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Noch Fragen?

Was ist an der Bezeichnung Nafri für Maximalpigmentierte aus Nordafrika so schlimm?

Österreicher nennt man Össis.
Australier nennt man Aussis.
Amerikaner nennt man Amis.
Deutsche aus dem Westen nennt man Wessis.
Deutsche aus dem Osten nennt man Ossis.
Das einzig vorwerfbare in meinen Augen ist der, dass dieser Begriff bei Twitter auftaucht. Das war nicht sensibel. Aber im Funksprechverkehr bei der Polizei sowie beim Militär wird vieles abgekürzt, um kurz und prägnant zu bleiben, und trotzdem für den Empfänger unmissverständlich.
Frage Nummer 3000066231
Antworten (49)
Tatsächlich ist nicht irgendeine Bezeichnung "schlimm"; teilweise wandeln sich Bedeutungsinhalte sogar von "normal" zu "schlecht" (z.B. "Weib" für ein feminines menschliches Wesen ohne den besonderen Rang einer "Frau" oder gar "Dame") oder umgekehrt (z.B. der bayrische, durchaus auch anerkennende "Sauhund").
Kritisiert am "Nafri" wurde meines Wissens, dass - obwohl eben KEINE Straftat eines wie auch immer zu beschreibenden Täters vorlag, eine bestimmte Gruppe ("nordafrikanisch aussehende Männer"="Nafris", alternativ "Glatzköpfe", "Bärtige", "Menschen in Polizeiuniform",...) - "präventiv" kontrolliert wurde, mit anderen Worten die Polizei eben NICHT "neutral" jeden gleich verdächtig/unverdächtig, sondern die einen (unbescholtenen) Bürger anders als andere (ebenso unbescholtene) Bürger behandelt hat.
Eine solche Ungleichbehandlung von Einzelnen, die sich die Zugehörigkeit zu einer Gruppe (im Gegensatz z.B. zu "Fußballfans"/Hooligans) nicht ausgesucht haben, "von Staats wegen" (nämlich durch die Polizei), ohne dass ein Rechtfertigungsgrund besteht (z.B. eine Täterbeschreibung vorliegt) ist das eigentlich kritisierte Problem; dieses Problem wird sichtbar an der getwitterten "Schublade Nafri", in die die Polizei ihr anscheinend besonders suspekte Subjekte einordnete.
Das Problem ist tatsächlich, dass es die Abkürzung oder auch Bedeutung: Nordafrikanischer Straftäter/Intensivtäter bedeutet und die Leute jetzt maulen, dass durch Optik ein Mensch gleich per se einer Tätergruppe zugeordnet wird.
Ich denke, dass Problem wäre nicht entstanden, wären tatsächlich nur Nordafrikaner gemeint gewesen wären.
Man hätte bei Gesocks bleiben sollen. Da wußte jeder was gemeint war.
Wer, glaubt ihr, wird in der Pariser Metro bevorzugt kontrolliert?
Ich weiss auch nicht warum!
Zunächst muss man den Text richtig zitieren:
...waren auch eine große Zahl Nafris vertreten...
Übersetzt:
...waren auch eine große Zahl Nordafrikanische Intensivtäter vertreten..

Wo ist das Problem?
R.
An der Bezeichnung Nafri (Ez) oder Nafris (Mz) ist gar nichts schlimm, wenn damit Nordafrikanische Intensivtäter gemeint sind.
Was z.B. ist an dem Begriff "Russe" schlimm, obwohl er in Thüringen als Schimpfwort benutzt wird?
Welche Beschimpfung versteckt sich z.B. hinter SEOP?
>Südeuropäische Partner<
Die dumme Pute Peter soll mal lernen zu denken, anstatt zu gackeern.
R.
Ansonsten gilt dieses.
gerade eben schrieb ich( Spaghettifresser) einem gutem Freund (Langnase), lebend in Thailand (Schlitzaugen) eine Mail über dieses Thema.
Ich finde es unverschämt, weltfremd und politisch gefährlich, was sich irgendwelche Sozialpädagogen (Vermutung) herausnehmen.
Es ist eine Verhöhnung der Opfer des letzten Jahres.
Das Konzept ist aufgegangen, es gab im Gegensatz zum letzten Jahr keine nennenswerte Übergriffe.
Solche pseudoliberlare Einwände stärken die rechtsradikalen, es ist einfach nur hirnrissig.
Das dieser Begriff bei Twitter aufgetaucht ist, was soll´s. es ist Fachsprache, und hat m.E. keinerlei rassistische Inhalte.
Jetzt noch mal den vermatschten Link:
Hier
An dem Begriff "Nafri" iat überhaupt nichts schlimm. Er ist nicht rassistisch, sondern bezeichnet neutral die Tatsache, dass es Gruppen von Nordafrikanern gibt, die wiederholt Straftaten begehen. Das ist kein Vorurteil, sondern eine erwiesene Tatasache. Schlimm sind für Simone Peters und Gleichgesinnte nur, dass diese Tatsache überhaupt thematisiert wird. Das darf nicht sein. Die Grünen wollen diese Leute unbedingt im Land halten. Welchen Teil der Bevölkerung vertreten die eigentlich?

