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Noch Fragen?

Was ist eigentlich der Instinkt?

Ist es das vielzitierte ‚Bauchgefühl’, das für uns Entscheidungen fällt.
Ist es jedem Lebewesen angeboren. Scheinbar wissen ja alle Lebewesen, was in speziellen Situationen zu tun ist, man sagt dann, das ist instinktiv geschehen.
Ich bin der Meinung, dass der sogenannte Instinkt die Summe und die Essenz der Erfahrungen aus den vielen (eigenen) Leben vor dem jetzigen Dasein ist.
Nur so kann das Leben, gleich welcher Art, sich entfalten und entwickeln...
Frage Nummer 3000065971
Antworten (22)
Für mich bedeutet Instinkt, dass ich in meinem EINZIGEN Leben jetzt und hier gelernt habe.
Zum Beispiel sehe ich in der Mimik der Leute, ob sie mich anlügen.
Das läuft auf einer Metaebene ab.
Mein Gehirn (ohne dass ich es bewusst merke) analysiert mein Gegenüber und ich fühle mich unwohl. Dann analysiere ich die Mimik und kann sicher sagen, ob - oder ob nicht.

Zurück zu den vielen Leben. Da glaube ich nicht daran.
Wenn dieses Leben zuende gehen sollte, sehe ich für mich das Grosse Ende, Schluss, Fini, Vorbei!
... und jetzt bringen wir die beiden Sachen noch zusammen:
- es gibt einen angeborenen Instinkt. Das Gehirn ist bei der Geburt (egal ob Amöbe oder Mensch - bei einigen ist der Unterschied ja gar nicht so groß) "vorverdrahtet". Der Schaltplan dafür ist das Resultat der Evolution, also, wenn man so will, der vielen Leben vor dem eigenen.
Man kann das übrigens religiös sehen oder auch nicht. Ich sehe weder zu dem einen noch zu dem anderen einen unauflösbaren Widerspruch.

- dazu kommt der erworbene Instinkt. Das wäre dann die Summe derjenigen Anteile an Gelerntem, die sich unserem Bewusstsein entziehen, z.B. weil durch ständiges Training Automatismen entstehen.

Beides zusammen führt dazu, dass bestimmte Verhaltensweisen ohne Überlegung quasi unkontrolliert ablaufen.
@wokk
Das, was Du beschreibst, würde ich eher als Intuition bezeichnen.
Der Instinkt erleichtert das Überleben.
Der Übergang zwischen beiden ist sicherlich nicht genau zu definieren.
Doch wie wird das 'Wissen' zum Überleben übermittelt, allein in den Genen wäre wahrscheinlich etwas kurz gegriffen...
@ing793
Du schreibst von einem erworbenen Instinkt, ich würde diesen Vorgang eher als Reflex bezeichnen.
Wie auch immer, sicherlich hängen Instinkt, Intuition und Reflex in einer gewissen Weise zusammen.
Die in diesem Leben erworbenen Reflexe und Intuitionen werden im nächsten Leben zum Instinkt, so oder so ähnlich könnte es sein.
Die Frage ist nur, wie geht das mit der Weitergabe der Werte an das eigene nächste Leben, oder, wie wokk es sieht, an ein beliebiges anderes zukünftiges Leben.
Die Gene bauen das 'fleischliche' Leben auf, wie aber kommt das instinktive Wissen ins Hirn... ?
@Schrat: wie das "Wissen" weitergegeben werden könnte (eben tatsächlich über die Gene) habe ich oben unter dem Begriff "Schaltplan" genannt.

Du musst Dich meiner Meinung nicht anschließen, es sei Dir gestattet, sie für ausgewiesenen Unfug zu halten.
Aber erwarte von mir nichts anderes in Bezug auf die Vorstellung, man habe schon viele Leben vor diesem gehabt.
@ Schrat antwortete: . . . . wie wokk es sieht, an ein beliebiges anderes zukünftiges Leben.

