht.
Und das nur mit Fragen.
elfigy bitte übernehmen!
Hab schon :-)
Bitte die Erklärung was es bedeutet anfügen.

Bei Stechus geht es um "Individuelle Personalentwicklung".
Was es bedeutet, Karriere zu machen? Die Ellenbogen rücksichtslos zu gebrauchen, damit der Kopf oben rausschaut!
Das muss nicht so sein wokk. Es kann auch jemand Karriere machen, einfach weil er kompetent ist und das von klugen Arbeitgebern erkannt und honoriert wird. Du musst nicht gleich an gewisse Manager denken, die unangenehm aufgefallen sind.
Stechus schrieb ja schon, es ist individuell.
Mir käme nie der Begriff „dicke Hose“ dabei in den Sinn.
Für mich bedeutet Karriere, wenn sich jemand eine bessere Position erarbeitet. Dabei ist es egal, auf welchem Level das stattfindet. Es muss auch nicht unbedingt im Beruf sein. Das geht auch in einer Partei, einem Verein oder bei jemandem, der sich selbst vermarktet.
Es kann aber auch sein, dass die Leistung aus Hochstapelei besteht.
Karriere machen bedeutet für mich (unter anderem), unter gleichen Grundbedingungen (Ausbildung, Alter usw) den Kopf oben rausstecken zu können. Jetzt ist es natürlich auch wahr, dass sich manche Leute besser verkaufen können als andere Mitarbeiter!
Oftmals wird dies auch durch (schlauem) Umgehen der Bedingungen erreicht!
Für manchen Menschen mag es bedeuten, Karriere gemacht zu haben, in dieser Wischi-Waschi Community sich selbst und fünf Sockenpuppen zu präsentieren.

Oder hier mal so richtig rumlügen zu können, ohne dass das Kasperle mit der Kladderadatsche draufhaut.
Wenn ich es mir recht überlege, so hat der Begriff Karriere, wenn er negativ gebraucht wird, oft mit Neid zu tun.
Der Mißgünstige schließt von seinem Unvermögen auf den anderen und übersieht geflissentlich die Verdienste dessen, der Karriere machte. Das ist insbesondere so, wenn vermeintlich gleiche Ausgangsbedingungen herrschten.
Well dann sage ich doch zur Bedeutung was.

In den 90ern hat meine Karriere ein paar Sprünge gemacht und die Firma hat dann viel in meine geographische Bildung investiert.

Als ich dann mal wieder zwischen zwei Flügen zuhause vorbei geschaut habe, hat meine Frau mir das Zwischenzeugnis von meinem Sohn gezeigt.
Ich dacht es wäre gut mal mit ihm zu reden.
Doch mein Sohn kam mir zuvor und erklärte, nachdem ich nicht da war als er mich gebraucht hat, bräuchte ich jetzt auch nicht coole Reden schwingen.