Zu den hier latent geäußerten Vorwürfen ist zu sagen, dass die betroffener Nordafrikaner nicht aufgrund ihres Aussehens und ihrer Herkunft kontrolliert wurden, sondern weil sie gruppenweise schon bei der Anreise als alkoholisiert und gewaltbereit aufgefallen sind. Um es im Klartext zu sagen: Die wollten in Köln wieder Randale machen, nur so aus Spaß, weil sie sich nach den Ereignissen des letzten Silvesters sicher waren, dass ihnen danach nichts passiert.

Es waren die gleichen Präventivmaßnahmen, mit denen die Polizei auch gegen gewaltbereite Hooligans vor Fußballspielen vorgeht, indem sie sie aus dem Verkehr zieht. Das findet jeder in Ordnung. Aber wenn es gegen eine verhaltensauffällige Gruppe von Ausländern geht, soll das Rassismus sein? Ich "freue" mich schon, wenn diese Heuchler die nächste Bundestagswahl gewinnen.
Die Ossis sind die schlimmsten.
Ich bin z. Zt. in Neufünfland. Das ist eine ganz andere Welt, keine Kopftuchgeschwader in den Städten. Ich kann es gut verstehen, dass die das nicht haben wollen. Von sozialistischen Heilsbringern, die ihnen Multikulti aufschwatzen wollen, haben die genug. Genau so wie die Polen und die Ungarn.
Und die Tchechen, bei denen gerade das Waffengesetz dahingehend liberalisiert wird, dass jedem tchechischen Bürger das Recht auf Schusswaffen zugebilligt wird. Davon verspricht man sich eine wehrhaftere Bevölkerung gegenüber Staatsterroristen.
Lieber bh_roth,
du magst Australier ja gern »Aussis« nennen, wir selbst nennen uns »Aussies« mit einem »e«.

Viele Grüße aus Oz
Paul
Da sich Islam und Intelligenz gegenseitig ausschließen, enthalte ich mich jeglicher Äußerung.
Paul, sorry, das mit dem fehlenden"e" war ein Versehen. Ich übe schon mal.
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Variationen eines Themas: Die Deutschen und das Untermenschentum ...
Another 2 cent tip.
bh_roth,
Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke
Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke Danke
Siehste, primus/Aralinksi/untertaker/solitude etc., da hastes von deines Herrn und Meister.

Croc lässt grüßen, du edler Ritter.
Die Intelligenz früherer Arbeitskollegen und -Kolleginnen aus nordafrikanischen Ländern ist zumindest höher, als es manche Beiträge hier von deren Autoren vermuten lassen.
Hi Matthew
Du hast mit deiner Aussage wohl recht.

Allerdings ist die Bildung des besagten Personenkreis UND die Reife, mit pluralistischen Gesellschaften umzugehen, ziemlich mickrig.

Man sollte bedenken, dass der Islam die zuletzt gegründete der monotheistischen Religionen ist.
Er wurde begründet von Leuten, die schon in der damaligen Zeit weit hinter den vorherrschenden gesellschaftlichen Entwicklungen zurücklagen.

Nicht mal die Juden haben sich so eng auf geografische und personelle Fixpunkte konzentriert.

Denn letztlich war es doch die Grundidee des "Einen Gottes", zumindest lokal unabhängig zu sein.

R.
Hi Rentier,

gehen wir das mal der Reihe nach durch:
  • Allerdings ist die Bildung des besagten Personenkreis UND die Reife, mit pluralistischen Gesellschaften umzugehen, ziemlich mickrig.

    • Wenn Du mit "besagtem Personenkreis" Nordafrikaner meinst, dann sind meine früheren Kollegen ein probates Gegenbeispiel.
    • Wenn Du damit Menschen am Rand der Gesellschaft meinst, dann kenne ich den (unter anderem) aus kirchlicher Jugendarbeit an sozialen Brennpunkten. Und nein, damit sind keine Gebetskreise gemeint, sondern Sozialarbeit, die sich an einem sehr "rauhen" Klientel orientiert. Ich habe das nie hauptamtlich gemacht, habe dafür auch gar nicht die Ausbildung, bin aber das eine oder andere Mal als ehrenamtlicher Helfer bei Ferienaktionen dabei gewesen. Das hat mich des öfteren auch an meine persönlichen Grenzen und darüber hinaus gebracht und ich bin froh, dass es immer auch Profis gab, die manche Situationen aufgefangen und in den Griff bekommen haben. (Und ganz sicher nicht, indem sie irgend jemandem den Kopf gestreichelt haben, wie manche Leute gerne annehmen möchten, die damit ganz sicher keine Erfahrung haben. Aber indem Sie trotz aller Klarheit und Entschiedenheit und manchmal auch Härte, den Respekt vorgelebt haben, den Sie einfordern)
    • Zwar gibt es da Unterschiede, zwischen Nordafrikanern, "anderen Muslimen", "anderen nicht-muslimischen Nationen" und Deutschen. Ich habe diese Unterschiede aber als eher marginal erlebt.


