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Noch Fragen?

Was bewegt prominente Menschen dazu, sich für Werbung zu prostituieren ?

Die inflationär gesendeten Fernsehköche machen Werbung für minderwertige Kochutensilien oder Fertigprodukte (Geschnetzeltes a´la Schuhbeck in der Mikrowelle), o.ä. Jetzt kommen Kasper wie Otto Walkes dazu, und setzen dem Ganzen die Krone auf mit Edeka Werbung. Ursprünglicher Werbetext : "Wir lieben Lebensmittel". Neuer Text: "Unsere Lebensmittel haben einen Preis verdient, nämlich den günstigsten (billigsten)".
Ein Schlag ins Gesicht unserer Landwirte, Lebensmittel sollen verhökert werden wie irgendein Plastikscheiß aus China.
Durch meine Arbeit bei der Tafel weiß ich, was Lebensmittel für Menschen bedeuten, welchen Wert sie haben. Auf Kosten der Bauern und zugunsten profitgieriger Lebensmittelketten den Affen zu machen, sorry Otto Walkes, das ist sehr billig.
Frage Nummer 3000136124
Antworten (25)
lieber musca, na schwelgst du wieder in deinen magischen fantasien?

der slogan lautet: „Essen hat einen Preis verdient: den niedrigsten.“ außerdem Waalkes mit zwei a

mal wieder mal eine frage einfach so hingerotzt, da erkennt man kompetenz und background

deine kunden von der tafel zahlen wahrscheinlich max. 1 eur für 2 volle tüten,
die"freuen" sich sicher über deinen verteuerungs-vorschlag und auf den zukünftigen einkauf im supermarkt,
"gerne" zahlen diese auch den dreifachen preis, damit meine ich nicht 3 eur, sondern einen 3 stelligen betrag. jubel und applaus für musca

in deutschland gibt es eine große preisauswahl, man kann billig und teuer einkaufen das ist jedem noch selbst überlassen, entweder discounter oder doppelter preis im supermarkt
und es gibt läden die noch teurer sind
Antwort auf die Frage: Geld
Leider ist das zu kurz gedacht. In keinem, zumindest mir bekannten Land, sind Lebensmittel so billig wie in Deutschland. Es wird unseren Bauern nichts helfen, wenn wir mehr bezahlen im Geschäft. Die Bauern produzieren zu Weltmarktpreisen, die Kette kauft auf dem Weltmarkt ein. Wenn du also das Einkommen der Bauern verbessern willst, hilft nur einkaufen in Hofläden und dem Wochenmarkt. Sobald man ein Geschäft der in Deutschland tätigen Lebensmittelketten betritt, ist es wieder der Weltmarktpreis. Ein weiteres Problem sind unsere Bauern selbst. Es wird produziert in Überschüssen auf Teufel komm raus und es bleibt mir ein Rätsel, weshalb wir Exportweltmeister in Sache Fleisch, Milch, Milchprodukte und Gemüse sein müssen.
rayer,
du bist offensichtlich auf dieser Welt nicht viel herumgekommen.
Lebensmittel in Vietnam, Laos, Thailand, Indonesien, Philippines sind sehr viel billiger als in Deutschland.

Bei euch kosten die Bananen bei Aldi heute € 1,69 per kg.
Bei uns in Australien kosten sie bei Aldi € 1,25 per kg.
KEIN euroäisches Land ist in dieser Liste verzeichnet.
Dagegen findet man die Europäische Union.
Und das hat seinen Grund, weil ihr Europäer so wenig Fleisch exportiert, dass es müßig wäre, jedes Land einzeln aufzuzählen.
Ihr mögt euch über eure »Grenzen« das Fleisch ja zuschieben.
Gutes Fleisch aus Portugal in das von Stallhaltung und Hormonenfutter degenerierte Rinder, Schweine und Hühner infestete Deutschland.