Wovon ich überzeugt bin:
Wenn mein Leben zuende geht, gehen auch meine Gefühle, meine Gedanken und meine Intuitionen zuende und gehen nicht an ein anderes zukünftiges Leben über.

Sie werden somit mit mir sozusagen "entsorgt".
@ing793
Vielen Dank für Deine Antworten.
Erwartungen habe keine, jeder hat halt so seine Ansichten.
Das Thema ist sicherlich auch zu komplex und nicht so interessant wie so manch anderes Thema hier.
@wokk
Auch Dir vielen Dank für Deine Meinung.
Es war nur ein kleiner Versuch, etwas Licht in diese Materie zu bringen, immerhin gibt es ja hier ein großes Auditorium.

@ Alle
Ich denke, es ist nicht alles rational erklärbar, vieles entzieht sich unserer Sichtweise.

Es ist wie mit dem schwarzen Punkt auf einem Blatt Papier. Jeder sieht nur den schwarzen Punkt.
Das Wesentliche aber, das weiße Blatt Papier, findet keine Beachtung. Aber ohne das weiße Blatt Papier gäbe es keinen schwarzen Punkt....
Hallo Schrat
Instinkte sind sogenannte Hardware des Gehirns, d.h. fest verschaltete Regungen. Dazu gehören Flucht-,Fortpflanzungs-,Ernährungs- und Kommunikationsinstinkt.
Die oftmals mit den Instinkten verwechselten Triebe sind eigentlich das Gleiche.
Diese Instinkte sind angeboren, fest verdrahtet und nicht änderbar.
Selbst unter größter Beherrschung ist es uns nicht möglich, instinktive Aktionen zu verbergen; ob nun der Blutdruck steigt oder Muskeln zittern.
Zu den vererbbaren Faktoren gehören auch Neigungen zu bestimmten Handlungen, z.B. notorische Verhaltensmuster, die haben aber mit Instinkten nichts zu tun.
Dieses sind auch die einzigen Eigenschaften, die weiter gebbar sind, über Vererbung.
Mit dem Tod des Individuums werden auch Instinkten und angelernte Verhaltensweisen erlöschen.
R.
Laut Wikipedia beschränkt sich Instinkt auf angeborene, d.h. auf genetisch überlieferte Strukturen.

Plastizität des Gehirns
Allerdings entwickelt sich das Gehirn in den frühen Entwicklungsphasen noch. Beim Menschen bis etwa zum dritten Lebensjahr, d.h. es bilden sich aufgrund von Erlentem, Hirnstrukturen aus, die man sich nach dem Tod unter dem Mikroskop anschauen kann. In dieser Zeit nimmt die Zahl der Nervenzellen auch noch sehr deutlich zu. Ab dem Alter von ca. 3 Jahren kommt diese Entwicklung relativ weitgehend zum Stillstand.

Technische Analogie
Um eine Analogie aus der Technik zu benutzen: In den ersten 3 Lebensjahren bilden sich noch "Hardware-Strukturen". Wenn wir lernen, lernen wir zunächst in einer Art Software, die anschließend in eine Art "Hardware-Struktur" umgegossen wird. Diese Hardware-Strukturen arbeiten sehr deutlich schneller, als später die reine "Software-Lösung".
Das sieht man als Ursache an, warum wir in den ersten Jahren unsere Muttersprache, Laufen und vieles Andere anders und leichter lernen, als später z.B. eine Fremdsprache oder Schlittschuh laufen.

Früher ist man davon ausgegangen, dass diese Form der Hirn-Plastizität ab rund dem dritten Lebensjahr vollständig zum Erliegen kommt, dass ist mittlerweile überholt. Allerdings ist die Plastizität natürlich deutlich höher, solange das Gehirn noch an Volumen zunimmt und in größerem Umfang neue Zellen und Verknüfungen bilden kann, als später, wenn die Hirnschale vollständig verknöchert ist, und das Gehirn schon deshalb nicht mehr in nennenswertem Umfang weiter wachsen kann. Das Gehirn kann auch später noch, z.B. nach einem Schlaganfall plastisch reagieren, aber in viel geringerem Umfang und viel langsamer.