  • Man sollte bedenken, dass der Islam die zuletzt gegründete der monotheistischen Religionen ist.
    Er wurde begründet von Leuten, die schon in der damaligen Zeit weit hinter den vorherrschenden gesellschaftlichen Entwicklungen zurücklagen.

    • Ich empfehle Dir, mal den "Medicus" zu lesen. Das ist zwar kein Tatsachen-Bericht, aber m.E. sehr gut recherchiert. Es hat im nahen Osten einige Hochkulturen zu muslimischer Zeit gegeben. Und einiges in unserer Kultur haben wir von den Arabern übernommen.
    • Dass eine Kultur sich auch zurück entwickeln kann, dafür ist ja gerade auch Deutschland ein schlagendes Beispiel: Stichwort 1933-1945. Aber auch in der Gegenwart: Pegida oder die Wahlerfolge der AfD. Und ja, ausserhalb Deutschlands ist das in den letzten Jahrzehnten auch in muslimisch geprägten Ländern in extremer Form der Fall.


  • Nicht mal die Juden haben sich so eng auf geografische und personelle Fixpunkte konzentriert.
    Denn letztlich war es doch die Grundidee des "Einen Gottes", zumindest lokal unabhängig zu sein.

    • Uff! Als Nomaden in der Wüste, braucht es in erster Linie einen Gott oder eine Götterwelt, die nicht auf bestimmten Bergen thront (Olymp) oder in bestimmten Felsen oder Bäumen. Das mit dem "Einen Gott" hat wohl eher etwas damit zu tun, zwölf Stämme, mit jeweils einem ausgeprägten Nationalismus unter einen Hut zu bekommen. Moses hatte da ja anfangs so seine Schwierigkeiten, bevor er dann die Bundeslade zimmern ließ und den "Einen Gott" postuliert hat.
    • Nachdem die Israeliten dann sesshaft wurden, gab es dann einen Tempel mit goldenem Dach. Wenn das kein geografischer Fixpunkt ist ...
      Allerdings gab es in Form der Pharisäer eine "Reformatorische Bewegung", die dann die Thora in den Mittelpunkt gerückt und damit das rabbinische Judentum begründet haben. Vermutlich ist diese dezentrale Organisation der Hauptgrund dafür, dass das Judentum das babylonische Exil als Religion überlebt hat.

Hallo Matthew

Zunächst einmal will ich darauf hinweisen, dass du gut gezielt an meinen Statements vorbei argumentierst.

Da wäre der erste Teil, was hat die von die erwähnte Klientel mit der Ausbildung und gesellschaftlichen Einstellung der Bewohner des vorderen Orients und Nordafrikas zu tun?
Nichts.
Das Problem begann schon mit der Anwerbung der Gastarbeiter, auch der aus Europa.
Die gut Ausgebildeten aus den Städten sind nicht gekommen, sondern die Ziegenhirten und Buschräuber.
Allein die Vorstellungen einiger später aus der Türkei gekommenen "Gastarbeiter" über Mein und Dein und den gesellschaftlichen Umgang ließ einem die Haare zu berge stehen.
Wie bei jeder, wie auch gearteten Gruppe, gibt es auch in der diskutierten Gruppe Leute, die sich zumindest nach außen einreihen.

Zweiter Punkt
Um 610, als sich Mohammed zum Propheten berufen fühlte, gab es genau zwei Hochkulturen, das römische Reich und die Sassaniden.
Die um diese Zeit gegründeten Reiche der Göktürken, Hephtaliten und Hunnen hatten sich ihre Plätze erkämpft, aber nicht die kulturelle Höhe der beiden Großreiche.
Als Mohammed 622 nach Medina auswanderte, hatte er weniger göttliche Eingebungen als die Idee, die vorhandenen Sippen- und Stammesbindungen für seine Pläne zu nutzen.
Alle, bis ca. 680 erfolgten Kriegszüge hatten nur ein Ziel, den wechselnden Verbündeten Beute und Macht zu verschaffen; das entsprach auch dem Naturell der meist räuberisch in der Wüste lebenden Gründungsstämme.
Ab 670, mit den Umayaden kam die Einsicht, dass man die Besiegten nach dem Beispiel der Großreiche entweder eingliedert oder Tribut zahlen lässt.
Und damit erfolgte natürlich auch die Übernahme der kulturellen Errungenschaften der Vorgänger.

