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Noch Fragen?

Was ist der Unterschied zwischen einem Agnostiker und einem Atheisten?

Frage Nummer 3000053086
Antworten (21)
Hallo Amos
Die Agnostiker verneinen die Annahme von höheren Wesen, die Atheisten verneinen die Existenz derer.

Wenn du denn eine ernsthafte Antwort haben willst.

Gruß
R.
Der Atheist glaubt nicht, dass es Gott (oder Götter) gibt.
Der Agnostiker glaubt nicht, dass man die Existenz Gottes (oder Götter) beweisen kann.

Der Atheist ist sicher, der Agnostiker zweifelt.
So groß ist der Unterschied nicht. Es gibt auch noch den Positivisten. Alle drei eint die Weigerung, sich die richtigen Fragen bis zur letzten Konsequenz zu stellen, weil die Antwort unbequem sein könnte.
Agnostiker sind verwirrt atheisten hingegen sind verwirrt und wissen nicht von was sie reden.
Mooooment, so einfach ist das auch nicht.
Ich bin Atheist, verwirrt, aber ich weiß wovon ich rede.
Lieber Opal: wieder genesen und fit? Alles Gute!
Amos, jepp, bin ausm KH wieder raus und soweit scheint erstmal alles in Ordnung.
Opal ist zurück, ich kann euch ja nicht hier alleine lassen ;-)))
aus dem Buch Warum ich kein Atheist bin:

Man stelle sich vor: ein Atheist, ein Philosoph und ein Theologe sind zusammen in einem dunklen Raum gesperrt. Sie sollen eine schwarze Katze finden: Der Atheist sucht erst gar nicht. Für ihn steht fest: Es gibt keine schwarze Katze in diesem Raum. Der Philosoph tappt fleißig im Dunkeln herum, um die Katze zu suchen. Aber seine philosophischen (Be-)Griffe sind ein Haschen nach Wind. Der Theologe schreit sogleich: „Ich hab sie!“ Es ist aber nur eine Behauptung.

Die Frage ist, ob sich die schwarze Katze tatsächlich im Raum befindet. Gibt es die Katze und kann man sie wirklich finden?
Gut!
Gut galt auch Opal.
@dorfdepp: gäbe es tatsächlich eine Antwort, wäre dies das Ende des Glaubens.
Die Behauptung, die von Dir genannten Typen würden sich Fragen nicht stellen, ist nicht haltbar (genausowenig übrigens wie der mögliche Umkehrschluss, dass alle, die die gleiche Antwort wie Du gefunden haben, sich vorher irgendeine Frage gestellt hätten).
Da es keine oblektiv richtige Antwort gibt, ist es auch bei letzter Konsequenz der Gedanken sowohl möglich als auch zulässig, eine andere Antwort zu finden.
Im Grunde genommen gibt es keinen fundamentalen Unterschied zwischen einem wirklich überzeugten Gläubigen und einem wirklich überzeugten Atheisten. Beide glauben an etwas, der eine an die Existenz, der andere an die Nichtexistenz eines Gottes.
@ing
Das sehe ich aber deutlich anders. Mit der Behauptung ich glaube an die Nichtexistenz, würde ich ja gleichzeitig den Gläubigen ein Argument für ihre These geben. Wenn ich in meinen Geldbeutel schaue und da ist nichts, dann ist da nichts. Ich habe nicht nur den Glauben es ist so, sondern ich sehe die Tatsache vor Augen, der Beutel ist leer. Genauso verhält es sich für mich mit Gott. Soweit ich sehen kann nichts und keinen einzigen brauchbaren Beweis für die Existenz eines Gottes. Da braucht es nicht den Glauben an eine Nichtexistenz, sondern es ist eine Tatsache. Der Einzige der einen Glauben hat, ist der Gläubige, der Rest stellt sich den Tatsachen und nicht dem falschen Glauben.
Was der Glaube mancher "Kulturen" z. Zt. anrichtet, muss nicht erläutert werden.
@machine
Und das Schlimmste ist, die glauben auch an den einzigen und wahren Gott.
Lieber rayer, exakt das wollte ich nicht ausführen, sonst gibt es wieder Mecker wie von ...
Natürlich geht es hier nicht um Wissen, sondern um Glauben. Darüber streite ich nicht, sondern über die Methodik, wie das angegangen wird.
@ ing793
Wer sich die Frage stellt, ob das Universum ohne Ursache aus dem Nichts entstanden ist, ob sich das Leben ganz von allein in seiner jetzigen Form entwickelt hat, beides entgegen aller Naturgesetze, wird je nach Überzeugung zu einer anderen Antwort gelangen. Mich befriedigt es nicht, einfach zu sagen, das können wir nicht wissen, Schluss, Ende, aus. Einen Gott einfach auszuklammern ist für mich eine kastrierte Option bei der Suche nach einer Antwort.
@ rayer
Gott kann nicht bewiesen werden. Aber dein Beispiel überzeugt nicht. Du kannst in deinen leeren Geldbeutel schauen, und da siehst du nichts. Du kannst in einen hochenergetischen IR-Laser schauen, und du siehst da auch nichts. Dass da etwas war, merkst du erst, wenn du hinterher nichts mehr siehst. Deine Schlussfolgerung der Tatsache der Nichtexistenz ist unseriös, weil du sie nicht beweisen kannst.
@ machine
Die Religionen an sich richten kein Unheil an, nur fanatische Menschen, auch heute. Wären die Religionen Schuld daran, müsste deren Überwindung Heil über die Menschheit gebracht haben. Hitler, Stalin, Mao, Pol Pot und deren Anhänger waren glühende Atheisten, aber sollen das die besseren Menschen gewesen sein? Es ist nicht die Religion oder die Ideologie, es sind immer die Menschen.
@dorfdepp: auch wenn es Dich nicht befriedigt: selbst Du weißt es nicht.
Du empfindest es als Kastration der Möglichkeiten, einen Gott auszuschließen. Da gebe ich Dir übrigens sogar Recht, ich schließe ihn nicht aus.
Aber seine Existenz zu postulieren ist bei konsequenter Beachtung Deiner Argumentation genau die gleiche Kastration der Möglichkeiten.
Es gibt schlicht und einfach zwei Möglichkeiten und es mag jeder dabei seine Wahl treffen oder auch nicht.
Lieder rayer, meine Aussage bezog sich auf das heutige Geschehen. Alles Weitere wie Kreuzzüge, Zwangschristianisierung und seinerzeit päpstliche Weltherrschaft können in diesem Forum nicht sinnreich diskutiert werden.
"Lieber rayer", ein Tor könnte "liederlicher" rayer erlesen, was zu vermeiden ist.
Ich glaube, es gibt drei Möglichkeiten.
Es ist mir egal, ob es Götter gibt oder nicht.
Der Agnostiker glaubt, dass er nichts weiss, und der Atheist weiss, dass er nicht glaubt.