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Noch Fragen?

Was bringt es - unter dem Strich?

Was bringt es für die Schadstoffbelastung der Atemluft, wenn jetzt Ungarn, die Tschechei, die Slowakei, Slovenien und Rumänien mit in Österreich und Deutschland unverkäuflichen dreckigen Dieseln überschwemmt wird? Die Sinnlosigkeit von nationalen Alleingängen wird hier deutlich. Ich bin sicher, dass in den von mir aufgezählten Ländern die nächsten 15 Jahre niemand über Fahrverbote nachdenkt.
Frage Nummer 3000104641
Antworten (10)
keine panik, bald gibbet eine afd-regierung, die macht dann die grenze so dicht, da kommt noch nicht mal ne kleine dieselwolke durch, und falls sie doch versucht sich ueber die grenze wehen zu lassen , wird sie zusammen mit ihren kleinen russpartikelchen erschossen.....
Was es bringt? Es wird nicht mehr die Atemluft der Deutschen und der Österreicher belastet, sondern die der Ungarn und Ungarinnen, der Tschechen und der Tschechinnen, der Slowaken und den Slowakinnen, den Sloweniern und den Slowenierinnen und den Rumäniern und den Rumäninerinnen.

Ich bin fest davon überzeugt, dass die das im Gegensatz zu den Deutschen und Deutschinnen sowie den Öserreichern und den Österreicherinnen überleben werden.
Danke bh_roth für Deine Frage. Sie offenbart einiges. Zum einen die Skrupellosigkeit der Industrie, Kunden bescheißen und belügen, zum anderen unsere ach so volksnahen Politiker/innen.
Das kann man schon im kleinen sehen, was bringt eine Sperrung einer Hauptverkehrsader wg. erhöhter Feinstaubbelastung, wenn dadurch der Verkehr durch kleine Nebenstraßen gelenkt wird.
Es ist Verarschung. Den Sinn und Nutzen von Politik zu erkennen, fällt immer schwerer.
Von daher verstehe ich auch den Zuwachs von AFD oder Pegida, auch wenn ich persönlich meilenweit davon entfernt bin.
Aber bitte, wie bekommt man diese Bagage von Industrie und Politik dazu, endlich mal im Sinne der Bürger zu handeln ?
Ich veruche gerade, den Fehler zu finden ...
nationale Alleingänge - hmmmm, war da nicht so etwas wie ein europaweiter Beschluss, ein einhelliger Grenzwert, eine angedrohte Klage der EU, weil D sich nicht an die multilaterale Vereinbarung hält?
Entweder Du oder ich - einer von uns muss da was falsch verstanden haben, wenn Du da einen "nationalen Alleingang" erkennst.
Danke, dorfdepp, für deine gendersichere Antwort.
Lieber ing, du kannst dich zwar an meinem Begriff "nationale Alleingänge" aufhalten, aber kommst damit nicht an dem Problem vorbei.
Wie viel die von der EU angedrohten Strafgelder interessieren, kannst du gerade am Beispiel München sehen. Schon jahrelang überschreitet München die erlaubten Grenzwerte, und hat nicht einmal angefangen, über Fahrverbote nachzudenken.
Übrigens landen viele der in Deutschland nicht mehr zulassungsfähigen, weil zu dreckigen LKW in den früheren Ostblockländern, von wo die Speditionen diese "Stinker" weiter kräftig durch Europa schicken.
Ich vermute, es wird zwei oder drei größere klimaverursachte Katastrophen in den Industrieländern brauchen, bevor wirksam gehandelt wird.
Was hat es denn damals nach der Reaktorkatastrophe in Tschernobyl gebracht, die belasteten Früchte, die in Westdeutschland keiner haben wollte, in die DDR zu bringen?

Was klagst du an?
Dass reiche Länder es besser haben als arme?
Dass die Schadstoffe irgendwann zurückkommen?

Im konkreten Beispiel bringt es den Rumänen, dass sie durch einen für sie glücklichen Umstand günstig an Autos kommen, die sie sich sonst nicht hätten leisten können.
So wie sich die DDR-Bürger damals über Obst und gemüse freuten.

Wem hat's geschadet? Wird man nie erfahren!
Wie verheerend sich das verseuchte Obst in den Köpfen der Bürger der DDR ausgewirkt hat, kann man zur Zeit in den Nachrichten aus Chemnitz beobachten.
Lieber bh, ich hatte Deine Frage so verstanden, dass ihr Kern die Sache mit den "nationalen Alleingängen" ist.

Und davon kann im Bereich Verkehr und die damit verbundene Umweltbelastung keine Rede sein.
Die Regeln für Neuwagen gelten europaweit (genauso leider auch die Regel, dass Altautos nicht nachgerüstet werden müssen). Unsere -wie Du sie nennst- "dreckigen" Diesel sind um ein Vielfaches sauberer und sparsamer als die Diesel (und auch Benziner) von vor zwanzig Jahren. Wenn diese Diesel also jetzt die noch viel Ältereren in Osteuropa verdrängen, ist das auch gut für Osteuropa.

Auch die Luftbelastungsgrenzen sind europaweit einheitlich. Der Weg dahin ist es allerdings nicht. Der ist noch nicht einmal national einheitlich, kann es auch nicht sein, weil jede Stadt oder Gemeinde für sich gucken muss, wo die Belastung herkommt und was man dagegen tun kann.
Na klar, die Regeln werden europaweit mit aller Schärfe durchgesetzt. Gähn.