Die den Arabern (damit sind die späteren Kalifen ab ca. 690 gemeint) zugeschriebenen Erfindungen sind zum großen Teil Übernahmen von den Sassaniden, den Griechen und den Römern.
Man muss bedenken, dass erst um 630 von der aramäischen Umgangssprache auf Arabisch umgestellt wurde.
Dass die von den Muslimen übernommenen Entwicklungen ihren Weg zu uns über die besetzten Gebiete genommen hat, ist ja Basiswissen.

Dritter Punkt
Genau das, was du im ersten Unterpunkt behauptest, traf auch für die verstreuten und verschieden Lokalgötter anbetenden "Araber" zu.
Nur die Juden haben den Tempel nicht als DAS zentrale Heiligtum angesehen, Gott war überall!
Den Grund hast du ja genannt (Rabbinertum).
Nach einer kurzen Zeit (bis ca. 500) verschob sich das muslimische Gottesbild wieder hin zu den Fixpunkten Mekka und Medina; ohne aber die Universalität Gottes zu verlieren. Diese ermöglichte einerseits das ungehinderte Ausbreiten ohne regionale Götter vertreiben zu müssen, beließ aber die lokale Verehrung mit dem Beten nach Mekka bei, das nicht allein als archaisches Kulturelement mit dem Koran weitergegeben wurde.

Der Koran ist eine Momentaufnahme aus den ersten 7 Jahrhunderten nach Chr.
Die damals vorherrschenden Sitten und Gebräuchen wurden festgeschrieben und unverändert in die heutige Zeit mitgeschleppt, obwohl sie zu ihrer Zeit nur geeignet waren, die Gebräuche wilder Wüsten- und Steppenbewohner darzustellen.

Ein gläubiger Muslim wird NIE eine andere Gesellschaftsordnung anerkennen, weil diese im Gegensatz zur vom Koran geforderten Ordnung steht.
Und der Koran macht aus jeder nicht muslimischen Ordnung Feinde.
Übrigens kann man die verbissene Auseinandersetzungen zwischen den muslimischen Strömungen, hauptsächlich Sunniten und Schiiten seit dem 7. Jhd durchaus mit den Spaltungskämpfen der Christen vergleichen.

Und ich gebe dir auch einen guten Tipp: wenn du schon historische Fiktion liest (was an sich nicht schlecht ist), runde dein Bild durch begleitende historische Daten ab.
R.
Hallo bh_roth
Wie kommst du eigentlich auf das schmale Brett, die Nafris seien alle dunkler Hautfarbe?

Maximalpigmentiert ist sogar noch bei schwarz anzusiedeln...
@ing: "minderwertigem Genmaterial" Nominativ. An das Ende eines Satzes wird übrigens ein Punkt gesetzt.
Was Du nicht alles so weißt ...
Den Kampf um das letzte Wort gewinnt stets der Dumme.
Gar nicht wahr.
@Rentier
Wie wir alle Wissen, gibt es in der Geschichte (zumindest fast) aller Religionen Vorkommnisse und Schriften, die sie in einem schlechten Licht darstehen lassen.

Zum Ersten Teil: Zumindest einen Teil jast Du richtig verstanden: Es gibt Leute, die von irgendwo her stammen, aus Deutschland oder von sonst woher. Es gibt zum Anderen Menschen mit problematischen Verhaltensweisen. Das korreliert aber mit anderen Merkmalen. Mit der Herkunft hat das nur in sehr geringem Maße zu tun. Du sagt in Deiner Antwort, es habe nichts miteinander zu tun: Auch gut!
Anschließend behauptest Du dann das Problem hätte schon mit den Gastarbeitern angefangen ... Nun zum einen widersprichst Du Dir damit selbst.
Und mir stehen aus anderen Gründen die Haare zu Berge. Alt- und Neo-Nazis gehören dazu und natürlich auch andere Leute mit problematischen Verhaltensweisen. Und die kommen durchaus auch aus anderen Ländern, aber nicht überwiegend.
Was Leute angeht, die ein problematisches Verhältnis zu "Mein oder Dein" haben, dazu zählen für mich auch Leute, wie Winterkorn, Zumwinkel oder eine Menge Banker, die die Bankenkriese verursacht haben, aber 7-stellige Boni einstreichen.