Wir verbinden heute viel Zeit miteinander aber die Zeit als er ein kleiner Junge war fehlt mir.
Für mich persönlich hat man "Karriere gemacht", wenn man mindestens zweimal im Laufe seines Berufslebens einen signifikanten Sprung gemacht hat, sei es beim Gehalt, bei der Personal- oder Fachbereichsverantwortung.
Das lässt sich ggf auch auf ideelle Bereiche übertragen (z. B. Partei, Verein o. ä)
Für mich ist "Karriere machen" auf jede Person individuell auslegbar. Für manche bedeutet es, so schnell wie möglich in einer sehr hohen Position zu arbeiten für andere sind es eher kleinere Sprünge, wenn man das Studium schafft, dann das Praktikum erfolgreich absolviert und dann übernommen wird. Oder wenn man aus seiner Komfortzone ausbricht, den festen Job kündigt und sich erfolgreich Selbstständig macht und das Leben erfüllt ist.
An diesem Begriff ist interessant, dass dieser so häufig verwendet wird und überhaupt kein einheitliches Verständnis darüber besteht. Es gibt hier kein richtig oder falsch, jeder darf es sehen wie er will.
Es hat tatsächlich viel mit Zufriedenheit zu tun.
Bei mir schwingt auch ein Mindestgehalt bei dieser Formulierung mit. Bei grosser Unzufriedenheit und hohem Gehalt würde ich aber dennoch nicht von "Karriere gemacht" sprechen.
Es ist auf jeden Fall ein Aufstieg. Ein sich hervorheben aus einer gleichgestellten Masse, der man vorher angehört hat.
So gesehen kann man auch als Zuhälter Karriere machen, wenn man den ganzen Puff übernimmt. Oder als Boss einer Rockerbande.
Jeder Sprung auf eine höhere Stufe im Job oder sonstwo ist immer mit Geld und/oder Ansehen verbunden. Das ist quasi "Karriere" Nicht mehr und nicht weniger. Ganz einfach. Lernst du schon in der Schule. Also in meiner Schule.
Mein Gott, jeder Mensch macht Karriere. Der Eine steil, der Andere mäßig und der Dritte flach. Die Karriere oder berufliche Laufbahn ist die persönliche Laufbahn eines Menschen in seinem Leben.
Verzeihung, ich hätte dazu sagen müssen, dass ich bei dieser Frage ausdrücklich nicht die Bedeutung von Karriere meine, die sich aus dem Wortstamm allein ja schon ergibt: Also "Laufbahn". Die hat natürlich jeder.
Das Wort Karriere hat aber auch eine soziokulturelle Bedeutung und die meinte ich hier. Ich war der Meinung, dass das aus dem Kontext der Frage hervorgeht.
Für Jenny und Rayer offenbar nicht. Das tut mir leid.
Liebe Stechus, ich bin zwar jung aber nicht doof und aus deiner mehr als allgemeinen Frage einen soziokulturellen Aspekt herauszuleiten mag deinerseits als sehr anmassend negativ an meiner und rayers Auffasungsgbabe hervorgehen. Bitte halte dich das nächste mal zurück.

BTW. Sozialkulturell bist du gaaanz weit hinten.
Soziokulturell noch dazu.
Mir ist auch inzwischen klar, warum Stechus ihre Meinung ständig ändert. Nur so ist garantiert, dass sie bei jedem aneckt.
Klick, klick, klick ...
Die Frage war doch einfach: Was bedeutet es "Karriere zu machen"?
Jetzt kommt der übliche Neidfaktor von Stechus dazu: "Für mich klingt der Satz immer erst einmal nach dicke Hose".
Für Menschen, die mit sich selbst im Reinen sind, bleibt nur die Bedeutung im eigentlichen Sinn.
Wer darüber nachdenkt, was es bedeutet »Karriere zu machen« hat keine gemacht und wird nie eine machen.
Hier spricht Lempel aus eigener Erfahrung.
Ja, Ergo, ich denke nicht darüber nach.

Und es ist mir egal, ob Leute annehmen, sie hätten Karriere gemacht, oder sich über mich den Kopf zerbrechen.

Rayer hat übrigens recht.
Deutschland ist das Land der Neider.

Wenn sich jemand einen Porsche kauft, werden die Nachbarn ganz grün im Gesicht und sagen »Angeber!«
Wenn in meinem Land jemand sich einen Porsche gekauft hat sagt der Nachbar »Nice set of wheels you’ve got yourself, mate. You’ll have a lot of fun."
ach herrje, den spruch hab' ich doch total mit etwas anderem aso.. azzo .. aeh in verbindung gebracht; ich habe immer "er hat carrera gemacht" verstanden und fand das immer merkwuerdig, dat nen erwachsener mensch mit ner spielautorennbahn rumspielt , also nee, oder?
Wenn man sich die Sorgen macht wer Karriere gemacht hat oder was es bedeutet, dann ist man sehr auf andere fixiert und nicht auf sich selbst und man tendiert den anderen nachzulaufen.

Karriere machen oder nicht, ist doch alles schnurzegal...hauptsache du machst dein Ding und läufst anderen nicht nach. Und du fühlst dich wohl damit.
Unser westfälischer Kesselflicker hat jedenfalls eine beachtliche Drogenkarriere hinter sich.
Mein lieber Freund Deho, du lehnst dich da ein wenig zu weit aus dem Fenster mit deinem Kaffee und Tomatensoße beklerten Feinrippunterhemd.
Während ich mich in Südfrankreich auf irgendwelchen Zigeunerfestivals herumtrieb, mir Architektur anschaute, viel, viel liebe genoss, robotenten viele meiner Kumpels an ihrer Karriere.
Robot= Arbeit.Kommt glaub ich aus dem russischen.
Während ich lebte und lebe, roboten sie immer noch.