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Noch Fragen?

Was genau versteht man unter einer Niederschrift nach dem Nachweisgesetz?

Frage Nummer 19978
Antworten (5)
Den Zwang zur Schriftform für einen Arbeitsvertrag nach §2 NachwG.
Muss beinhalten: Namen und Anschrift der Vertragsparteien, den Zeitpunkt des Beginns der Beschäftigung, bei einem befristeten Vertrag die geplante Dauer der Beschäftigung, den Arbeitsort, bei wechselnden Orten einen Hinweis dazu, eine Tätigkeitsbeschreibung, die Höhe des Arbeitsentgelts einschließlich Zuschlägen, die vereinbarte Arbeitszeit, die Dauer des jährlichen Erholungsurlaubs,die Kündigungsfristen und einen Hinweis auf für dieses Arbeitsverhältnis geltende Tarifverträge, Betriebs- oder Dienstvereinbarungen.
Soll ein Arbeitsverhältnis begonnen werden, müssen zunächst die Rahmenverhältnisse niedergeschrieben werden. Diese ausführende Schrift muss dann durch Unterschriften verifiziert werden. Ist das alles ordnungsgemäß erledigt, steht der Job in legalem Umfeld.
Was bitte ist eine "ausführende Schrift"??
Ein Protokoll, in dem die wesentlichen Vertragsbedingungen eines Arbeitsvertrags aufgezeichnet werden. Jeder Arbeitgeber in der Bundesrepublik ist verpflichtet, diese Schrift zu unterzeichnen und dem Arbeitnehmer auszuhändigen, das ist im Nachweisgesetz so geregelt.
Das ist wie ein Protokoll und muss beinhalten: Name und Anschrift der Vertragsparteien, Zeitpunkt und Beginn der Beschlüsse, Ende der beschlossenen Maßnahmen, Ort der stattfindenden Maßnahmen, beschlossene Maßnahmen selbst sowie weitere Vereinbaren und Regeln, zum Beispiel Kündigungsmodalitäten der beschlossenen Vereinbarungen usw.