Zu Zwei: Wenn man sich nur das auswählt, was einem in den Kram passt.
Wie wäre es zum Beispiel mit Bagdad? Wurde erst später gegründet und hat sich dann, zu einem der weltweit führenden wissenschaftlichen und kulturellen Zentren entwickelt. Das die dort nicht das Rad neu erfunden haben, geschenkt. Sie haben sehr eifrig gesammelt (vor allem was entlang der Seidenstraße zugänglich war: von Griechen, Römern, Indern, China, ...) und sich mit anderen Ideen sehr erfolgreich auseinander gesetzt. Für mich durchaus ein Merkmal einer hoch entwickelten, und vor allem toleranten und weltoffenen Kultur. Zu einer Zeit, in der das Christentum übrigens in tiefer Barbarei versunken ist. Das mit Bagdad war dann mit der Zerstörung, ich glaube durch die Mongolen erst mal zu Ende.
Oder wie wäre es mit Südspanien unter dem Einfluss der Mauren? Oder Afrika südlich der Sahara? Jetzt kein Beispiel für eine eigenständige Hochkultur, aber der Islam hat dort überhaupt erst eine Schriftkultur hin gebracht. Und zu damaliger Zeit auch eine tolerante Kultur. Stichwort "Timbuktu" Das war ja auch mit ein Grund dafür, dass die Salafisten dort (und anderswo) alte Kulturdenkmäler zerstört haben, auch und gerade solche, die in einer muslimischen Tradition erbaut wurden, aber trotzdem nicht in ihr enges Weltbild gepasst haben.
In den Nachrichten sind im Moment vorwiegend die Intolleranten unter den Muslimen. Soweit korrekt.

Zu Drei: Das mit den Rabbinern hat im Judentum zwar eine rund 2000jährige Tradition, also durchaus schon ziemlich lange. Im Wesentlichen aber seit dem Babylonischen Exil. Davor war ein Tempelkult (goldenes Dach) und eine ausgeprägte Priester-Aristokratie dominant. Mit der Zerstörung des Tempels und der Zerschlagung der Aristokratie, war damit dann Ende, so dass dann das rabbinische Judentum im Exil die einzige Möglichkeit war, die Religion überhaupt zu erhalten. Je nachdem, welche Zeit Du betrachtest gab es also durchaus eine sehr zentrale Ausrichtung des Judentums, auch wenn das schon sehr lange her ist.

Du schreibst: "Ein gläubiger Muslim wird NIE eine andere Gesellschaftsordnung anerkennen, weil diese im Gegensatz zur vom Koran geforderten Ordnung steht.". Wie viele Muslime kennst Du eigentlich? Ja, die Forderung steht so im Koran. Sie steht übrigens analog auch in der Bibel: Apostelgeschichte 5, 29 z.B.
Und es gibt Leute, die das dogmatisch so vertreten, bei den Muslimen genauso, wie bei den Christen. Und ähnliche Stellen gibt es sicherlich auch in der Thora, und Juden die das ebenfalls so vertreten würden. Und dann gibt es andererseits Menschen, die Nachdenken und ein ganz normales Leben führen. Die Mehrheit. Ebenfalls in allen Religionen. Weder Engel noch Teufel, sondern ganz normale Menschen, mit ihren Macken und ihren Liebenswürdigkeiten.

Den Tipp mit den historischen Fakten kann ich gerne an Dich zurück geben. Dazu kann es nicht schaden, einfach mal mit den Menschen zu reden.
@ ing793

Du schriebst: " ...dafür läuft in Neufünfland anderes Gesocks in recht hoher Konzentration herum"

Das stimmt zwar leider, aber ziehst du auch die richtigen Schlüsse daraus? Sowohl die SED, die KPdSU u.a. haben propagiert, mit ihrer kommunistischen Ideologie den vollkommenen sozialistischen Menschen zu schaffen. Und das Ergebnis ist: Rechtsradikales Gesocks.

Etwas Ähnliches erleben wir gerde hierzulande. Die Leute haben die Bevormundung derer, die beim Marsch duch die Institutionen oben angekommen sind, einfach satt, Multikulti, Veggie-Day, jetzt Extrasteuer auf Fleischprodukte, usw. Das erklärt m.E. den Erfolg der AfD, nicht die üblichen, nicht haltbaren Erklärungen (soziale Verlierer, Angst vor der Globalisierung usw.) Das erklärt übrigens auch den Erfolg von Donald Trump. Der Genosse Trend verlässt die Linken. Leider wird die Mitte, in die ich mich einordne, immer unbedeutender.

Bevor die üblichen Verdächtigen wieder aufheulen, dass ich die AfD verteidige: Etwas zu verstehen und das auszusprechen heißt nicht, sich damit gemein zu machen.
@ ing793

Wehe, man drückt sich nicht hunderprozentig exakt aus ...

Natürlich meinte ich die vorgeschlagene Erhöhung der Mehrwertsteuer auf 19% für Fleischprodukte, so kam es in den Nachrichten, so habe sogar ich es verstanden. Trotzdem danke für die Belehrung. Mit Extrasteuer meinte ich, dass speziell eine Steuer aus ideologischen Gründen erhöht werden soll, keine neu eingeführte Zusatzsteuer.