Unterschiedlich explizites Wissen
Im Wissensmanagement unterscheidet man weiter zwischen "propositionalem" und "non-propositionalem" Wissen. Man nennt es oft auch "explizites" und "implizites" Wissen oder auch "Bücherwissen" und "Erfahrungswissen". Zweiteres bezeichnet man oft auch als "Fertigkeit", statt als Wissen.
Ein Beispiel ist, wie wir alle die Grammatik unserer Muttersprache beherrschen. Die meisten von uns können die grammatikalischen Regeln unserer Sprache anwenden, ohne darüber nachdenken zu müssen. Viele von uns, z.B. auch ich, könnten auch gar nicht erklären, welche Regeln wir da eigentlich anwenden.
Dabei handelt es sich dann um non-propositionales, implizites oder Erfahrungswissen oder um eine Fertigkeit. Solange wir alleine Arbeiten, ist das auch weitgehend ausreichend.

Einzelkämpfer vs. Team
Wenn wir Aufgaben bewältigen müssen, die wir alleine nicht schaffen würden, dann müssen wir anfangen uns darüber zu verständigen und uns über ein gemeinsames und abgestimmtes Vorgehen zu beraten.
Dazu ist es nicht in allen Fällen unabdingbar, erleichtert das Zusammenspiel aber ungemein, wenn wir das Wissen auch in "propositionaler" bzw. "expliziter" Form verfügbar haben. Also in einer Form, die es uns erlaubt, darüber miteinander zu reden und zu diskutieren. Dann liegt es auch in einer Form vor, in der es in Form von "Bücherwissen" niedergelegt werden kann.

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Evolution
Was die Leben vor unserem Leben angeht, so ist wie von ing bereits dargelegt, auf jedem Fall die genetische Information zu nennen, die von Generation zu Generation weiter gegeben wird und sich dabei auch weiter entwickelt, das einzelne individuelle Leben also überlebt. Und die infolge der geschlechtlichen Fortpflanzung auch immer wieder neu kombiniert und verwürfelt wird. Es gibt also nicht das Eine vorige Leben.

"Plastische" Gene
Von der Evolution im engeren Sinne abgesehen ist diese genetische Information übrigens auch plastisch, in dem Sinne, dass abhängig von den Lebensbedingungen, Sequenzen innerhalb unseres Genoms an- oder abgeschaltet werden können. Wir können also, zwar nicht bewusst aber doch zielgerichtet, Teile unserer Gene in abgeschalteter Form an unsere Nachkommen weiter geben. Sie kommen dort dann nicht zum Tragen. Dazu weiß ich allerdings nichts Näheres.

Das mit der Wiedergeburt ...
Shakyamuni, also der Ur-Buddha, war ja der Meinung, dass solche Vorstellungen eine Folge unserer Eitelkeit sind. Was ich zumindest einleuchtend finde. Aber die Vorstellung von der Seelenwanderung gibt es in zahlreichen Religionen. Und von dort sind sie ja selbst in den Mahayana-Buddhismus wieder eingesickert. Natürlich kann jeder glauben, was er will.

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Zwischen angeborenen Instinkten auf der einen Seite und mühsam auswendig gelerntem Bücherwissen liegt also eine breite Grauzone und keine "objektive" Grenze. Wo man gegebenenfalls eine Grenze ziehen will, muss man jeweils problembezogen klären.
@Rentier_BV
sagt: "Mit dem Tod des Individuums werden auch Instinkten und angelernte Verhaltensweisen erlöschen."

