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Noch Fragen?

Was genau wird eigentlich im Konfirmandenunterricht gelehrt und wer legt das fest?

Frage Nummer 22320
Antworten (4)
Die Grundlagen des christlichen Glaubens. Es ist im Prinzip ein nachgeholter Taufunterricht, weil die meisten schon als Babies getauft wurden. Im Einzelnen kann das ganz unterschiedlich aussehen, je nachdem, wie sich die Gruppe zusammensetzt. Am Ende der Konfirmandenzeit bei der Konfirmation sollten die Jugendlichen in der Lage sein, aus eigenem Entschluss und mit dem erworbenen Hintergrundwissen das Taufbekenntnis, das ihre Eltern für sie gesprochen haben, zu bestätigen (confirmare). Darum setzen sie sich im Unterricht intensiv mit dem Glauben auseinander. Frag deinen Pfarrer / deine Pfarrerin.
Die jeweiligen Kirchen vor, was unterrichtet werden soll, das ist in der Kirchenordnung geregelt. Meist gibt es auch ein einheitliches Buch für alle Schüler. Darin findet man Inforamtionen über die eigene Religion, welche Bedeutung die Sakramente und Symbole haben und wie man sich als erwachsener Christ verhalten sollte.
Dieser Unterricht dient zur Vorbereitung auf die eigentliche Konfirmation und kann abhängig von der Kirchenordnung zwischen 9 Monaten und mehreren Jahren dauern. In dem Unterricht werden speziell Glaubensinhalte vermittelt/behandelt. Dabei geht es darum, das Wesen des Glaubens und der Kirche zu verstehen und in der Praxis umzusetzen.
Da lernt man die Gunrdlagen des christlichen (evangelischen) Glaubens, man muss z. B. das Vaterunser, die 10 Gebote und das Apostolische Glaubensbekenntnis auswendig können. Und es wird auch generell über die christliche Moral reflektiert. Ich denke, dass das die Bischöfe so festgelegt haben.