Außerdem meinte ich nicht, dass die Grünen das Land beherrschen, wohl aber ihre Denke, die sich als ungeschriebene Meinungsführerschaft durchgesetzt hat. Das geht bis in die CDU, siehe Klimaschutz, Energiewende und Flüchtlingspolitik. Ich sage nicht, dass das schlecht ist, sondern nur, dass es es so ist. Kritisch sehe ich nur, dass die Deutschen in guter alter Tradition wieder mal zeigen, wie überlegen sie den anderen Ländern sind, anstatt sich mit ihnen abzustimmen, wie es in einer Gemeinschaft eigentlich sein sollte.

"Exakt" kann ich auch. Du schreibst, dass die Menschen zurück zu den Nationalstaaten wollen, dabei leben wir in Europa noch in Nationalstaaten. Auch die US-Amerikaner wollen nicht zu Nationalstaaten zurückkehren, welche sollten das sein? Alle Amis haben eine amerikanische Identität, egal ob sie in Texas oder Kalifornien leben.

Eine europäische Identität haben wir nicht. Kein Italiener will wie ein Deutscher sein, kein Franzose wie ein Pole, kein Däne wie ein Portugiese. Deswegen blebien die VSE Utopie, m.E. sogar eine brandgefährliche Utopie, weil sich jetzt schon abzeichnet, dass die Fliehkräfte größer als die Bindungskräfte werden.

Man kann das Nationalstaatdenken als überholt ansehen, darf aber nicht den Fehler machen zu übersehen, dass es überall sehr stark ausgeprägt ist. Vielvölkerstaaten funktionieren nicht (einzige Ausnahme ist die Schweiz). Schon die jüngere Geschicht lehrt uns das. Tito hat mit harter Hand Jugoslawien zu einem Vielvölkerstaat vereint, und als er weg war, ist das Ding explodiert.

Man darf Träume haben, aber dabei die Realität nicht übersehen.
Dorfdepp,
weshalb schreibst du nicht gleich das, was du meinst?
Dann brauchst du dich nicht – nachdem du darauf hingewiesen wurdest, dass dein Geschreibsel mal wieder Unfug ist – nicht wie ein Aal zu winden und zu schreiben »… natürlich meinte ich …«
Welch weise Worte, fürwahr. Doch von sachlicher Argumentation wieder mal keine Spur.
Dorfdepp,
du hast den Unfug von »Extrasteuer auf Fleischprodukte« geschrieben.
Nicht ich.
Gute Nacht, ich gehe in’s Bett.
🌖
Paul
Ja, habe ich geschrieben. Aber was hat die sture Rumreiterei auf formalen Fehlern mit sachlicher Diskussion zu tun?
Dass exzessiver fleischkonsum, der Klima- und Umweltschäden verursacht, nicht auch noch subventioniert werden sollte, sagt einem eigentlich schon der gesunde Menschenverstand.
Moment mal...
"Subvention" ist laut Wikipedia eine Leistung aus öffentlichen Mitteln an Betriebe oder Unternehmen. Wohlgemerkt: der Staat gibt Geld dazu, damit letzten Endes der Endverbraucher ein Produkt billiger erwerben kann.
Fleisch ist zurzeit mit einem reduzierten Mehrwertsteuersatz belegt. Das heißt zunächst einmal, dass der Staat kein Geld weggibt, sondern erhält. Okay: er erhält nicht soviel, wie er bei einem vollen Mehrwertsteuersatz erhalten würde. Aber es ist schon eine Frechheit, die Aussage "Ich nehme Dir weniger weg als ich gerne würde oder könnte" als Subvention darzustellen.