Wenn alles bei jedem erlischt, ist es doch sehr fraglich, wie irgendetwas überhaupt angeboren werden kann. Wie soll denn etwas wie auch immer 'vererbt' werden, wenn es mit dem Tode futsch ist.
Aber egal, irgendwie klapppt das ja auf die eine oder andere Art und Weise..
@Matthew
Danke für Deine sehr ausführliche Betrachtung.
All die dargestellten Aspekte spielen sicher in der Frage nach dem Sinn und der Übertragbarkeit von unbewusstem Wissen in Form von Instinkten eine große Rolle.
Wir werden das Rätsel des Lebens nicht hier und heute lösen können, wenn überhaupt jemals.
@Schrat, Posting von 23 Uhr

Einmal davon abgesehen, dass ich dem Posting von Rentier nicht ganz folgen kann.

Wenn man Seelenwanderung ausschließt, dann erlischt mit dem Tod die Fähigkeit des Individums Informationen (auch genetische) weiter zu geben.
Die Kopien, die zu Lebzeiten an Nachkommen weiter gegeben wurden, werden dadurch aber nicht mit gelöscht. Sie sterben zu einem anderen Zeitpunkt.

Insofern erlischt die individuelle genetische Information mit dem Tod des sie tragenden Lebewesens, lebt aber in Form der Kopien in seinen Nachkommen fort.
Allerdings immer nur in Bruchstücken und neuen Kombinationen, bzw. in Gen-Abschnitten, die von größeren Populationen geteilt werden, da die Erbinformation aufgrund der geschlechtlichen Vermehrung ja immer wieder neu kombiniert wird.

Über Seelenwanderung müsste ich jetzt spekulieren. Wenn ich es richtig verstehe, gehen (z.B. Hindus) davon aus, dass die Seele die da wandert und wohl einen Teil der Persönlichkeit weiter transportieren soll, nicht der Rekombination geschlechtlicher Vermehrung unterliegt, also nicht aus zwei Seelen neu zusammen gewürfelt wird. Bleibt die Frage, wo kommen beim Bevölkerungswachstum die zusätzlichen Seelen her? Was ist mit all den Leuten, die in einer Rückführung (ich glaube, so nennt man das) herausgefunden haben, dass sie in einem früheren Leben Napoleon, Cäsar, Johanna von Orleans oder Kleopatra gewesen sind? Können sich viele tausend Seelen auch einen biologischen Körper teilen.

Du hast natürlich recht, wir können das nicht zweifelsfrei klären. Aus diesem Grund ziehe ich da die Ockham'sche Notbremse, und verzichte auf all diese Annahmen in meinem Weltbild.
Schrat, es ist Ende November. Ein kühler, nebeliger Spätabend. Du willst spazieren gehen. Dazu fährst du zu einem großen Wald. Du steigst aus und gehst in den Wald, verlässt den Hauptweg und wanderst ‚querwaldein’. Unter den Tieren des Waldes spricht es sich schnell herum: „Ein Mensch ist im Wald. Versteckt euch!“

Schrat, du bist ein aufgeklärter Mann. Du weißt, es gibt kein Tier in dem Wald, dass dich angreifen würde. Du weißt, es gibt keine Monster oder Geister. Du bewegst dich absolut furchtlos durch den Wald.

Schrat, und dann überfällt es dich. Ohne jede Vorwarnung rast ein Adrenalinstoß durch deinen Körper. Panische Angst überfällt dich. War es das Knacken eines Zweiges? Hat eine herab fallende Frucht der alten Eiche hinter dir im Laub am Waldboden ein Rascheln erzeugt? Es gibt nur einen Gedanken: Flucht!

Du ahnst es schon. Dein Unterbewusstsein hat einen Instinkt freigelegt. Es hat sich an eine Zeit erinnert, in welcher der Mensch mangels Waffen seinen Platz in der Nahrungskette hatte, als es Tiere gab, zu deren Ernährung u.a. der ‚Mensch’ geschaffen war. Diese Urangst, als Mahlzeit zu dienen, beherrscht uns noch heute. Und sie wird uns wahrscheinlich nie verlassen.