Macht das Deutschland den Fleisch-Exportweltmeister?
Weil die Lebensmittelindustrie, die Konzerne die Politiker schmieren und so den Konsumenten vom Bauern in die Fänge der Konzerne treiben.
Wenn Bauern auch ihre Produktion selbst vermarkten dürften (z.B Fleisch aus eigener Produktion, Backwaren ..) dann waere es fuer die Bauern erheblich lukrativer, bei geringeren Kosten für die Kunden.
Die bürokratischen Hürden sind für viele Bauern einfach zu hoch. Daher werden sie notgedrungener weise bei der semi industriellen Monokultur bleiben und für Konzerne, nicht für Konsumenten produzieren müssen. Daher gibt es eben nur die Einheitstomate, die Einheitskartoffel anstatt einer breiten Vielfalt an natürlichen Produkten.
Ich bin mir ziemlich sicher, das viele Bauernhöfe auch Brot, Broetchen, Gemuese, Marmeladen, Fleischprodukte usw. herstellen und verkaufen würden. Die rechtlichen Hürden aber um ein Glas Honig zu verkaufen sind so hoch, das es viele nicht können.

PS: da wo ich lebe gibt es das noch und die Preise sind nur einen Bruchteil dessen, was es im Supermarkt kostet und bei Kartoffeln und Tomaten kann ich locker zwischen 10 Sorten und mehr waehlen. Aehnlich bei Fleisch, Suppen (Restaurant) ...
Ja, ich liebe Lebensmittel, so wie sie vom Bauern kommen. Zig mal besser als das Zeugs vom Supermarkt
👍
Na, dann haben wir Deutschen offensichtlich zumindest den Aldi exportiert.

Nach den Ifo-Berechnungen war Deutschland 2018 das Land mit dem höchsten Leistungsbilanzüberschuss der Welt, 2019 hatte Deutschland erneut den weltgrößten Leistungsbilanzüberschuss ausweisen, das zum Thema Exportweltmeister.

Dass sich diese bei einer Industrienation im vergleichsweise dicht besiedelten Europa eher nicht aus Bodenschätzen oder Ackerbau und Viehzucht ergeben, erklärt sich von selbst.
@miele
Die deutsche Land- und Ernährungswirtschaft ist im internationalen Wettbewerb gut aufgestellt: Seit Jahren ist Deutschland weltweit die Nummer drei im Agrarexport insgesamt und "Exportweltmeister" bei Süßwaren, Käse, Schweinefleisch und Landtechnik.
(Quelle: Bundesamt für Ernährung und Landwirtschaft)
Bundesministerium nicht Bundesamt. Sorry
Danke Tiny für die vernünftige Antwort.
Warum Danke fuer eine Antwort?
Es war/ist eine legitimate Frage zu sogar einem echten Problem. Und das ist sogar ein Thema, was mich an D schon seit Jahrzehnten stiert.
Es gibt nur die "Industrie" als gute and die faulen Sklaven als Aufmüpfige, natuerlich noch die Regierung mit ihren Beamten (Kapos). Die sind alle zu gross zum kaputtmachen, aber von den Sklaven ist eben noch was zu holen.
Ja, Bauern verkaufen ganze Ernten voller Monokulturen, weil sie dazu gezwungen werden, weil dir privat darf man es nicht verkaufen; Es fehlen die Lizenzen, Meisterbriefe, Zeit um das Gerenne zu erledigen. Als ich noch Kind war, da gab es mindestens zwei Sorten Kartoffeln beim Bauern, da gab es Schlachtfeste, nach/bei denen dann jeder vom Schwein/Rind/Schaf Fleisch und Wurst kaufen konnte und damm gab es noch Kartoffeln, Kohl oder Rüben zu "stoppeln". Und mit meiner Jugend war das fast über Nacht nicht mehr da, aber eben grossere Supermaerkte, die dann nun auch die Fleischer und Bäcker fast komplett ausgerottet haben.
Danke dafür, sich sachlich nüchtern, ohne persönliche Beleidigungen , austauschen zu können. Das ist, leider, nicht selbstverständlich.
leider ist die frage nicht sachlich nüchtern und hat persönliche beleidigungen, das ist wohl selbstverständlich!
Das ist doch klar:
Australien, das als drittgrößter Fleischexporteur gilt, exportiert viermal soviel Fleisch wie die gesamte EU, die an neunter Stelle rangiert.
Damit ist Deutschland Fleischexporteur-Weltmeister.