Im Übrigen bin zur Abwechslung sogar ich mal mit Dorfdepps Argumentation zumindest teilweise einverstanden: es geht weniger um Nationalstaaten als um staatliche Bevormundung. Trump ist unter Anderem deswegen Präsiden geworden, weil er sich ganz bewusst NICHT politically correct ausgedrückt hat. AfD-Wähler, Trump-Wähler etc wehren sich zunächst einmal gegen eine zumindest subjektiv so empfundene Bevormundung: wir sagen dir, was Du essen darfst, was du sagen darfst, damit auch: was du denken darfst. "Nigger" geht nicht, "Pussy" geht nicht, "Nafri" geht nicht - irgendjemand könnte sich ja in irgendeiner Weise durch irgendein Wort irgendwann einmal diskriminiert fühlen. Und wenn durch dieses "könnte eventuell" in vorauseilendem Gehorsam Spinner von "Professorx reden (wollen) oder der Umebenennung des Martinsumzugs in Sonne-Mond-Und-Sterne-Fest das Wort reden, ist es einfach irgendwann zu viel, dann platzt der Schädel und die lange unterdrückte Wut bricht sich Bahn. Leider tut sie dieses dann unkontrolliert und enthemmt und es kommt zu Dingen, die die wenigsten erwartet haben.
Hallo Matthew
Tut mir leid, das sagen zu müssen, aber du hast mit Allgemeinplätzen wieder voll am Ziel vorbei laviert.
Nichts von dem, was du behauptest, habe ich in Frage gestellt.
Ich wüsste auch nicht, dass H. Winterkorn als Analphabet aus Anatolien gekommen ist.
Aber machen wir es kurz, ich habe die Entwicklung des Islam bis ins 8. Jhd beschrieben, bezogen auf die Gesellschaftlichen Spitzenkreise.
Das Fußvolk ist damals wie heute im Dunklen gehalten worden.
Übrigens stammen die ärztlichen Erkenntnisse deines "Medicus" von den Juden.
Du brauchst auch keine Fakten mehr sammeln, für mich ist diese unfruchtbare Diskussion beendet.
Noch eines zu deinem letzten Absatz, bist du sicher, dass die Menschen, die zu uns flüchten, die historischen Tatsachen kennen?
Ich bin mir jedenfalls sicher, dass der Antrieb, zu uns zu kommen, mehr pekuniärer Art ist.

R.
Man muß feststellen das durch einige, wenn auch wenige das sprachliche und auch besonders das ausdrückende Niveau deutlich zugenommmen hat.

Ich bin schockiert.
Coredlier, ist Dir das zu hoch :-) oder zu wenig lustig :-)

Ist bei dem Thema wohl nicht anders zu erwarten. Stell' doch einfach selbst mal wieder eine neue Frage ...
Alien13, was bist du denn fürn Kasper??? Kannst mal gleich nen Schuh machen du Affe.
Damit das Niveau wieder ein wenig nach unten gezogen wird, haben wir ja schließlich Dich . . . .
Schmarotzer.
@ ing793

Deine Deutung, warum Leute die AfD wählen, ist recht simpel. Einfache Erklärungsmuster helfen dabei aber nicht. Die These, dass nur ungebildete Verlierer AfD-Anhänger sind, ist für das politische Establishment bequem, aber wissenschaftlich nicht haltbar. Die Wahlforschung hat festgestellt, dass die AfD auch in bürgerlichen und gebildeten Kreisen Anhänger hat.

Ich hatte (wohl leider erfolglos) versucht, einen anderen Deutungsansatz anzubieten, der sich historisch etwas weiter erstreckt.

Nach Kriegsende machten viele alte Nazis übergangslos Karriere in der neu gegründeten BRD. Erst die Studentenrevolte der 1968-er, die übrigens in Frankreich ihren Anfang hatte, brachte ein Umdenken hervor. Dieses Umdenken war so erfolgreich, dass es sich immer weiter entwickelte und sich auf alle Gesellschaftsbereiche ausdehnte. Das führt sich bis heute fort, indem "linkes" Denken Mainstream ist, und traditionelles konservatives Denken als "rechtsradikal" verunglimpft wird.

Die linken Volksbeglücker (daher auch die erwähnte Parallele zum "real existierenden Sozialismus") gingen in ihren Forderungen immer weiter, die Gesellschaft in ihrem Sinne zu formen.

Das gefällt nicht jedem, es wurde lange Zeit erduldet, und jetzt regt sich Widerstand. Da sind historische Zusammenhänge, das ist nicht neu, wenn ein Pendel zu weit nach einer Seite ausschlägt, schlägt es irgendwann einmal wieder zur anderen Seite aus.

Es war das große Verdienst der alten BRD mit ihrer sozialen Marktwirtschaft, diese Pendel im Gleichgewicht gehalten zu haben. Dieses Gleichgewicht endete mit dem Zusamenbruch des Ostblocks und der dann erstandenen Wiederbelebung des hässlichen Kapitalismus. Es war das Versagen der SPD-Regierung unter Schröder, die soziale Marktwirtschaft dereguliert zu haben und dem Shareholder-Kapitalismus alle Schranken wegzuräumen.

Wie sollten sich die Leute artikulieren, die dem linken Mainstream nicht folgen wollen? Die CDU fällt aus, die hat die SPD links überholt. Die FDP wurde bedeutungslos und ist weitgehend verschwunden.