Du glaubst es nicht? Afrika ist nicht weit. Ein Spaziergang in der Savanne - unbewaffnet. Oder im brasilianischen Regenwald. Da kannst du Instinkte live erleben.
Für mich ist es mindestens zweigeteilt, was den Instinkt beim Menschen ausmacht. Der eine Teil ist der mehr oder weniger ausgeprägte Instinkt, den wir noch aus der Frühzeit der Entwicklung des menschen haben. Der andere Teil ist der, der uns durch gemachte Erfahrungen instinktiv handeln lassen.
In meinem Beruf hatte ich mehrere Situationen, in denen ich instinktiv eine sich entwickelnde Gefahr im Flugbetrieb erkannt und folgerichtig gehandelt habe, ohne diese instinktive Handlung es aber zu einem Unfall hätte kommen können. Eine latente vorhandene hellseherische Begabung, die mich am Leben gehalten hat.
Kaum ein tag, an dem ein Schüler nicht versucht hat, mich, ihn und das Luftfahrzeug in den Boden zu rammen. Mein geschulter Instinkt, vorherzusehen, was falsch laufen könnte, hat mich gerettet.
Hi bh_roth
Nur zu deinem letzten Satz:
Einen Instinkt kann man nicht schulen oder trainieren, der ist da oder nicht- weil seine Funktionen fest "verdrahtet" sind.
Sinnigerweise befindet sich der Sitz der Instinkte in den ältesten Teilen des Gehirns.
Was du schulen kannst, sind deine Reflexe im Sinne von richtig reagieren.
R.
@Rentier: es ist letztlich eine Frage der Definition des Begriffes "Instinkt", die es einheitlich nicht gibt.
Nimmt man die klassisch-enge Definition des "angeborenen" Verhaltens, so beinhaltet das spätere Fertigkeiten nicht.
Legt man die Definition von Charles Darwin zugrunde, so entspricht sie in etwa dem von bh und mir genannten Modell.
@Matthew
Vielen Dank für Deine ausführliche Auseinandersetzung mit der Ausgangsfrage.
Eine kleine Bemerkung noch zu Deiner Anmerkung: "Bleibt die Frage, wo kommen beim Bevölkerungswachstum die zusätzlichen Seelen her?"
Das Leben an sich muss als Ganzes betrachtet werden, Tierseelen gehen nach einer entsprechenden Reife über in Menschenseelen. Menschenseelen gehen bei entsprechender Reife auf im Nirwana, oder, wie der Indianer sagen würde, „in den ewigen Jagdgründen“ …
@DerDoofe
Sehr gute Betrachtung der Funktionsweise von Instinkten, klasse erzählt.
Aussage: Instinkte schützen, Instinkte helfen zu Überleben.
Dem kann ich ja auch zu 100% beipflichten.
@ ing793
Das habe ich beim Schreiben schon geahnt, habe es aber trotzdem auf die eine Sicht verkürzt dargestellt, weil es am nächsten zu den nicht religiösen Untersuchungsergebnissen steht.
Man könnte sicher auch genauere Antworten bekommen, wenn man die Definitionen genauer umreißt.
R.
Vielen Dank an Alle hier für die gute und sachliche Diskussion.
Das Thema war zugegeben nicht einfach, aber ich dachte mir, in dieser gehoben kultivierten Teilnehmerschaft in dieser Wissenscommunity kann man auch mal so eine Frage stellen.
Fazit: Ich bin positiv überrascht, dass, nach alldem was ich hier sonst so lese, so eine gute Erörterung dabei heraus gekommen ist.
Dafür herzlichen Dank an alle Beteiligten... :-)
Ist das Subjekt in einem, welches die Lebensweise bestimmt von Geburt an