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Noch Fragen?

Was bedeutet in Zusammenhang mit Oympischen Spielen der Begriff "Nachhaltigkeit"?

Die Befürworter der mittlerweile von den Bürgern gestoppten Olympiabewerbung der Region München sprechen von "nachhaltigen" Spielen. Was soll das? Daß man von überdimensionierten späteren Bauruinen noch lange etwas hat und es den Steuerzahler noch längere Zeit eine Menge kostet?
Frage Nummer 81967
Antworten (12)
Uiuiui: ich kaufe ein L!
Es bedeutet , dass in der Olympia Stadt mit erhöhten Zuschüssen auch die Infrastruktur verbessert wird.
z..b. München bekam damals die U-Bahn erheblich ausgebaut und die Sportstätten sind keineswegs Bauruinen. Städte, in denen moderne Sportstätten gebaut werden, können in diesen auch später internationale Wettbewerbe organisieren. Die Städte werden für Touristen attraktiv, weil sie durch die Olympiade auch bekannter werden. Es stimmt, dass dies auf Kosten der Steuerzahler passiert. Die Nachhaltigkeit bezieht sich nur auf die Olympiastadt, für das übrige Land ist es so wie du schreibst.
Yepp, vermute ich auch. Bauruinen und Schulden für Generationen.
Ich finde, das kann man nicht so einfach pauschalieren. Es ist besser, konkret zu forschen, wo und wann und wie sich so ein internationales Sportereignis auf die Stadt und die Region auswirkt. Pauschlierungen sind meiner Meinung nach in der Nähe von Stammtischreden.
@Elfi: ich würde diese Wissenscommunity nicht als wissenschaftliches Kolloquium bezeichnen! Was erwartest Du? Bist doch lange genug dabei! Sollte ich fundierte Untersuchungen erwarten, würde ich mich anderer Quellen bedienen.
Und was hat München damit eigentlich zu tun? Ausser Eisstockschiessen kann man da eh nichts machen. Die meisten Spartarten wären in Garmisch oder BErchtedgarden abgehalten worden. Und die wollten halt nicht., Basta. München kann sich ja gerne solo bewerben.
Natürlich kann man pauschalisieren. Wie soll es denn aussehen: "Die Städte werden für Touristen attraktiv, weil sie durch die Olympiade auch bekannter werden."
Die kleinen Orte, haben den Tourismus in den Wintermonaten ohnehin schon ausgeschöpft bis zum geht nicht mehr, da passt kein Skifahrer mehr rein.
Auch München kann sich soweit man hört nicht über Mangel an Touristen beklagen.
Es gibt in München nur eine Möglichkeit für Eissportveranstaltungen, das Olympia-Eissportzentrum, mit nur ca. 6500 Plätzen. Von diesem Zentrum ist ein Teil, das Eislaufzelt wegen zu hoher Renovierungskosten stillgelegt.
Somit ist in München viel zu bauen, was keiner bisher vermisst hat.
Die kleineren Orte müssen sich nur auf den großen Rummel einstellen, der umfangreicher sein wird, als die Presse-Karavane zu einer Skisprung- oder Biathlon-Weltmeisterschaft. Aber solange die dann nicht auf neuen Sprunganlagen in Garmisch bestehen, sollte es beim Ausbau von Medien- und Sponsorencentren und Parkanlagen etc. reichen. Das kost ja nix.
@ Amos, du hast aber diese Frage so gestellt, wie sie da oben steht. @ Rocktan, ich schrieb München nur als Beispiel. Es steht auch dabei, dass es ein Beispiel ist. Ich bezog mich auch nicht auf München in der Zukunft, sondern am Beispiel von 1972. Die Nachhaltigkeit bezieht sich nicht nur auf die Sportstätten, wenngleich du das Olympiastadion nicht erwähnt hast, in dem auch nach dem Abzug der Fußballer immer noch viele Veranstaltungen stattfinden und der Park ist ein beliebtes Naherholungsgebiet.
Es geht bei Nachhaltigkeit vor allem darum: Die Städte bekommen, wenn sie eine Olympiade ausrichten, sehr großzügige Zuschüsse für allerlei Infrastrukturmaßnahmen, die sie sonst nicht bekommen hätten. Insbesondere für den Ausbau der Verkehrswege und S- und U-Bahnen, ein modernes Wohnviertel, und oft auch für die Renovierung heruntergekommener Anlagen. Nachhaltigkeit bedeutet, dass die Stadt noch lange nach der Olympiade davon provitiert.
@ Skorti. Der Tourismus in München hat ab Olympiade erst richtig stattgefunden. Die Übernachtungszahlen haben da sprunghaft zugenommen. München war es geglückt, sich mit dieser Veranstaltung, trotz der schrecklichen Ereignisse, ein liebenswertes Image zu geben.
Ich schreibe hier übrigens nicht pro Olympiade 2018, da bin ich dagegen, weil München und das übrige Oberbayern eh schon aufgeblasen genug sind.
Es ging mir um die Überschrift der Frage, darin wird gefragt, was Nachhaltigkeit bedeutet.
Ach nochwas: Die Städte bekommen Zuschüsse? Die letztendlich wer bezahlen muss? Wieso sind die Zuschüsse von der Olympiade abhängig? Ich könnte auch einfach Schulen instandsetzen statt in Garmisch eine neue Schanze zu bauen, die nur 10mal im Jahr benutzt wird. Alles Argumente von den pro-bekloppten, die nur darauf aus sind, sich ihr eigenes Säckel zu füllen.
@Rocktan, wenn du dich wieder beruhigt hast, kannst du ja meine Beiträge in Ruhe lesen und versuchen zu verstehen, was ich schrieb. Wenn du es dann immer noch nicht kapiert hast, dann isses halt so.. schulterzuck.. Dann schreiben wir halt weiter über zwei ganz verschiedene Themen.