Ich glaube nicht, dass die gemäßigten Konservativen die Positionen die radikalen Positionen der AfD gutheißen, aber sie finden dort eine Chance, wieder politisches Gewicht zu erhalten. Ich sehe das nicht als Rechtsruck der Bevölkerung, sonder eher als einen Hilferuf.
ing, ich bin mit Deiner Analyse des AfD-Wählers durchaus einverstanden; ich sehe da keinen Widerspruch, sondern eher eine Ergänzung. Da dieser Thread hier ursprünglich die Politcal Correctnes am Beispiel des "Nafri" zum thema hatte, habe ich mich auch nur darauf bezogen, um den Bogen nicht zu weit zu spannen.
Das Thema "Warum wählen die Leute eine Partei wie die AfD" ist eher komplex und hat viele Ansätze, die einander nicht ausschließen müssen. Es gibt einfach keine einfachen Antworten, obwohl gerade die AfD-Wähler diese oft gerne hätten!
Das Thema mag sich etwas verselbstständigt haben, ist aber nicht völlig von der Frage abgewichen. Eine Klientel, die sich darüber echauffiert, ob man latent kriminelle Nordarfikaner Nafris nennen darf, sollte sich glücklich schätzen, keine anderen Sorgen haben zu müssen. Diese Klientel hat aber kein Recht, Andersdenkene mundtot machen zu wollen.
Ach Rentier,
die halbe Wahrheit ist eine ganze Lüge.
Offensichtlich gefallen Dir meine Argumente nicht. Aber sie als Allgemeinplatz zu bezeichnen, und zu behaupten, sie gingen am Thema vorbei ist blanke Rabulistik.
Ich habe Dich darauf hingewiesen, dass Du Dir Deine "Wahrheit" aus den Versatzstücken zusammenbaust, die Dir in Dein Weltbild passen und den Rest ignorierst. Nun behauptest Du, Du hättest das nicht in Frage gestellt. Richtig: Nicht in Frage gestellt, sondern komplett ignoriert.
Das das "Fußvolk" sich "im Dunklen" bewegt allerdings, ist ein Allgemeinplatz Deinerseits. Das tut es mehr oder weniger in jeder Kultur. Und überall durchaus mit "Nachhilfe" der jeweils herrschenden Schichten. Als Unterscheidungsmerkmal ist es also völlig untauglich.

Und richtig, Du hast die Entwicklung bis etwa zum 8. Jahrhundert beschrieben, weil diese Epoche Deiner Argumentation nützt, während sich aus der danach einsetzenden Entwicklung andere Aspekte ergeben hätten. Aber davor kneifst Du.

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Das man als Analphabet aus Anatolien kommen müsste, um ein problematisches Verhältnis zu "Mein oder Dein" zu haben ist ja nun auch völliger Unsinn.

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Die Entwicklung, die ab ca. dem 8 Jahrhundert im Nahen Osten und Nordafrika eingesetzt hat, war von großer Weltoffenheit geprägt. Und ja, in Bagdad befand sich die zu dieser Zeit größte Bibliothek der Erde und ja, man hat gezielt Wissen aus aller Welt gesammelt und im Austausch gestanden. Das Wissen kam, nicht nur, aber in großem Maße auch von den Juden. Sowohl im Nahen Osten, als auch z.B. im Bereich des heutigen Marokko und Südspanien, aber auch an verschiedenen weiteren Orten gab es ein relativ friedliches und florierendes Nebeneinander von Juden, Christen und Muslimen. Das man in Bagdad nicht alles neu erfunden hat, darauf hatte ich bereits hingewiesen.
Weltoffenheit und Austausch halte ich für wesentliche Merkmale einer Hochkultur. Du scheinst das anders zu sehen.

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Was Deinen letzten Absatz betrifft: Unser Thema waren gar nicht Flucht- und Migrationsgründe, sondern Kultur und Bildungsstand.
Wenn, wie Du glauben machen willst (und selbst zu glauben scheinst) nur Ziegenhirten von dort hierher kommen würden, dann stellt sich die Frage: Wo sind denn dann meine früheren Kolleginnen und Kollegen, die meiner Frau und unsere Nachbarn eigentlich her gekommen.
Aber dazu müsste man sich ja mit Fakten auseinander setzen. Was Du Anderen gerne absprichst, selbst aber äußerst selektiv tust.

Aber sei es drum: Wenn man nicht gerade völlig vernagelt ist, sollte kurzes Nachdenken zu der Erkenntnis führen, dass es verschiedene Gründe gibt, zu flüchten oder zu migrieren. Das ist im übrigen auch der (eigentlich gar nicht so schwer verständliche) Grund dafür, dass rechtlich und politisch zwischen Flüchtlingen auf der einen Seite und Migranten auf der anderen Seite unterschieden wird. Für beide gelten unterschiedliche Gesetze.
Wer aus pekuniären Gründen zu uns kommt, und ja, die gibt es natürlich auch, und nicht nur in homöopathischen Dosen, würde wohl kaum die Risiken eingehen, die durch die große Anzahl von ertrunkenen oder sonst getöteten Flüchtlingen belegt sind.