Deutschland ist ja auch Fußballweltmeister.
Ja, zossel,
bei Musca ist das selbstverständlich.
Und seine Fäkalsprache »Plastikscheiß« ebenfalls.
Ich finde die Bezeichnung Plastikscheiß gar nicht mal so falsch, da es genau DER Scheiß ist, den wir jetzt schon tagtäglich fressen müssen, obwohl kaum jemand das freiwillig machen würde, nur das die "Industrie" riesige Gewinne einfahren kann
das ändert nichts daran, dass »Scheiß« ein Fäkalwort ist.
[Duden]:

»Fä­ka­li­en, die
Bedeutung

von Menschen und Tieren ausgeschiedener Kot [und Harn]«
Ich bin gerade in einem Land, wo fast alles in Plastik verpackt ist. Selbst bei Sensibilität für das Thema kauft man tagtäglich gezwungenermaßen Plastikmüll. Außer nicht wirklich funkionierender Mülltrennung hat das Land nichts zu bieten.

Ich bevorzuge als Terminologie allerdings die Begriffe Plastikmüll und fresse auch nicht, sondern esse. Aber jeder nach seinem Niveau.

Ich wünsche mir verantwortungsbewusstes Umweltverhalten bei jedem einzelnen Menschen. Hier mit in der Presse angelesenem Schlagwortwissen rumzukreischen bringt die Welt nicht weiter.
Fiete11,
ich lebe seit mehr als 40 Jahren in einem Land, wo man selbst im Supermarkt – und ja, sogar in dem aus Deutschland importierten Aldi – alle Lebensmittel unverpackt bekommen kann.
Einweg-Plastiktüten sind verboten.

Und da meine Familie und ich sowieso kaum Fleisch essen, geht diese Diskussion an uns vorbei.

Wenn jemand gern Plastik frisst, ja, dann soll er doch.
Durch wie viele Müllwagen frisst sich so einer denn täglich?
@Fiete11,
ja, es ist hier ähnlich, allerdings mit meinem Heimvorteil: man kann noch direkt beim Produzenten/Bauern/Schlachthof/Markt einkaufen. Ich habe 2 riesige, damals hiessen die Dinger "Türkenkoffer" zum einkaufen. Die werden meistens einfach vollgeschüttet - unverpacktes Gemuese. Leider, für manche Dinge ist die Plastiktüte einfach das einzigste was geht. Aber Plastiktüte in der Plastiktüte kann ich noch umgehen. Viele Gemüse sind hier auch einfach in Zeitungspapier verpackt. Das geht auch.
Aber nach "meinem" Markt, da geht es dann richtig los, Plastiktüten und Container für Lieferungen. Da geht dann fast nichts mehr ohne
Wieviel Plastik essen wir täglich? Irgendwo, noch nicht zu lange her habe ich irgendwo gelesen, das wir durchschnittlich wohl bereits soviel Plastik ueber Lebensmittel einnehmen, das man daraus pro Woche und Person eine Kreditkarte herstellen könnte. Das nebst anderen Chemikalien
@Oupa

in Bezug auf unverpackte Lebensmittel. Kein Zweifel, dass es das gibt. Es gab irgendwo auch schon eine Reportage, wo Personal vom Supermaerkten das extra vorm Verkauf ausgepackt hat
… und hahah, dann hinterher wieder eingepackt hat.